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Digitale Transformation nicht-technologische Auswirkungen und Handlungsempfehlungen am Beispiel der Baubranche

Einführung von Building Information Modelling im Bereich der Planung als ein Treiber der digitalen Transformation in der Baubranche

Written by Regula Weber

Paper category

Master Thesis

Subject

Architecture & Real Estate

Year

2016

Abstract

Masterarbeit: Digitale Transformation ist nicht nur technologischer Wandel – Positionierungsbestimmung 3.1 Megatrends und aktuelle Entwicklungen Unsere Gesellschaft ist von verschiedenen Megatrends betroffen. Der Megatrend ist ein langfristiger Zyklus des globalen Wandels, der alle Lebensbereiche betrifft (30 bis 50 Jahre) und tiefgreifende Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft hat (Horx, Huber, Steinle und Wenzl, 2009). Aus Sicht der digitalen Transformation ist die Konvergenz der folgenden Trends entscheidend. Die Namen und Beschreibungen variieren je nach futuristischem Institut, das diese Trends veröffentlicht. Inhaltlich sind diese Aussagen grundsätzlich gleich. Im Folgenden werden die vier Haupttrends anhand des Zukunftsinstituts (https://www.zukunftsinstitut.de) kurz beschrieben: • Konnektivität (Digitalisierung): Die digitale Vernetzung durch Internet und Mobilfunk hat noch keine Form angenommen, die es noch nicht gegeben hat bereits realisiert • Globalisierung: Die Internationalisierung von Märkten und Unternehmen bietet Schwellenländern – China, Indien und Unternehmen – nicht nur Chancen, mit typischen Industrieländern zu konkurrieren, sondern bedeutet auch, dass sich die globalen Machtverhältnisse zu ihren Gunsten verschieben • Masterarbeit: Ja Der zunehmende Wunsch nach Personalisierung, Selbstverwirklichung und Abheben von der Masse ist jederzeit machbar. Dies hat neue Arbeitsformen und demografische Veränderungen geschaffen, die eine neue Generation von Digital Natives (Gen Y) in die Arbeitswelt bringen und zunehmend Führungspositionen einnehmen. Eine Generation natürlicher Verarbeitungstechnik und andere Anforderungen an Arbeitsweise und Führung. Diese Trends sind schon lange im Gange, aber jetzt haben sie ein gewisses Niveau erreicht und können sich zur treibenden Kraft des bevorstehenden großen Wandels – der digitalen Transformation – ansammeln. Masterarbeit. 3.2 Was ist digitale Transformation Die digitale Transformation besteht aus zwei Kernbereichen. Der Auslöser des Wandels liegt in der digitalen Technologie (Ruoss, 2015). Dieser rein technologische Auslöser kann so schnelle und umfassende Veränderungen auslösen und gleichzeitig nicht nur die Wirtschaft, sondern auch Politik, gesellschaftliches Zusammenleben und Kultur betreffen. Nach den drei Ebenen des digitalen Wissens (Lankshear & Knobel, 2008, S. 167, zitiert nach (2015, S. 13)): • erst digitale Fähigkeiten für den Umgang mit neuen Technologien aufbauen, • dann eine durchdachte . 3.3 Die digitale Transformation von Führung und Organisation ist angekommen Die Welt ist nicht mehr die, die sie einmal war. Darüber herrscht in der aktuellen Masterarbeiten-Literatur ein großer Konsens. Gergs (2016, S. 18) fasste Veränderungen in drei Dimensionen zusammen: zunehmende Veränderungsgeschwindigkeit („Zeit“), zunehmende Digitalisierung („Fakten“) und zunehmende Vernetzung und damit verbundene Globalisierung („Gesellschaft“). Diese Faktoren haben ein völlig neues Umfeld für Führungskräfte geschaffen. Was gestern geschah, lässt sich nicht mehr einfach auf die Zukunft übertragen. Geramanis (2016) hat dies in „Leadership in the Age of Uncertainty, Uncertainty, and Fuzziness“ (S. VII) prägnant zusammengefasst. Ein interessantes Konzept VUCA (Eppler, Augen auf und durch!, 2015/4, S. 1), das ursprünglich -lich aus dem militärischen Umfeld stammt, ist genau für diese Veränderungen gedacht. VUCA besteht aus vier Wörtern: • Volatilität (deutsch: Volatilität) • Uncertainty (deutsch: Uncertainty) • Complexity (deutsch: Complexity) • Ambiguity (deutsch: Widerspruch) Aber es macht das obige Paradigma wirklich aus Was ändert sich und was unterscheidet sich grundlegend von die Entwicklung der Vergangenheit? Unter dem Druck der Globalisierung haben Unternehmen in den letzten Jahren viel in der Prozessoptimierung und Kostensenkung getan (Kruse & Schomburg, 2016). Dabei haben sie ihre Leistung verbessert, sind aber gleichzeitig mehr und mehr assimiliert worden. Alles dreht sich um die Frage: „Wie kann das Bestehende besser werden?“ Gerade diese seit vielen Jahren bewährten Methoden stoßen heute an ihre Grenzen. In den letzten Jahren hat das globale Netzwerk stark zugenommen und Web 2.0 (Negri, 2016) bietet ungeahnte Möglichkeiten. Zudem traten die mit diesen Technologien aufgewachsenen sogenannten Digital Natives ((Negri, 2016) erstmals in Arbeit und Leben ein und betraten zunehmend Führungspositionen • Die schnelle interaktive Kommunikation führte zum Verlust eines Projekts mit dem Titel „ Attitudes“ durchgeführt letztes Jahr Decision. New Management Practices in the digital world“ hat zu diesem Thema Befragungen von Führungskräften durchgeführt. Diese stammen von LEAD (Mercat Center for Leadership and Advocacy) in Zusammenarbeit mit Universitäten wie der Universität St. Gallen (Advocacy, 2015) Ein sehr ähnliches Ergebnis wurde erzielt, wobei die Hauptveränderung durch das umfangreiche Netzwerk und die damit verbundene Digitalisierung, wie eine starke Zunahme der Volatilität, verursacht wird. Read Less