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Anforderungen an die Technische Dokumentation bei Open Source Produktentwicklungsprozessen

Written by Timm Wille

Paper category

Master Thesis

Subject

Engineering

Year

2017

Abstract

Masterarbeit: Grundlage und aktueller Stand der Open Source Produktentwicklung „Open Source“ ging ursprünglich in den 1980er Jahren von der Softwareabteilung und der Free Software Foundation (FSF) um ihren Gründer Richard Stallman aus [9]. Der Begriff bezeichnet das Bereitstellen und Öffnen von Quellcode, also die Freigabe zur Nutzung und gemeinsame Entwicklung. Daher wurde es schließlich von der 1998 gegründeten Open Source Initiative (OSI) formuliert, um die entsprechende Lizenzvereinbarung zu regeln [10]. In diesen entsprechenden Lizenzen sind die Freigabe- und Nutzungsbedingungen wie Namensnennung, Wartungslizenzen oder sonstige Vereinbarungen eindeutig festgelegt. Bekannte Projekte sind Linux als Betriebssystem für Server und Desktops, Firefox als plattformübergreifender Browser und LibreOffice als kostenlose Office-Software. Verwendet man den Begriff weiter, gibt das Wikipedia-Beispiel eine unvergessliche Vorstellung davon, wie der offene Zugang zu Inhalten (Quelle) neue Wege der Wissensvermittlung und -verarbeitung ermöglicht. Im weitesten Sinne kann man hier schon von Entwicklung sprechen. Die neueren Fachbegriffe sind „Open Access“, „Open Content“ oder in Bezug auf Bildungsmaterialien und -methoden der von der UNESCO geprägte Begriff „Open Educational Resources“ (OER), der den freien Zugang zu Wissen beschreibt [ 11] Zugang zu Terminologie Inhalte, Dokumentationen, Lernmaterialien und allgemein Bauanleitungen, technische Konzepte usw., ohne dass für deren Nutzung Gebühren gezahlt werden. Wenn zusätzlich zu der OSI-Definition von "Open Source Software" (OSS) unter Berücksichtigung der von der Open Source Hardware Association (OSHWA) formulierten aktuellen Grundsatzerklärung "Open Source Hardware" (OSH) mindestens eine Grundbedingung definiert als: "Open-Source-Hardware ist Hardware, deren Blaupause für jedermann öffentlich zugänglich ist, um sie zu erforschen, zu modifizieren, zu verteilen, herzustellen und zu verkaufen, und darauf basierende Hardware. [...] "[12]. Der erste Versuch, offene Hardware (OH, gleichbedeutend mit der späteren Definition von OSH) zu definieren und zu implementieren, wurde Ende der 1990er Jahre unternommen. Die Methode wurde in verschiedenen Diskussionsprozessen umgesetzt und das Thema erlebte erst 2007 einen neuen Aufschwung. Entscheidend sind die Etablierung der TARP OH-Lizenz- und Creative-Sharing-Bewegung im Jahr 2009 und die erste vereinfachte Lizenz für digitale Werke. In den folgenden Jahren 2010 und 2011 eröffneten mehrere Veranstaltungen neue Möglichkeiten für die Open-Source-Hardware-Bewegung, insbesondere für junge Hardware-Unternehmen in diesem Bereich. 1.3 Grundlagen der Technischen Dokumentation 1.3.1 Interne und externe Technische Dokumentation Unter Technischer Dokumentation wird im Engineering üblicherweise die redaktionelle Verwaltung aller im Produktlebenszyklus anfallenden Dokumente verstanden. Der VDI-Leitfaden 4500 befasst sich ausführlich mit Inhalt, Ablauf und Anforderungen technischer Dokumente bei der Entwicklung klassischer Eigenprodukte. Sie orientiert sich an den Anforderungen aktueller Normen und Standards sowie an praktischen Erfahrungen und ist als Empfehlung zu verstehen. Zu Beginn dieser Erläuterung besteht die VDI 4500 aus vier Teilen (Seiten 1-4), die in folgende Teile gegliedert sind und als Grundlage dienen: • VDI 4500 Blatt 1 Fachdokument – ​​Begriffsbestimmungen und Rechtsgrundlagen • VDI 4500 Blatt 2 Technik Dokumente – Organisation und Verwaltung • VDI 4500 Blatt 3 Technische Dokumente – Erstellung und Verteilung von elektronischen Ersatzteilinformationen • VDI 4500 Blatt 4 Technische Dokumente – Dokumentenflussplanung, Konstruktion und Erstellung als Referenz für Bearbeitungsaufgaben, Seite 1, 2 und 3 sind besonders Vorbildlich. Die Inhalte der Tabelle 3 haben keine wesentliche Relevanz und werden daher im Folgenden nicht berücksichtigt (genauere Definitionen in Kapitel 1.4). An dieser Stelle ist auch zu beachten, dass sich die Inhalte der Tabelle teilweise überlappen und ergänzen, was zu einer gewissen Redundanz führt. Abbildung 2 fasst die Beziehung und Aufschlüsselung der gemeinsamen Produktentwicklung zusammen. Im Laufe der Arbeit wird sich überlegen, wie man hier die Unterscheidungsmerkmale ermittelt und wie man die inhaltliche Ähnlichkeit feststellt. 1.3.2 Dokumentenmanagement nach VDI-Richtlinien Die Dokumentenverwaltung ist ausführlich in Kapitel 4, Teil 2 der VDI-Richtlinien bzw. 4.3 [7] beschrieben. Neben den Inhalten bezieht sich die Methode auch grundsätzlich auf die Anforderungen der OSPE und anschließende Vergleiche. Betrachten Sie das Dokumentenmanagement, das in folgende Teile gegliedert ist: Klassifizierung Klassifizierung ist eine eindeutige Identifizierung der Zugehörigkeitsbeziehung zwischen einem Dokument und einem Produkt, einer Abteilung und einer Version. Dazu gehört ein übersichtlicher Zugriff auf die jeweils aktuelle Version der Dokumentation und die für das Management erforderlichen Mindestinformationen, je nach Region und Anforderungen. Unbegrenzte Verfügbarkeit und Kompatibilität auf allen geplanten Plattformen, Betriebssystemen und anderen in Entwicklung befindlichen Plattformen. Read Less