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Sportübertragungen im öffentlich-rechtlichen Fernsehen

Situationsanalyse und Zukunftsprognose

Written by M. Leyser

Paper category

Bachelor Thesis

Subject

Business Administration>Communication & Media

Year

2017

Abstract

Masterarbeit: Entwicklung des deutschen Fernsehmarktes 2.1 Geschichte Bis Mitte der 1980er Jahre war der öffentlich-rechtliche Rundfunk der einzige Anbieter auf dem deutschen Fernsehmarkt. Diese Situation hat sich durch die Neuerung des Rundfunkstaatsvertrags im Jahr 1981 geändert. Durch die technologische Entwicklung der Übertragungswege und Fortschritte in der Satelliten- und Kabeltechnologie wurde die Knappheit terrestrischer Frequenzen überwunden und private private Rundfunkanstalten haben nach und nach begonnen, zu senden. Dies ist die Geburtsstunde des deutschen dualen Rundfunksystems. Auf der einen Seite gibt es öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten, die sich über Rundfunkgebühren finanzieren und durch den Rundfunkstaatsvertrag einige Aufgaben erfüllen müssen. Auf der anderen Seite gibt es auch private kommerzielle Anbieter, die sich auf Werbung konzentrieren, mit größerer Programmfreiheit. Als erster Pay-TV-Betreiber kam 1991 mit Premiere, die aus dem 1984 in der Schweiz gegründeten Teleclub hervorgegangen war, das Land auf. Auf Sendung. Pay-TV, auch Abonnenten-TV genannt, finanziert sich über entsprechende Gebühren, die von den Abonnenten gezahlt werden. Da das Programm verschlüsselt abgespielt wird, benötigt der Kunde einen Decoder. Die Entschlüsselung erfolgt hauptsächlich durch den Empfänger mit Hilfe der Smartcard, damit der Kunde das abonnierte Programm sehen kann. 22.2 Die Rolle des öffentlich-rechtlichen Rundfunks Im dualen Rundfunksystem werden den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten wichtige Aufgaben übertragen. Diese Aufgaben und Pflichten sind im Wesentlichen durch Rundfunkstaatsverträge und die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts geregelt. „Demnach sollen der öffentlich-rechtliche Rundfunk und die von ihm angebotenen Informations-, Bildungs-, Beratungs-, Kultur- und Unterhaltungsangebote dazu beitragen, die Meinungsvielfalt und damit die öffentliche Meinungsbildung zu sichern.“ 3 In diesem Fall der Begriff „Basisdienst“. "". Da dieser Begriff in der Öffentlichkeit unterschiedlich ausgelegt werden kann, muss er erklärt werden. Das Bundesverfassungsgericht versteht den Begriff „Grundversorgung“ nicht als Mindestversorgung mit den notwendigsten Informationen. Vielmehr steht der Begriff für ein vielfältiges und ausgewogenes Angebot, das für die Bürgerinnen und Bürger in ganz Deutschland akzeptabel ist. Das Bundesverfassungsgericht stufte Bildung, Information, Unterhaltung und Kultur als klassische Programme ein. Sportberichte befinden sich im Kulturbereich und sind daher ein geschütztes Gut. Jedenfalls ist damit zu rechnen, dass sie in privaten Rundfunkprogrammen nicht ausreichend berücksichtigt werden. Daher müssen öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten alle interessanten Ereignisse in ihren Berichten berücksichtigen, insbesondere wenn sie private Veranstalter mangels öffentlicher Attraktivität nicht zurückbringen können. „6 Dieser Punkt ist für die Sportberichterstattung sehr wichtig, denn nur der öffentlich-rechtliche Rundfunk kann die Grundversorgung für die Öffentlichkeit sicherstellen und das duale Rundfunksystem kann die Vision des Gesetzgebers voll ausleben. Ohne diese Grundversorgung ist der private Rundfunk von strengen Programmauflagen nicht ausgenommen werden kann. Es kann in seiner jetzigen Form nicht existieren. Private Anbieter wie RTL, Sat.1, Sport1 und Eurosport machen genau das, was öffentlich-rechtlichen Sendern in der Sportberichterstattung verboten ist Fokus auf Individualsport und Top-Events Sport mit niedrigen Einschaltquoten hat kein Interesse an privaten Anbietern, da Urheberrechtsgebühren und Sendekosten nicht durch Werbung refinanziert werden können. 2.3 Die Bedeutung von Sportübertragungen für den deutschen TV-Markt Sportübertragungen stellen einen wichtigen Bestandteil des deutschen TV-Programms dar. In einer Zuschauerbefragung gaben 79 % der Männer an, dass sie „mögen“ oder „gefallen“ am wenigsten „gefällt mir“ Sport im Fernsehen zu sehen. Bei den Frauen liegt der Anteil immer noch bei 34 %. "8 Diese Aussage hat den hohen Stellenwert des Sports in der deutschen Gesellschaft gefestigt, und dies ist das Ergebnis einer langfristigen Entwicklung, denn "der Sport hat gerade in den letzten 25 Jahren eine gesellschaftliche Bedeutung erlangt, die kaum jemand vorhergesehen hat." Denn die Bundesrepublik Deutschland wird nicht fälschlicherweise als Freizeitgesellschaft bezeichnet. Für die Freizeitgestaltung sind verschiedene Sportarten entscheidend. Read Less