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Anreizfaktoren der Wissensverwertung für Universitäten und kleine und mittelständische Unternehmen

Ein integratives Modell

Written by Dennis Henrichs

Paper category

Bachelor Thesis

Subject

Business Administration>General

Year

2014

Abstract

Bachelorarbeit: Anreize für die Nutzung von Wissen und Forschung 3.1 Die Merkmale von Hochschulen und kleinen und mittleren Unternehmen Das offizielle EU-Kommuniqu Mehr als 43 Millionen Euro14 (siehe EU-Amtsblatt 2003, Anhang Artikel 2). Daraus lassen sich verschiedene Attribute ableiten. Im Vergleich zu großen Unternehmen sind die personellen und finanziellen Möglichkeiten, Wissen erfolgreich zu nutzen, in der Regel deutlich geringer. Aufgrund begrenzter Ressourcen müssen Änderungen und Modifikationen relativ schnell zum erwarteten Erfolg führen, ansonsten werden innovative Maßnahmen in vielen Fällen ausgesetzt. Zudem sind KMU in der Regel auf wenige Wissensträger angewiesen (vgl. Alavi & Leidner 2001, S. 113). Sollten diese Maßnahmen beispielsweise krankheitsbedingt längere Zeit ausfallen, kann es für das Unternehmen schwierig sein, eine geeignete Übergangslösung zu finden. Die Konzentration des Wissens auf wenige Mitarbeiter bringt aber auch Vorteile. Das anzuwendende Wissen muss erklärt werden und weniger Mitarbeiter näher bringen. Dies führt zu erheblichen Einsparungen bei den Transaktionskosten. Darüber hinaus können KMU flexibler und schneller auf Marktveränderungen reagieren als große Unternehmen, da Entscheidungen von weniger Institutionen überprüft werden müssen (vgl. van de Vrande et al., 2009, S. 425). Wenn das Unternehmen sich der Closed Innovation bewusst ist, muss es eigene Vorstellungen von Generierung, Entwicklung, Fertigung, Vertrieb und Überwachung haben – diese Aufgabenreihe ist für einen kleinen und mittelständischen Betrieb, insbesondere bei unterschiedlichsten Produkten, nur schwer zu bewältigen KMU. Nach van de Vrande et al. (2009) wird die Innovation kleiner und mittlerer Unternehmen neben begrenzten finanziellen Mitteln auch durch begrenzte Möglichkeiten zur Rekrutierung von Experten und ein kleines innovatives Portfolio innovativer Ideen behindert (vgl. van de Vrande et al. 2009, S. 426). Gemäß Polt et al. (2009) ist der Transfer von wissenschaftlichem Wissen, Forschung und Ausbildung eine Grundaufgabe von Hochschulen (vgl. Polt et al., 2009, S. 91). Ob und inwieweit das Wissen von KMU genutzt werden kann, hängt von der Fähigkeit und Bereitschaft der beteiligten Unternehmen ab, Wissen aufzunehmen und in den betrieblichen Prozess einfließen zu lassen („absorptive capacity“; vgl. Zahra & George 2002, Cohen & Leventhal 1990). 3.2 Anreize für Hochschulen 3.2.1 Materielle Anreize Grundsätzlich ist jede Organisation, auch Universitäten, auf finanzielle Mittel angewiesen, um den Geschäftsbetrieb sicherzustellen. Auch Professoren und wissenschaftliche Mitarbeiter sind auf Einkommen angewiesen, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Mit der Einführung des W-Gehalts im Jahr 2005 umfasst das Gehalt von Hochschullehrern besondere Leistungen in Forschung und Lehre (vgl. Weil wissenschaftlicher Erfolg mit großer persönlicher Unsicherheit verbunden ist (vgl. Osterloh & Frey 2008, S. 6), Grundgehalt Es ist ein wichtiger Parameter im Bereich der materiellen Anreize. Wissenschaftler übernehmen die Struktur von Prioritätsregeln und die Notwendigkeit, neue und unbekannte Fachgebiete zu studieren. Dieses Risiko kann zu einer Risikoaversion führen. 17 Wenn dem leistungsbezogenen Teil der Gehalt, es führt zu Forschung Bereiche, in denen Sie wissen und erfolgreicher sind Wenn ein Großteil des Gehalts neben der Autonomie leistungsbezogen ist, können sich Wissenschaftler eingeschränkt und unter Druck gesetzt fühlen, was auch die Forschungsleistung verringert. Um dennoch Forschung zu motivieren, darf bei Löhnen und Gehältern das Lohngefälle innerhalb des Forschungsteams nicht zu offensichtlich sein, da sonst die Produktivität sinkt (vgl. Pfeffer & Langton 1993, S. 385) zunehmend auf Drittmittel angewiesen, die Bedeutung von Peer Review hat zugenommen (vgl. Osterloh & Frey 2008, S. 19) Hochschulen mit renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern können in der Regel mehr Geld in Forschung und Lehre investieren, um z eine höhere Position in Hochschulrankings, was wiederum bedeuten kann, dass in dieser Situation immer mehr qualifizierte Studierende sorgfältig ausgewählt werden sollten, jedoch können finanzielle Anreize kreatives Arbeiten wie Wissenstransfer hemmen Intrinsische Nachfragemotivation (vgl. Osterloh & Frey 2000, S 540) Die wirtschaftliche Annahme ist, dass eine zusätzliche Vergütung in der Regel die Leistung der Arbeitnehmer verbessert. Read Less