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Stressverarbeitung und Studiennoten bei Studierenden der Rechtswissenschaft, Wirtschaftswissenschaften und Psychologie

Written by Anonymous

Paper category

Bachelor Thesis

Subject

Psychology

Year

2012

Abstract

Bachelorarbeit: Stress Das Wort Stress gilt im täglichen Gebrauch als völlig klar, bei genauerem Hinsehen jedoch als mehrdeutig. Darunter kann ein Ereignis und die beim Individuum ausgelösten Gefühle und Reaktionen auf das Ereignis verstanden werden, die sich in der Aussage widerspiegeln: „Das wird Stress“, „Stress sich selbst bringen“ oder „Stress sein“. In der Forschung sind die Konzepte Stressor, Stressreaktion und Stressreaktion unterschiedlich (vgl. Erdmann & Janke, 2008, S. 19 ff.), wobei Stressreaktion meist als Stress und Stressreaktion auch als Reaktion oder Stressmanagement bezeichnet wird. Unterschiedliche Forschungsdisziplinen haben ein eigenes Verständnis dieser Begriffe, das sich meist in den Dimensionen Naturwissenschaft und Mentalwissenschaft unterscheiden lässt, beispielsweise sind hier Biologie, Psychologie und Soziologie zu nennen (vgl. Erdmann & Janke, 2008, S. 22 .). ; Plaumann, Busse & Walter, 2006), sind ihre Ansichten natürlich unterschiedlich, aber nicht von einem zum anderen. In dieser Arbeit wurde der psychologische Standpunkt vertreten. 1.1.1 Ein Stressor ist ein Reiz, der eine Stressreaktion auslöst (Erdmann & Janke, 2008, S. 19). Es ist schwer zu bestimmen, welche spezifischen Reize als Stressoren angesehen werden können und welche nicht, da Reize nicht a priori als Stressoren bestimmt werden können. Entscheidend ist die Reaktion auf einen Reiz, das heißt, er gilt nur dann als Stressor, wenn er Stress verursacht (Erdmann & Janke, 2008, S. 20). Zum Beispiel kann ein Hund einer Person Stress und Angst und einer anderen Glück und Zuneigung bringen. Darüber hinaus kommt die Stressquelle nicht unbedingt aus externen Quellen, sondern kann auch aus persönlichen Gedanken stammen. Für die aktuelle Forschung ist klar, dass Menschen nicht nach bestimmten Ereignissen fragen können, die Forscher als Stressoren identifiziert haben, sondern gezielter nach der Selbstwahrnehmung von Stress und dem (Verarbeitungs-)Verhalten bei Stress fragen müssen. es. 1.1.2 Stressreaktion Die Arbeit von Hans Selye (1950; vgl. Plaumann et al., 2006) rückte das Thema Stress ins Zentrum des wissenschaftlichen Interesses und leistete Pionierarbeit in der Stressforschung. Er stellte die Hypothese auf, dass die Stressreaktion eine unspezifische Notfallreaktion ist, bei der der Organismus Energie für Reaktionsaktionen bereitstellt. Ob körperlicher Stress wie Verbrennungen oder psychischer Stress wie Verlegenheit, es gibt keinen großen Unterschied, diese Reaktion erfolgt immer durch die Ausschüttung von Glukokortikoiden aus der Nebennierenrinde (Erdmann & Janke, 2008). 1.1.3 Lehman und Ball, 2006). Die Ressourcenschutztheorie betont insbesondere die prosoziale oder antisoziale Ausrichtung der kollektiven Reaktion und des Stressmanagements innerhalb des sozialen Systems (Reimann & Pohl, 2006). Allerdings basiert die SVF-Skala nicht auf einer der oben genannten Unterteilungen, sondern auf den vom Autor festgelegten Dimensionen (Erdmann & Janke, 2008), nämlich Ausdruck, Richtung, Funktion, Wirksamkeit, Zeitraum, Kosten und Vermittler. Allerdings kann ihre Erklärung an dieser Stelle übertrieben sein. 1.2 Studienerfolg Der Begriff Studienerfolg wird im Folgenden erläutert. Zunächst werden die möglichen Operationen für den Forschungserfolg vorgestellt (Abschnitt 1.2.1) und dann die prädiktiven Faktoren (Abschnitt 1.2.2). In Abschnitt 1.3 werden Forschungserfolg und Stressmanagement getrennt diskutiert und Hypothesen formuliert. 1.2.1 Manövrierbarkeit Studienerfolg ist wie Stress kein einheitlich definierter Begriff, sondern kann auf unterschiedliche Weise manipuliert werden. Die Präsentation basiert auf Rindermann und Oubaid (1999), beinhaltet aber auch andere Forschungen. Verlassen. Die einfachste, aber kaum zu unterscheidende Methode zur Messung des Studienerfolgs ist die Dichotomie zwischen Abschluss und Studienabbruch (Moosbrugger & Jonkisz, 2005). Nachteilig ist hier nicht nur die schlechte Unterscheidbarkeit zwischen erfolgreichen Studierenden, sondern auch Abgrenzungsprobleme zwischen Abbrechern, Lernunterbrechungen, wechselnden Lernorten und wechselnden Themen (Rindermann & Oubaid, 1999; Uthmann, 2009). Studienabbruch ist daher selten das einzige Kriterium für den Studienerfolg und meist ein gesondert zu untersuchendes Phänomen. Abschlussnoten oder Zwischenprüfungsnoten werden am häufigsten verwendet, um die schulischen Leistungen zu bestimmen (Rindermann & Oubaid, 1999; Schmidt-Atzert, 2012). Sie haben die Fähigkeit, Arbeitsmarktchancen in bestimmten Disziplinen vorherzusagen (Gold und Souvignier, 1997) und gelten als wirksame Methoden zur Messung des akademischen Erfolgs (Rindermann und Oubaid, 1999). Zudem sind sie leicht zu bestimmen und ihre Reife ist selbstverstärkend, das heißt sie sind aufgrund ihrer Reife besonders beliebt, können aber auch andere Aspekte des Studienerfolgs übersehen. Read Less