Add Thesis

Der unternehmerische Umgang mit gesellschaftlichem Wandel der Gegenwart. Organisationsdesign in Zeiten globalisierten Handels, technologischer Vernetzung und gesellschaftlichem Wertewandel

Eine Case Study

Written by Anonymous

Paper category

Bachelor Thesis

Subject

Business Administration>General

Year

2017

Abstract

Bachelorarbeit: Die drei großen Herausforderungen, denen sich die Organisation derzeit gegenübersieht: Umweltverschmutzung, Klimawandel, die globale Finanz- und Immobilienkrise 2007/08 sowie zunehmende Ungleichheit bei der Verteilung von Einkommen und Vermögen sind typische ökologische, soziale und ökonomische komplexe Erfahrungen Es ist für die Organisation nicht zu vernachlässigen. (Wimmer, 2012, S. 13.) Auch Baeckers Arbeit zeigt, dass Globalisierung, technologische Entwicklung und gesellschaftlich definierte Wertewandel „Arbeit, Kapital, Organisation und Kunden flexibilisieren“ (Baecker, 2007, S. 13). 40ff.) Denn der Übergang zur nächsten Gesellschaft stehe vor „einer grundlegenden Neuordnung des gesamten Weltwirtschaftssystems […]“ (Wimmer, 2012, S. 14). In diesem Zusammenhang werden die folgenden drei Phänomene vorgeschlagen, die für viele Wissenschaftler mittlerweile als Zeichen einer neuen Ära angesehen werden können. 2.2 Der folgende Abschnitt fasst die Theorie des Organisationsdesigns kurz zusammen. Nagels 2014er Arbeit „Organizational Design“ wird speziell behandelt, insbesondere aus seinem Verständnis von Organisationsrationalität, Nagels organisationstheoretischer Hintergrund ist für diese Arbeit geeignet (Nagel, 2014, Nr. 7 Seite). Das Thema, Nagel baute sein Modell auf der Grundlage von Niklas Luhmanns neuer Systemtheorie. Der Unterschied zu Publikationen wie (Burton, Obel & DeSanctis, 2011) oder (Goold & Campbell, 2002) ist hier das systematische rationale Denken, das Niklas Luhmann beschrieben hat, aber auch Karl Weick, Dirk Ba​​ecker und Alfred Kieser umfasst. Organisation kann hier nicht als Mittel zum Zweck verstanden werden (Baecker, 2003, 2011; Burton et al., 2011; Kieser & Ebers, 2014; Luhmann, 1984a; Weber, 2002, S. 13). Systemrationalität beschäftigt sich hauptsächlich mit den Unterschieden zwischen System und Umwelt und ermöglicht Organisationen, die Komplexität der sich ständig verändernden Welt, die Rolle von Organisationen im Prozess des gesellschaftlichen Wandels und die Bedeutung menschlicher Arbeit im Zeitalter der Automatisierung zu verstehen . Produktion (Luhmann, 2000, S. 447). Diese Arbeit folgt Chandler (1962), der die teleologische Verbindung zwischen Struktur und Strategie herstellte, als er die strategische Entwicklung des Unternehmens verstand (Chandler, 1962, 1990). Ergänzt wird Chandlers Aufsatz durch die Tatsache, dass die strategische Entwicklung in späteren Arbeiten eher als Lernprozess betrachtet werden kann (Lunenburg, 2012, S.6f.; Mintzberg, 1979, 1993). 2.3 Einführung in die Systemorganisationstheorie Im dritten und letzten Teil dieses Kapitels erfolgt die Einführung in die Systemorganisationstheorie. Dies kann als theoretische Grundlage des Nagel-Modells dienen und ist daher eine sinnvolle Ergänzung zum gründlichen Verständnis der aktuellen Arbeit. Das systematische Organisationsverständnis unterscheidet sich deutlich von dem diskutierten wissenschaftlich-rationalen Ansatz (Piber, 2011, 3).15 Die soziologische Systemtheorie von Niklas Luhmann (Luhmann, 1984b ua) ist der Kern des neueren systematischen theoretischen Verständnisses der Organisationstheorie bietet einen konzeptionellen Rahmen, der die Organisationstheorie in die Sozialtheorie einbettet (Simon, 2013, S. 9). Auf diese Weise kann Organisationsentwicklung im Kontext des gesellschaftlichen Wandels theoretisch modelliert werden. Um eine verständliche Einführung in das Werk von Niklas Luhmann zu haben, sei dies laut Ortmann / Martens oft schwer zu verstehen (Will Martens und Ortmann, 2006, S. 407). Dazu gehört, sich Luhmann als Beobachter vorzustellen, der das soziale System der Menschen mit "überraschenden Augen" beobachtet und sich immer die Frage 16 stellt: "Was nützt das?". Luhmann fragt immer nach den Funktionen seiner sozialwissenschaftlichen Forschungsobjekte. Betrachtet man Organisationen, stellt sich die Frage: "Was sind ihre Funktionen [...]" und (in diesem Fall) was ist das soziale "Problem" der Organisation (Kieser & Ebers, 2014, S. 407) ); Luhmann, 1984b, S. 33) Um Luhmanns konzeptionellen Rahmen besser zu verstehen, ist es hilfreich, ein Grundproblem in Luhmanns Werk zu klären, das die Berücksichtigung sozialer (sozialer) Fragen deutlich macht (Kieser & Ebers, 2014, S. 407f.) Luhmann beschäftigt sich bei „allen gesellschaftlichen Dingen“ immer mit dem Problem, dass es im Kontext der immer wieder auftauchenden reichen Möglichkeiten wichtig ist, „Komplexität und Kontingenz einzudämmen“ Was ist der Beitrag (wie oben). Um aus dieser Beschreibung das systemtheoretische Organigramm abzuleiten, werden im Folgenden die Begriffe "Komplexität" und "Kontingenz" eingeführt und dann die eng verwandten Begriffe "System" und "Systemrationalität" beschrieben. Am Ende dieses Kapitels erschien ein nützliches theoretisches Modell der Organisation und ihrer Funktion in der Gesellschaft. 2.3.1 Chance „Chance“ lässt sich am treffendsten mit Ungewissheit übersetzen (Will Martens & Ortmann, 2006, S. 407f.) Luhmann nennt Kontingenzrisiko, meint aber zunächst den „anderen möglichen“ Zustand der Dinge (Luhmann, 1984a .). , S. 47). Read Less