Add Thesis

Selbstverletzendes Verhalten von Mädchen im Jugendalter mit dem Kontext der Borderline-Persönlichkeitsstörung

Written by Anonymous

Paper category

Term Paper

Subject

Sociology

Year

2019

Abstract

Hausarbeit: Selbstverletzendes Verhalten In diesem Kapitel geht es darum, das Konzept des selbstverletzenden Verhaltens zu klären. Stellt die Schwierigkeit dar, das vollständige und klar definierte selbstverletzende und sogar selbstaggressive Verhalten zu bestimmen. Die Störung wird auch klassifiziert, um eine klinische Klassifizierung zu ermöglichen. In diesem Kapitel werden Aspekte der Sozialen Arbeit anhand der Auslöser, Methoden und Prozesse der Selbstverletzung diskutiert (Kaess2012, S. 19). Dieses Zitat hat gezeigt, dass es keine allgemeingültige Definition gibt, sondern die arbeitsbezogene Definition auf der Grundlage dieses Kapitels entwickelt und etabliert wird. Kaess erklärte, dass Menninger bereits 1938 in seinem Buch "Menschen gegen sich selbst" versucht habe, die Definition von Selbstverletzung zu finden. Er bezeichnete es als "neurologische Selbstverletzung" und betrachtete dieses Verhalten als Ausdruck des Todestriebes, der sich meist mit Hilfe von selbstverletzendem Verhalten manifestieren kann. Die Definition von selbstverletzendem Verhalten erschien erstmals und wurde 1983 von Pattison und Kahan in ihrem Buch "Intentional Self-harm Syndrome" vorgeschlagen. Diese Methode hat heute eine kontinuierliche Diskussion ausgelöst, dh ob selbstverletzendes Verhalten nur als Symptom verschiedener Erkrankungen oder als eigenständige klinische Manifestation zu werten ist. Diese Diskussion führte ab den 1990er Jahren dazu, dass die Selbstverstümmelung in der psychiatrischen Forschung immer mehr an Bedeutung gewann. Wie bereits erwähnt, gibt es im englischsprachigen Raum etwa 33 verschiedene Begriffe des Selbstverletzungsverhaltens, deren Verwendung jedoch inkonsistent ist, da es keine einheitliche Definition gibt. Das Konzept der nicht-suizidalen Selbstverletzung von Lllyod-Richardson et al (2007) ist besonders im englischsprachigen Raum verbreitet. Sie definieren dieses Verhalten als "freiwillig, direkte Zerstörung oder Veränderung von Körpergewebe ohne Selbstmordabsicht". Andererseits sind im deutschsprachigen Raum die verwendeten Begrifflichkeiten recht weit gefasst und es gibt keine klare Definition und klare Definition von suizidalem Verhalten. Nitkowski und Petermann (2009) definieren selbstverletzendes Verhalten als funktionell motiviertes, direktes und offenes selbstverletzendes Verhalten gegenüber dem eigenen Körper, das von der Gesellschaft nicht akzeptiert wird und ohne suizidale Absichten ausgeführt wird. (Siehe Kaess2012, Seite 19) 4.2 Klassifikationsmodell Da selbstverletzendes Verhalten in den unterschiedlichsten Formen und Erscheinungsformen menschlichen Verhaltens zu finden ist, ist es nicht möglich, alle Selbstverletzungen einheitlich zu klassifizieren. Die erste Form des Selbstverletzungsverhaltens sind selbst zugefügte Schnitte, Verbrennungen und Bisse, und Hautschäden werden durch erzwungenes Waschen und eine große Anzahl von Nägelkauen verursacht. Drogenmissbrauch, Rauchen, starkes Trinken und Essstörungen gelten ebenfalls als Selbstverletzung. Im Gegensatz zu dieser großflächigen Selbstverstümmelung gelten Piercings und Tätowierungen eher als eine Form der Körperverehrung und sollten auch als Selbstverstümmelung bezeichnet werden. (Kaess 2012, S. 21) Der Fokus dieser Arbeit liegt auf dem „Kratzen“, da es das häufigste selbstverletzende Verhalten ist. Da es keine eindeutige Klassifizierung nach ICD-10 gibt, versuchen einige Wissenschaftler, selbstverletzendes Verhalten nach verschiedenen Verhaltensmustern zu klassifizieren. Kaess fasst es wie folgt zusammen: Zunächst sollten wir zwischen Selbstverletzung und Selbstfürsorge unterscheiden. Selbstverletzung kann normal oder anormal sein. Tattoos, Piercings und sogar Schönheitsoperationen werden als normale Formen der Selbstverletzung eingestuft, weil sie von der Gesellschaft akzeptiert werden. Auf der anderen Seite sind alle selbstverletzenden Verhaltensweisen, die die Gesellschaft als unzureichend erachtet, wie z. B. Kratzen, abnormal. Auch die Selbstfürsorge wird in normale und abnormale unterteilt: normale Selbstfürsorge trägt dazu bei, die von der Gesellschaft erwartete körperliche Gesundheit zu erhalten. Diese abnorme Form, wie das erzwungene Waschen, wird von der Gesellschaft nicht akzeptiert. (Vgl. Kaess 2012, S. 22) Der andere sollte zwischen direkter und indirekter Selbstverletzung unterscheiden. Direkte Selbstverletzung äußert sich in Schnitten, Bissen und Verbrennungen durch die betroffene Person. Sie taten es bewusst und bewusst. Im Gegensatz dazu tritt indirekte Selbstverletzung in Form von Drogen- oder Alkoholmissbrauch auf, manifestiert sich aber auch als Essstörung. (vgl. Kaess 2012, S. 22 f.) Schließlich sollen öffentliche Selbstverletzung und heimliche Selbstverletzung verglichen werden. Offene Selbstverletzungen sind sichtbar und Ärzte und Patienten können sie eindeutig als Selbstverletzung erkennen. Andererseits wird die verdeckte Selbstverletzung von der betroffenen Person bewusst verschwiegen. (Siehe Kaess 2012, Seite 23) Read Less