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Entrepreneurshipbeiträge von William Baumol zur betriebswirtschaftlichen Forschung

Written by J. Pfahlert

Paper category

Bachelor Thesis

Subject

Business Administration>Entrepreneurship

Year

2017

Abstract

Bachelorarbeit: Historische Betrachtungen des Wirtschaftswachstums Baumol befasst sich auch mit der Frage, wie eine Gesellschaft wirtschaftlich wachsen kann und welche Voraussetzungen sie mitbringen muss. Er beschäftigt sich mit Themen wie der Generierung von neuem Wissen und der Rolle von Unternehmern in diesem Wissen. Baumol untersuchte den Verlauf der Geschichte, insbesondere während der industriellen Revolution im 19. Jahrhundert. Hier haben sich erstmals die Lebensbedingungen der gesamten Bevölkerung deutlich verbessert, etwa die Lebenserwartung gestiegen. Wirtschaftswachstum hängt vor allem von der Erfindung neuer Produkte oder der Verbesserung alter, bekannter Produkte ab (Pies 2016, S. 520), es geht also vor allem nicht um mehr Output, sondern um qualitative Veränderungen. Baumol betonte die Bedeutung der Wissensgenerierung im Bereich der Produktionsprozesse, räumte aber auch ein, dass diese eine wichtige Rolle bei der zunehmenden Nutzung von Material und Humankapital spielt. Durch das Erfinden neuer Technologien und deren Umsetzung entsteht neues Wissen. Kleine Unternehmen entwickeln zwar höhere Risiken, haben aber auch bedeutende neue Prozesse oder Produkte, aber große Unternehmen sind weniger riskant, übernehmen aber vorhersehbare Innovationen (Pies 2016, S. 521). Baumol sieht den Grund darin, dass die Expansion des Unternehmens zu einer erhöhten Bürokratie geführt hat, die sich auch auf den Bereich Forschung und Entwicklung ausgewirkt hat (Sanandaji 2010, S. 770). Für wirtschaftliches Wachstum braucht die Gesellschaft jedoch zwei Formen der Forschung, um voranzukommen, nämlich solche, die große Innovationen bringen und vorhersehbare Innovationen. Baumol macht den Kapitalismus für das Wachstum verantwortlich, weil das Unternehmen einem ständigen Innovationswettbewerb ausgesetzt ist. Der ständige Druck, neue Technologien zu erfinden, belastet alle Unternehmen stark und ist für sie von existenzieller Bedeutung. Der eigentliche Wettbewerb zwischen den Unternehmen liegt nicht im Preiskampf, sondern im Bereich Forschung und Entwicklung, ähnlich dem Wettrüsten zwischen den beiden Ländern (Pies 2016, S.522). In einem Interview mit Kruger (2011, S.221-222) erklärte Baumol zudem, dass der Wissensaustausch zwischen Unternehmen durchaus die Innovation steigern kann. Beispielsweise könnten sich die Technologieunternehmen IBM und Toshiba treffen und feststellen, dass die derzeit von IBM entwickelte Technologie besser ist als die von Toshiba. Anschließend verhandeln Sie den Preis für alle Schulungskurse, die Toshiba-Mitarbeitern angeboten werden. Trotz Wissenstransfer an Wettbewerber hat IBM seit ca. 2 Jahren einen Wissensvorsprung, also einen Wettbewerbsvorteil in dieser Hinsicht. 3. Beiträge zum Unternehmertum Baumols William Baumol hat viele verschiedene Beiträge zu unternehmerischen Themen verfasst. In seinem Artikel steht der Unternehmer im Mittelpunkt, weil er die entscheidende Kraft im Funktionieren der Marktwirtschaft ist. Er bewertete auch das soziale Umfeld, das Unternehmer dazu ermutigt, so zu handeln, dass das Wohlergehen erhöht oder verringert wird. Er betrachtete historische Perioden, um seine Theorie zu beweisen. Die wichtigste Triebfeder für unternehmerisches Wachstum ist für ihn der Wettbewerb zwischen Unternehmen. Dies wiederum stimuliert Innovationen, um wettbewerbsfähig zu bleiben (Pies 2016, S. 502-503). 3.1 Entrepreneurship in Economic Theory 1968 veröffentlichte Baumol den Artikel „Entrepreneurship in Economic Theory“, der zunächst zwischen Managern und Unternehmern unterschied. Erstere ist für die Verbesserung der Effizienz des Unternehmens verantwortlich, beispielsweise durch eine optimale Ressourcenallokation und die Bestimmung der Anzahl der produzierten Produkte (Baumol 1968, S. 64). Der Manager ist auch für die Einhaltung von Fristen und Fristen verantwortlich. Das Ziel von Baumol ist es nicht, die Bedeutung von Führungskräften zu schmälern. Sie können Unternehmern helfen, ihre Geschäftseffizienz zu verbessern. Sie haben vor allem unterschiedliche Aufgaben: Sie sollen innovativ sein und Ideen so umsetzen, dass daraus neue Produkte entstehen können. Ihre Rolle ist inspirierend, und sie stehen an der Spitze des Unternehmens (Baumol 1968, S. 65). Baumol betonte die Bedeutung von Unternehmern für das Wirtschaftswachstum. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich bei der Innovation um ein neues Produkt oder eine neue Produktionstechnologie handelt. Daher ist es wichtig, die Motivationen von Unternehmern herauszufinden, um für sie die besten Voraussetzungen zu schaffen (Baumol 1968, S. 66). Verschiedenen Theorien fehlen ausreichende wissenschaftliche Überlegungen. Es ist beispielsweise nicht in allen theoretischen Modellen von Unternehmen enthalten. Baumol vergleicht dies mit dem Aussterben des dänischen Prinzen in Hamlet, was bedeutet, dass die Show ohne diese zentrale Figur nicht diskutiert werden kann. Baumol hält die bislang fehlende Berücksichtigung von Unternehmern im wissenschaftlichen Modell für theoretisch eine Selbstverständlichkeit, da das Unternehmen im Modell beispielsweise nur über die Leistung oder den Preis entscheiden muss. Dabei müssen verschiedene Variablen berücksichtigt werden, wie beispielsweise die Kosten, und dann die mit Hilfe mathematischer Formeln beschriebene Gewinnmaximierung. Read Less