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Altersgerechtes Wohnen

Written by E. Rudi

Paper category

Bachelor Thesis

Subject

Architecture & Real Estate

Year

2018

Abstract

Bachelorarbeit: Die Entwicklung von Pflegeheimen Heute befinden wir uns im Zeitalter der multisensorischen Architektur Die enorme Entwicklung der Pflegeheime ist für alle offensichtlich.“ Christoph Metzger fasste die Entwicklung von Pflegeheimen aus seiner Perspektive zusammen. „Grob gesagt reicht eine solche Entwicklung von den Bewohnern von Haftanstalten wie Häftlingen über die Patiententypen in Krankenhäusern bis hin zu einem fürsorglichen Lebensstil.“ 151 Die Entwicklung lässt sich grob in fünf Phasen einteilen. Die erste Phase wurde durch den wirtschaftlichen Wohlstand der 1960er Jahre bestimmt, und es wurden drei Hauptinstitutionen geschaffen. Gebaute Pflegeheime, Pflegeheime und Pflegeheime. Diese Konzepte sind auch heute noch in der Praxis zu finden. Als Planungsgrundlage dienten damals die Krankenhausbaunormen. Diese Einrichtungen sind rein militärische Einrichtungen mit langen Gängen und einer stereotypen Abfolge von Räumen mit separaten Stationen. Bei den Zimmern handelt es sich in der Regel um Mehrbettzimmer, die sanitären Anlagen werden von mehreren Personen genutzt. Die Stationseinheit besteht aus ca. 36 Bewohnern, die in Zimmern mit zwei bis drei Betten untergebracht sind. Die Gesamtbaufläche dieser Gebäude beträgt etwa 900 Quadratmeter, sodass kleine öffentliche Räume eingerichtet werden können. 152 Die zweite Phase der Lebensentwicklung älterer Menschen begann Ende des 20. Jahrhunderts, als grundlegende Veränderungen eintraten. Untersucht werden. Familienangehörige gelten fortan als Bedürftige. „Hier werden erstmals die Anforderungen der Malerpflege mit den Wohnbedürfnissen verknüpft.“ 153 Der Raum ist auf ein bis zwei Personen reduziert, ein kleines privates Badezimmer sorgt für ein wenig Privatsphäre. Darüber hinaus können die Bewohner auch einige persönliche Gegenstände in ihren Zimmern ausstatten. Die notwendige Medizintechnik befindet sich zwar noch im Zimmer des Bewohners, steht aber nicht mehr im Mittelpunkt des Raumes. Versuchen Sie, durch kleinere Wohneinheiten eine familiäre Atmosphäre zu schaffen. Ältere Menschen nutzen zunehmend Gemeinschaftslounges, in denen sie sich berühren können. Im Laufe der Zeit von Bachelorarbeiten hat sich die Gesundheitsversorgung der Menschen verbessert und sie werden allmählich älter. Dadurch ist auch der Anteil der Senioren in Einrichtungen gestiegen. Daher wurde im dritten Schritt ein Wohnheim mit einem breiten Angebot an Dienstleistungen geschaffen. Acht bis zehn ältere Menschen bilden eine Gemeinschaftsgruppe. Jeder Bewohner hat ein privates Einzelzimmer mit eigenem kleinen Bad mit Dusche. Die Gruppenmitglieder teilen sich ein größeres Badezimmer. 154 „Selbstständige Wohngemeinschaften“ entstanden. Heute, an der Grenze des vierten Obergeschosses, sind die Bewohner bereits Kunden. Er ist Kunde vieler Dienste und kann diese Dienste bei einem geeigneten Dienstleister beziehen. Neu ist auch die Eröffnung der Einrichtungen. Die Bewohner können somit länger in ihrer gewohnten Umgebung bleiben und am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Die Gemeinschaft wird nun als Familiensystem akzeptiert. Gleichzeitig stehen wir nun an der Schwelle zum fünften Stock, dem sogenannten Seniorenleben der sechsten Generation. Das bedeutet ein multisensorisches Leben. „Unter dem Stichwort Demenz wird die Integration multisensorischer Methoden in die Architektur der Zukunft zu einer Perspektive für ein neues Lebensverständnis.“ 156 Bacheorarbeit, also, wenn es um die sechste Generation geht, Innovationen in Struktur, Ausstattung und Feldern. Das Hilfssystem spielt eine wichtige Rolle. Das Zusammenspiel von technischen Assistenzsystemen und sensorischen Materialien gehört der Zukunft, multisensorische Qualitäten lassen sich auch auf Bautechnik und Inneneinrichtung übertragen. Die Technologie nimmt den Mitarbeitern entweder viel Arbeit ab oder erspart im besten Fall sogar älteren Menschen die Einstellung von Mitarbeitern. Ältere Menschen können den Alltag leichter bewältigen und können länger in der eigenen Wohnung bleiben. Das Stadium der individuellen Entwicklung älterer Menschen zeigte deutliche Fortschritte. Christoph Metzger kritisierte jedoch, dass "nach wie vor [...] die Alten in unserer Gesellschaft ignoriert und an den Rand der Öffentlichkeit gedrängt werden"157. Mangelnder Wohnraum, hohe Grundstückspreise und urbane Dichte sind die Hauptgründe dafür, dass ältere Menschen zunehmend in weniger attraktiven Gegenden leben. Langfristig kann diese Situation dazu führen, dass ältere Menschen vom öffentlichen Leben ausgeschlossen werden. 156 Metzger Christmas Ein solches Sinnesprinzip wird beim Bauen genutzt, und es braucht auch ein Gebäude, das alle menschlichen Sinne anspricht. Außerdem sollen sie altersbedingte Hindernisse ausgleichen können. Das Glück älterer Menschen im neuen Zuhause kann durch vertraute Muster und Gegenstände in der Kindheit realisiert werden. Dies wird auch bei der Gestaltung von Altenpflegeeinrichtungen berücksichtigt. Im Fokus von altersgerechten Bauten stand bisher immer die optische Qualität, die andere Attribute abgelöst hat. Die Bedeutung von auditiven, taktilen oder olfaktorischen Eigenschaften wird ignoriert und unterschätzt. Sie sind extrem wichtig. Read Less