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Konzeption und Realisierung eines interaktiven Storytelling anlässlich des Bauhausjubiläums

Written by A. L. Hoang

Paper category

Bachelor Thesis

Subject

Business Administration>Marketing & Sales

Year

2018

Abstract

Bachelorarbeit: Storytelling 3.1 Begriffserklärung Storytelling wird als Storytelling verstanden 14 Wir kennen es aus unserer Kindheit in Form von Märchen, Fabeln oder Legenden. 15 Aber im Alltag begleitet uns das Geschichtenerzählen oft – sei es in Spielfilmen, Zeitungen oder Hörspielen oder bei der Arbeit im Gespräch mit Kollegen. Insofern stellt Storytelling eine narrative Methode dar. Generell ist es durch eine Handlung, einen Ort und eine Zeit „Tod“ gekennzeichnet. Darüber hinaus werden ständig verschiedene Geschichten erzählt – manchmal sogar über Generationen und Ländergrenzen hinweg. Daher werden Sie nicht vergessen. Ein gutes Beispiel dafür sind die Märchen der Gebrüder Grimm, die ihnen die Kinder heute vor dem Schlafengehen vorlesen – genau wie die Kinder der vergangenen Jahrhunderte. Oder die Cartoons, die jedes Jahr zu Weihnachten ausgestrahlt werden, erwecken alte Geschichten zum Leben und festigen die Kraft des Geschichtenerzählens. Sie vermitteln dem Publikum – unabhängig von der Größe – wichtige Botschaften und vermitteln so moralische Werte. Diese ethischen Grundsätze wiederum ermöglichen es uns, „am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen“. 19 Der Zweck des Geschichtenerzählens besteht vor allem darin, implizites Wissen zu vermitteln. North definiert diese Art von implizitem Wissen wie folgt: Der Abruf von implizitem Wissen erfolgt durch Kopieren dieser Handlungen und Erfahrungen im Gedächtnis. 21 Vor diesem Hintergrund erklärte Mangold, dass informelles Lernen – d. h. der Kontext des Lernens aus diesen Erfahrungen – am besten durch die Unterstützung des Geschichtenerzählens ist. 22 Durch den zusätzlichen Unterhaltungsfaktor beim Storytelling ziehen diese Aktionen das Publikum bzw. die Leser auf emotionaler Ebene an. Sie versetzen sich in die Position des Protagonisten und schwingen mit, wodurch der Erfahrungshintergrund in der Geschichte besser aufgenommen und somit besser im Gedächtnis verankert werden kann. Um das implizite Wissen in der künstlerischen Kommunikation unvergesslich vermitteln zu können, hat sich Methode 3.2 Digital Storytelling Bei der Entwicklung verschiedener (audio-)visueller Medien haben sich gleichzeitig viele Arten des Storytellings etabliert. Die erste Geschichte wurde mündlich überliefert, später handschriftlich festgehalten, und mit der Erfindung des Buchdrucks kann die Geschichte in Form von gedruckten Medien wie Büchern, Zeitschriften oder Zeitschriften festgehalten werden. 3.3 Das Konzept des Storytellings Das nächste Kapitel ist nur die Richtung der Storyentwicklung und soll einen Mehrwert für die Zielgruppe schaffen. Zur Veranschaulichung des Konzeptionsprozesses wird diesbezüglich auf das Storytelling der Entstehung dieser Arbeit verwiesen. 3.3.1 Vorbereitungsphase Ziele festlegen Bevor Sie mit dem Masterplan beginnen, müssen Sie zunächst klären, welche Ziele mit dem Storytelling erreicht werden sollen. Daher bildet die Definition des Ziels die Grundlage des gesamten Konzepts. 44 Daher muss sichergestellt sein, dass die zwischen allen Arbeitsschritten durchgeführten Maßnahmen tatsächlich dem Ziel dienen. In unserem Beispiel dient Storytelling der Vermittlung von Kunst, aber auch zu Marketingzwecken. Ziel ist es daher, auf die kommende Ausstellung im August Kestner Museum aufmerksam zu machen und den Internetnutzern relevante kunsthistorische Fakten zu vermitteln. Das sollte es sein (siehe Kapitel 2.1.1). Laut Autor Mandel ist das Wachstum des Publikums in Kulturinstitutionen aufgrund des anhaltenden demografischen Wandels ins Stocken geraten. 45 Daher, schreibt die Autorin, sei es notwendig, sich „mehr um das Publikum von morgen zu kümmern“. 46 Daraus lässt sich schließen, dass in unserem Fall die jüngere Generation es durch Storytelling lösen wird. Daher sollten diese durch gezielte Strategien und langfristige Verbindungen zu Kulturinstitutionen erreicht werden, um das allgemeine Publikum zu erweitern. So erreichen Sie die Zielgruppe Storytelling kann auf vielfältige Weise kommuniziert werden – sei es in Form von Bilderserien, Videos, Podcasts oder Websites. Dabei gilt es zu verstehen, wie man die Zielgruppe am besten erreicht. Die digitale Weiterentwicklung des Storytellings zeigt, dass das Internet ein immer relevanteres Kommunikationsmittel ist. In einer Umfrage des Forschungsverbunds Medienpädagogik Südwest im Jahr 2016 wurden 1.200 junge Menschen im Alter zwischen 12 und 19 Jahren befragt. 47 Während dieser Zeit wurden sie gebeten zu erklären, welche Medien und Geräte sie täglich nutzten. Die Ergebnisse zeigen, dass 92 % der Jugendlichen täglich Mobiltelefone nutzen, sodass Mobiltelefone das am häufigsten genutzte Medium sind. 87% der Befragten nutzten das Internet sofort. Dabei werden häufig Mobiltelefone oder Smartphones in Verbindung mit dem Internet verwendet. Sie ermöglichen es Benutzern, einen mobilen Internetbrowser zu verwenden oder über MobileApps „online“ zu gehen. Erwähnenswert ist auch, dass noch weniger als ein Fünftel der Befragten papierbasierte Medien nutzt. Denn Bücher sind laut Umfrage die am häufigsten genutzten Printmedien. Daher lesen etwa 18% der befragten Jugendlichen täglich ein Buch. Read Less