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Konzeption und Realisierung einer hybriden App auf Basis moderner Webtechnologien

Written by Richard Holzner

Paper category

Bachelor Thesis

Subject

Computer Science

Year

2015

Abstract

Bachelorarbeit: Verschiedene Arten von mobilen Anwendungen In den folgenden Abschnitten werden verschiedene Arten von mobilen Anwendungen vorgestellt, die Vor- und Nachteile kurz erläutert und anschließend die Gründe für die Auswahl der zu verwendenden Anwendung erläutert. 2.1.1 Native Anwendungen Native Anwendungen werden für ein bestimmtes Betriebssystem entwickelt und erstellt. Je nach Betriebssystem kommen unterschiedliche Technologien zum Einsatz. Anwendungen, die auf Android laufen, werden mit der Programmiersprache Java entwickelt, während iOS-Anwendungen mit Objective-C entwickelt werden. Das Erscheinungsbild solcher Anwendungen lässt sich einfach gestalten und an das Standarddesign, das sogenannte „Look and Feel“ des entsprechenden Betriebssystems anpassen. Ein weiterer Vorteil ist der schnelle Zugriff auf Systemkomponenten wie Kameras, Sensoren oder GPS-Standorte. Der Zugriff auf diese gerätespezifische Hardware ist in der Regel schneller als der Einsatz von WebApps, da die notwendigen systembezogenen Schnittstellen bereits vorhanden sind. Die Installation erfolgt nach dem Download aus dem entsprechenden Store, allerdings ist der Entwicklungsaufwand relativ hoch, da für jedes Betriebssystem eine ganz neue Programmierung durchgeführt werden muss. 2.1.2 WebApp WebApp muss im Vergleich zu nativen Anwendungen nicht installiert werden, da sie direkt im Browser per URL aufgerufen wird und sich an die entsprechende Benutzeroberfläche des Endgerätes anpasst. Diese wird mit Webtechnologien wie HTML, CSS und JavaScript programmiert. Der Vorteil hierbei ist, dass es unabhängig von der Betriebssystementwicklung ist und auf allen Geräten nur einmal lauffähig ist. Um ein dem Betriebssystem entsprechendes standardisiertes Erscheinungsbild zu erhalten, sind, da keine Bibliothek vorhanden ist, aufwendigere Maßnahmen erforderlich. Der Zugriff auf Hardwarekomponenten ist jedoch nahezu unmöglich, da es keine notwendige Schnittstelle für den Zugriff auf native Plattformfunktionen gibt. 2.1.3 Hybride Anwendungen Hybride Anwendungen vereinen die Vorteile von nativen Anwendungen und Webanwendungen, werden ebenfalls mit HTML, CSS und JavaScript entwickelt, können aber mit Hilfe von Frameworks in native Anwendungscontainer eingebettet werden. Dies ermöglicht den Zugriff auf die Hard- und Softwarekomponenten des Endgeräts, da diese Frameworks die notwendigen Schnittstellen bereitstellen. Hybride Anwendungen sind günstiger als native Anwendungen, Sie sollten jedoch immer prüfen, welche Anforderungen die Anwendung jeweils erfüllen soll. Wenn Sie beispielsweise schnellen Zugriff auf Hardwarekomponenten oder allgemeine leistungskritische Vorgänge benötigen, sind native Anwendungen ideal. Beschränkt sich die Nutzung auf relativ einfaches Abrufen, Speichern und Präsentieren von Daten, kann WebApp die richtige Wahl sein. 2.2.3 Responsive Webdesign Responsive Webdesign – metaphorisch „responsives Webdesign“ – ist eine spezielle Form des Webdesigns, die flexibel auf die Größe und Eigenschaften des entsprechenden Endgeräts reagieren kann. Im Vergleich zu Layout und Struktur vieler alter Websites, die starr und unflexibel programmiert waren, ging RWD einen anderen Weg. Der Inhalt, seine Struktur und das daraus resultierende Layout passen sich der Bildschirmauflösung des Mobilgeräts an – es reagiert individuell auf den Nutzer. Dies sollte auch beim Schreiben von Webanwendungen berücksichtigt werden, da die Auflösungen bereits stark variieren können, von älteren, noch niedrig auflösenden Smartphones bis hin zu moderneren Tablets. Abbildung 2-2 zeigt das Verhalten von flexiblen Layouts mit unterschiedlichen Bildschirmbreiten. 2.2.4 JavaScript JavaScript ist eine clientseitige Skriptsprache, dh sie wird im Browser des Benutzers ausgeführt. Es wird verwendet, um die Website dynamischer zu gestalten. Reagieren Sie auf Benutzeraktionen wie das Klicken auf Schaltflächen oder das Eingeben von Formularfeldern und lösen Sie entsprechende Aktionen aus. Die daraus resultierenden Änderungen wirken sich auf den Inhalt und die Präsentation aus. Dieser Zugriff wird über das sogenannte „Document Object Model (DOM)“ verwaltet. JavaScript ist vor allem beim Erstellen einer WebApp unverzichtbar, da es die gesamte Anwendungslogik steuert. Alle Interaktionen zwischen Benutzer und Anwendung, wie das Speichern der eingegebenen Daten in Formularfeldern und das Abrufen von Daten aus der Datenbank, werden auf diese Weise durchgeführt. 2.2.5 Das DOM-Dokumentenobjektmodell ist die Schnittstelle von HTML- oder XML-Dokumenten, bildet die logische Struktur des Dokuments und ermöglicht den Zugriff auf alle Elemente der HTML-Seite. Die Struktur entspricht einer Baumstruktur und die Elemente stehen in Beziehung zueinander. Im Allgemeinen wird JavaScript verwendet, um auf einen bestimmten Teil des Baums zuzugreifen, den Inhalt oder das Layout zu ändern und für den Benutzer sichtbar zu machen; einige Leute sprechen vom sogenannten "Dome-Skript" (siehe W3C DOM [20]). Dies ist ein wichtiger Bestandteil einer Webanwendung, denn die Anwendung interagiert mit dem Benutzer oder reagiert auf seine Aktionen und visualisiert diese entsprechend. 2.3.1 jQuery jQuery ist eine optimierte und umfangreiche Open-Source-JavaScript-Bibliothek. Der Vorteil hierbei ist, dass viele häufig genutzte JavaScript-Funktionen dem Programmierer bereits zur Verfügung stehen und nicht mehr mühsam in nativem JavaScript-Code geschrieben werden müssen. Mit wenigen Codezeilen lassen sich viele Funktionen integrieren, was Zeit und Ressourcen spart. JQuery bietet eine Vielzahl von Optionen zum Navigieren und Manipulieren von DOM-Elementen. Es hat auch Ereignisbehandlungsfunktionen und Ajax-Funktionen. Read Less