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Der öffentliche Dienst im Wandel

Zukunftsfähigkeit erreichen durch die Einführung agiler Organisationsstrukturen

Written by Anonymous

Paper category

Bachelor Thesis

Subject

Business Administration>General

Year

2017

Abstract

Bachelorarbeit: Öffentliche Dienste Wenn über öffentliche Dienste gesprochen oder geschrieben wird, ist oft unklar, was öffentliche Dienste sind. Schließlich ist der Begriff sehr weit gefasst und umfasst zum einen Bundesministerien, Behörden und Ämter, zum anderen öffentliche Einrichtungen wie Schulen, Museen oder Freibäder. Daher werden im nächsten Kapitel zunächst öffentliche Dienste definiert und ihre Merkmale analysiert. Definition des öffentlichen Dienstes 2.1 Der Begriff des öffentlichen Dienstes wird oft ohne weitere Definition verwendet. Es stellt sich heraus, dass eine allgemeine Definition schwierig ist, weil sie einfach nicht existiert. 1 Dieser Begriff wird auch in Rechtstexten wie dem Grundgesetz verwendet, aber nicht näher definiert. Artikel 33 des Grundgesetzes bestimmt jedoch: „Die Ausübung hoheitlicher Gewalt ist die ständige Aufgabe der Beamten, die dem loyalen Dienstverhältnis angehören.“ Er stellt jedoch die Abgrenzungsmerkmale zwischen öffentlichen Diensten und anderen Beschäftigungsverhältnissen dar. Die Wahrnehmung einer öffentlichen Aufgabe kann als öffentlicher Dienst verstanden werden, also als eine im öffentlichen Interesse durchgeführte Tätigkeit zur Erfüllung einer unmittelbaren nationalen Aufgabe. 2 Da das öffentliche Interesse jedoch nicht klar definiert werden kann, versagt dieses Unterscheidungsmerkmal. Daher wird allgemein angenommen, dass die Mitgliedschaft in öffentlichen Diensten davon abhängt, für wen die Tätigkeit ausgeübt wird. Um dem öffentlichen Dienst angehören zu können, muss der Arbeitgeber eine juristische Person des öffentlichen Rechts sein. 3 Das Statistische Bundesamt verwendet den erweiterten Begriff „öffentlicher Arbeitgeber“, der durch öffentliche Dienste, öffentliche Haushalte und Kernhaushalte repräsentiert wird: Es gibt 5.888.260 Beschäftigte in Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltungen und anderen juristischen Personen des öffentlichen Rechts, die zugeordnet werden können an öffentliche Arbeitgeber. 4 Damit ist der öffentliche Dienst der größte Arbeitgeber in Deutschland. 2.2 Die Entstehung der öffentlichen Verwaltung ist historisch. Im Laufe der deutschen Geschichte und der Entwicklung des modernen Staates wurden die anfänglichen privaten Aufgaben zunehmend verstaatlicht. Im 17. Jahrhundert wurden mit Hilfe privater Militärkompanien Kriege zwischen europäischen Ländern geführt, und das stehende Heer gewann bald die Oberhand. 2.3 Besonderheiten des öffentlichen Dienstes Aufgrund der Entwicklungsgeschichte des öffentlichen Dienstes und der damit verbundenen Bürokratie weisen öffentliche Dienste im Vergleich zu privaten Unternehmen Besonderheiten auf. Obwohl private Unternehmen über große unternehmerische Freiheiten bei der Einflussnahme auf unternehmerische Entscheidungen verfügen, steht die Verfassungsmäßigkeit grundlegender Entscheidungen im Fokus der öffentlichen Verwaltung. 11 Gegenüber der Privatwirtschaft lassen sich die Besonderheiten wie folgt zusammenfassen: Der Rechtsstaat wird angewandt, dh er steht in engem Zusammenhang mit den vielfältigen Zusammenhängen und Kontrollen der öffentlichen Verwaltung und schränkt die Entscheidungsfreiheit ein. Bei den Tätigkeiten des öffentlichen Dienstes ist das Gemeinwohl das Wichtigste. Hier müssen unterschiedliche Interessen berücksichtigt werden. Unter Anwendung des Wohlfahrtsstaatsprinzips sind die öffentlichen Dienste unter dem Gesichtspunkt der Gewinnmaximierung verpflichtet, dem Privatsektor unwirtschaftliche Dienstleistungen zu erbringen. Nationale Dienste sind in der Regel monopolistisch, da es aufgrund von Ineffizienz in der Regel keine anderen Wettbewerber gibt. Die Dienststellen der öffentlichen Verwaltung handeln gesetzeskonform, das heißt, die Organisation und das Handeln öffentlicher Dienste unterliegen zahlreichen Gesetzen, Verordnungen und Verordnungen. Diese rechtliche Bindung ist nach Max Webers Theorie charakteristisch für die Bürokratie. Die Vorteile durch den Einsatz von Bürokratie bedeuten die Vorteile öffentlicher Managementarbeit 13: Durch die Vermeidung individueller Willkür der Beschäftigten ist eine Gleichbehandlung der Bürger möglich. Ein hohes Maß an Arbeitsteilung ermöglicht den Mitarbeitern Professionalität. Regeln und Richtlinien geben den Mitarbeitern klare Anweisungen zur Erledigung von Aufgaben. Entscheidungsbefugnisse sind durch eine klare Amtshierarchie klar definiert. Eine strikte Dokumentation aller Prozesse und behördlichen Entscheidungen macht die Arbeit der öffentlichen Verwaltung transparent. Weber hält Bürokratie für die effektivste Form der Verwaltung und schreibt: „Genauigkeit, Schnelligkeit, Übersichtlichkeit, Buchführung, Kontinuität, Diskretion, Geschlossenheit, strikte Unterordnung, Reibungsreduzierung, Sach- und Personalkosten sind streng bürokratisch Kollegiats- oder Ehren- und Teilzeitformen hat sich die autoritäre Führung durch gut ausgebildete Einzelbeamte zum besten Stand entwickelt." Read Less