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Prozessevaluierung der Intervention zur Stärkung des Gemeinschaftssinns

Written by Judith Laker

Paper category

Bachelor Thesis

Subject

Psychology

Year

2018

Abstract

Bachelorarbeit: Einführung in die Intervention In der aktuellen Arbeit wird im Rahmen der Pilotstudie die ISdG-Prozessevaluation durchgeführt. Dazu gehören zwei Methoden, „Güte-Meditation“ und „Geschenkkreis“ (was wie folgt bedeutet). Mitgefühlsmeditation zielt darauf ab, Empathie und Verbundenheit zu stärken. Pro-soziale Aktionen werden über den Geschenkkreis initiiert. Loving-Kindness-Meditation (englisch: Loving-Kindness-Meditation, im Folgenden LKM genannt) ist eine aus dem Buddhismus abgeleitete Achtsamkeitsmethode. "Im LKM wiederholt der Praktizierende leise eine Reihe von Sätzen. Durch diese Sätze kultiviert man zuerst das Gefühl der Liebe zu sich selbst, dann allmählich andere Lebewesen und schließlich überall Lebewesen" (Barnhofer, Chittka, Nightingale, Visser und Crane , 2010, S. 2). Der Geschenkkreis ist eine Möglichkeit, jeden Teilnehmer zu bereichern. Orbuch (2010) beschreibt die Struktur des Schenkenkreises wie folgt: an die ganze Gruppe und dann aufeinander einzugehen Machen Sie konkrete Pläne für den Austausch bestimmter Geschenke. (S.8) Das Ergebnis sollte ein unerwünschtes Geben sein, eine Art des Gebens ohne erkennbare Gegenleistung, die als altruistisches Verhalten klassifiziert werden kann, da es gemäß der folgenden Definition dem Wohl des Begünstigten dient. Theoretischer Hintergrund Um die Bedeutung der Ausbildung hervorzuheben, ist es an der Zeit, den theoretischen Hintergrund der Arbeit zu untersuchen, sich einerseits kritisch mit dem wachstumsorientierten Wirtschaftsmodell und seinen Auswirkungen auf Gesellschaft und Individuen auseinanderzusetzen, andererseits es dreht sich um Empathie und prosoziale Struktur Aktueller Forschungsstand. Anschließend wurden der Forschungshintergrund und der Forschungsstand der beiden Interventionsmethoden vorgestellt. Die Wirtschaft moderner, materialistisch-kapitalistischer Länder zeichnet sich durch hohe Leistungs- und Innovationsorientierung aus, und Wirtschaftswachstum ist eines der Hauptziele zur Schaffung und Erhaltung von Beschäftigung und Wohlstand (McClelland, 1966; Berger, 2006; Samuelson & Nordhaus, 1998). In Wissenschaft und Politik wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf als Wohlstandsindikator verwendet, es ist „das Produkt der Anzahl inländischer Produktionsfaktoren“. Begrenzte Ressourcen und Handlungsrelevanz Um die ganze Relevanz der aktuellen Arbeit darstellen zu können, ergänzend die folgenden Ausdrücke des Vorgesetztenverhältnisses. Aufgrund der oben erwähnten wachstumsorientierten Wirtschaftspraktiken weltweit und der daraus resultierenden Überproduktion von Konsumgütern werden die Ressourcen der Erde allmählich erschöpft (Hubbert, 1956; Meadows, Meadows, Randers & Behrens, 1972; Wei und Wang, 2002-Jahr). Initiativen zur Unterstützung nachhaltiger Wirtschaftspraktiken sind selten und führen oft zu Ineffizienzen oder langsamen Fortschritten (Helm, 2008). Was behindert eine nachhaltige Entwicklung, wenn sich die Menschen dieses Problems im Allgemeinen bewusst sind? Förster (2015) beschreibt Nachhaltigkeit als selbstloses Ziel. Dementsprechend kann nur dann, wenn sich Werte ändern, von der egoistischen Perspektive der leistungsorientierten Wirtschaftsförderung hin zur altruistischen Perspektive des Denkens und Handelns, eine nachhaltige Wirtschaft aufgebaut werden. Generationengerechtigkeit kann als Ziel des gesellschaftlichen Wandels zur Fortführung der Lebensgrundlage künftiger Generationen gesehen werden. Damit soll Generationengerechtigkeit erreicht werden (Tremmel, 2010). Krumm und Volkert (2015) betonten die Etablierung einer nachhaltigen Wirtschaft als Mittel zur Herstellung eines solchen Systems. Der vorgeschlagene Wechsel von einer egozentrischen zu einer altruistischen Sichtweise kann zu einer stärkeren Umsetzung nachhaltiger Ziele führen. Auf diese Weise können die Grenzen des subjektiven Einheitsgefühls auf einen größeren Personenkreis ausgeweitet werden. Laut Hunecke (2013) steigert die Erfahrung von Einheit das subjektive Wohlbefinden und ruft vor allem ein Gefühl der Einheit hervor, das wiederum mit einem als positiv empfundenen Gefühl von Sicherheit und Vertrauen verbunden ist. Im Zusammenhang mit der hier und im Folgenden beschriebenen Handlungsrelevanz hat sich die in dieser Arbeit vorgestellte Konzeptualisierung von ISdG herauskristallisiert. Leistungs- und wachstumsorientierte psychosoziale Folgen Neben den beschriebenen direkten Folgen begrenzter Ressourcen haben leistungs- und wachstumsorientierte Ökonomien noch weitere indirekte Folgen, die sich auf der psychosozialen Ebene manifestieren und im Folgenden diskutiert werden. Die Erhebung zur deutschen Einsamkeit zeigt, dass seit 1993 nicht nur der Anteil der Einsamkeit in Deutschland von 50 % auf 70 % gestiegen ist, sondern auch die wahrgenommene Intensität der Einsamkeit. Read Less