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Auge um Auge. Zahn um Zahn

Todesstrafe oder Lebenslang? - Über die Bestrafung von Mördern

Written by Anonymous

Paper category

Essay

Subject

Sociology

Year

2013

Abstract

Hausarbeit: Am 24. November 1946 wurde in Burlington, Vermont, ein Mann namens Theodore Robert Bundy geboren. ÄTed³ Bundy vergewaltigte und ermordete zwischen 1974 und 1978 mehr als 30 junge Frauen und gilt bis heute als einer der berüchtigtsten Serienmörder in den USA. Eine Person vorsätzlich und systematisch zu töten ist eine Aggression gegen die Natur, eine Unkenntnis der Worte Gottes, eine Handlung, die die menschliche Moral verletzt und das harmonische Gleichgewicht der Gesellschaft stört. Ein Mensch kann nicht einfach seinem eigenen inneren Impuls nachgehen, will er in einer Gemeinschaft leben, muss er sich an höhere Gesetze und Regeln halten. Gefährdet er dies hingegen, werden seine Handlungen negativ sanktioniert oder im schlimmsten Fall aus der Gemeinschaft ausgeschlossen. Die Ermordung von Landsleuten ist zweifellos eine Bedrohung und gilt heute als eines der grausamsten Verbrechen. Überraschenderweise ist die Strafe jedoch von Kultur zu Kultur unterschiedlich: In den USA wird Mord in 33 Bundesstaaten mit dem Tode bestraft, während die Höchststrafe in Deutschland lebenslänglich ist. In den USA sagen viele Deutsche nach der Hinrichtung eines Verbrechers "unmenschlich" und schütteln ungläubig den Kopf. Immerhin heißt es in Artikel 3 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte: „Jeder hat daV RechW aXf ​​LebeQ, FUeLheLW XQdSLcheUheLW deU PeUVRQ.“ Aber lass den Mörder nach 15 Jahren wieder ein „normales“ Leben führen, und seine Opfer werden es immer So eine Gelegenheit wird es nicht noch einmal geben, ist das nicht auch sehr unmenschlich? Verdient jeder eine zweite Chance oder gibt es eine Aktion, die nicht gut gemacht werden kann? Ist die Todesstrafe eine faire Strafe oder ein Mord mit legitimem Motiv? Seit 1948 haben sich 192 Staaten verpflichtet, die Menschenrechte als Grundrechte in ihre Verfassungen aufzunehmen. Darunter Deutschland und die USA. Der Staat muss dafür sorgen, dass jeder Bürger diese Grundrechte genießt, und jeder Bürger hat das Recht, seine Grundrechte gerichtlich geltend zu machen1. Auf diese Weise bemühen sich die Vereinten Nationen, den Weltfrieden zu sichern und solche Gräueltaten im nationalsozialistischen System in Zukunft zu verhindern. Die Todesstrafe verstößt eindeutig gegen Artikel 3 (siehe oben) und Artikel 52. Der Staat hat kein Recht, über Leben oder Tod einer Person zu entscheiden, und der Mörder ist auch eine Person, also hat er auch das Recht auf Leben. Verstoß gegen die Norm³ [Jakobs], aber was genau bewirkt diese Reaktion? Gemäß den European Prison Principles besteht eines der Hauptziele darin, Langzeitgefangene3 auf ein gesetzestreues Leben vorzubereiten. Im Gegenteil, die Todesstrafe in den Vereinigten Staaten soll eine abschreckende Wirkung haben, insbesondere um Kapitalverbrechen zu verhindern5. Jeder Bundesstaat in den Vereinigten Staaten und verschiedene Bezirke in jedem Bundesstaat haben seine eigenen Gesetze, und Straftäter unterliegen unterschiedlichen Strafverfolgungen. Die Todesstrafe wird in der Regel nach einem Mord ersten Grades vollstreckt³, das heißt, die Tötung ist vorsätzlich, vorsätzlich und geplant. Darüber hinaus müssen schuldhafte Umstände vorliegen (z. B. war der Mord abscheulich und stand in Zusammenhang mit Folter; das Opfer wurde überfallen). Wie viel von dieser ernsten Situation mit Mord ersten Grades zusammenhängt, ist von Staat zu Staat unterschiedlich. Es gibt auch Staaten, die die Hinrichtung der Täter von Kapitalverbrechen mit Todesfolge verlangen (zB Texas). Ted Bundy tötete in mehreren Bundesstaaten Frauen, wurde aber von einem Gericht in Florida verurteilt. In drei verschiedenen Verfahren wurde die Todesstrafe dreimal verurteilt. In Florida gibt es noch heute die Todesstrafe. Im letzten Jahr gab es 3 Hinrichtungen6. Von den 50 Bundesstaaten der USA führen 17 Bundesstaaten die Todesstrafe nicht mehr durch. Im Vergleich dazu sehen wir die absurde Ironie: Die Mordrate von Ländern ohne Todesstrafe ist niedriger als die von Ländern mit Todesstrafe, aber kann man die Todesstrafe auf dieser Grundlage nicht rechtfertigen? Hat der Ermordete nicht auch das "Recht auf Leben"? Die Todesstrafe ermöglicht es dem Opfer, in dieser Hinsicht durch Rache nach Belieben mitzureden. Aber das Prinzip Auge um Auge ist konsequent. Zahn um Zahn. ³Gehört die humanistische Gesellschaft, die aus der Bibel in die Zivilisation eintrat, zum Mittelalter? Welchen Nutzen hat ein bereits toter Mensch, wenn der Mörder hingerichtet wird? Wo Morde passieren, gibt es nicht nur die Täter, sondern auch die Opfer. Die überlebenden Familienmitglieder wie Freunde, Verwandte, Familienmitglieder und Kollegen mussten den plötzlichen Verlust verkraften. Für diese Menschen ist die Todesstrafe eine Art Vergeltung, aber auch eine Art Rache. Als Ted Bundy am 24. Januar 1989 von einem elektrischen Stuhl getötet wurde, jubelten Hunderte Menschen an der Tür des Florida State Prison. Die Leute sangen, tanzten und zündeten fröhlich Feuerwerkskörper. Artikel 3 der Menschenrechte schreibt auch vor, dass alle Bürger das Recht auf Sicherheit haben. Um ihr Leben zu retten. Können Sie ein sicheres Leben führen, nachdem der Mörder aus dem Gefängnis entlassen wurde? Natürlich sind nicht alle Mörder Gewohnheitstäter. Zudem wird die Gefahr des Mörders in den Medien oft zu Unrecht übertrieben. Read Less