Add Thesis

Regeln zur Ausrichtung der Erkenntniskraft

Eine Auseinandersetzung mit der Intuitions- und Evidenzlehre René Descartes

Written by Anonymous

Paper category

Term Paper

Subject

Philosophy

Year

2017

Abstract

Hausarbeit: Fragen stellen und Vorgehensweisen Was ist Intuition oder Gewissen? Spielt die Intuition eine entscheidende Rolle im kognitiven Prozess? Was ist mit dem Verständnis von Intuition in der Erkenntnistheorie passiert? In dieser Semesterarbeit möchte ich eine der wichtigsten traditionellen Epistemologien der Funktionen und Grenzen intuitiven Wissens untersuchen: die Intuitions- und Beweistheorie des französischen Philosophen René Descartes (1596-1650). Er gilt als Begründer des modernen Rationalismus, der an Rationalität glaubt. Seine destruktiven Urteile über die herrschenden Erziehungsideale und seine heftige Kritik am Wissen seiner Zeit führten ihn zum „Prinzip der methodischen Skepsis“ (vgl. Descartes 1641, erste Meditation). Descartes forderte ein universelles Verfahren für jede Art von Wissen und verlangte feste Regeln zur Beschreibung von Leitgedanken. Nach gründlichen Zweifeln an seinem Wissen und Können formulierte er seinen berühmten Grundsatz "Cogito, ergo sum" - "Ich denke, also bin ich" als verlässliche Grundlage. Menschen sollten nicht Autoritäten folgen, sondern „philosophisches Denken ohne bestimmte Voraussetzungen betreiben, rationalen Stimmen gehorchen und nur an logisch begründete Dinge glauben“ (vgl. Huber 2013, S. 264). Descartes war überzeugt, dass die konsequente Anwendung seiner Methode „ein offensichtliches und zuverlässiges Wahrheitssystem konstruieren könnte, das Irrtümer und Täuschungen ausschließen kann“ (vgl. Perler 1998, S. 50). Positioning of knowledge (1628). 1 Fragment für seine späteren Kommentare zu Komplexität Arbeiten zu wissenschaftlichen Fragestellungen legten den Grundstein, insbesondere sein Hauptwerk Discours de la méthode (1637). In seiner Meditation über die Erste Philosophie (1641) konzentrierte er sich auf die Neugründung der Metaphysik. Sein Text ist eines der wichtigsten Werke des Rationalismus. Zunächst werde ich klären, was die allgemeine Intuition verstehen soll und wie sie dargestellt wird (Teil 2). Danach arbeitete ich an der Transformation der Intuition in der traditionellen Erkenntnistheorie (Abschnitt 3). Im Hauptteil werde ich Descartes' Ziele und Erkenntnismethoden vorstellen (Abschnitt 4). Schließlich werde ich mich auf sein Verständnis der Intuition konzentrieren (Abschnitt 5). Ich habe meine Hausarbeit mit einem Fazit beendet. II. Was ist Intuition und auf welcher Grundlage beruht sie Der Begriff der Intuition ist nicht fest definiert, hat unterschiedliche Eigenschaften und ist schwer zu definieren. konzentriert sich nur auf Empirismus und Logik. Ihr Vorteil ist jedoch, dass sie erkennt, dass sie kein absolut sicheres Wissen über die Natur erlangen kann und ihr ihre Intuition zugeschrieben wird, dass sie „keine absolute Unfehlbarkeit bieten kann“ (vgl. Huber 2013, S. 234ff). Sowohl Platon als auch Aristoteles unterstützten die wichtigsten erkenntnistheoretischen Lehren der Antike. Beide beziehen sich auf ein intuitives Wissen. Platon führte in seiner Denktheorie die Erkenntnis des Denkens auf die Intuition zurück: Durch intuitives Denken kann der Mensch die "prototypische, essentielle und ewige Welt der realen Existenz" finden. Was durch "direkte Beobachtung" erreicht werden kann, ist selbstverständlich. Intuition ist für Aristoteles „eine eigenständige Form des Wissenserwerbs“. Es ist „erfahrungsunabhängig und führt zu Vorwissen, das keine Sinneserfahrungen erfordert“. Intuitives Wissen bedarf keiner weiteren Beweise oder Beweise (vgl. Remmert 2010, Seite 31). Intuition ist reine Beweissache. In der modernen Erkenntnistheorie werden klassische metaphysische Annahmen wie Platons Denktheorie oder der Glaube an den Schöpfergott weggelassen. Diskurskognition basiert auf „Schlussfolgerungen“, während Intuitionskognition „reine mentale Wahrnehmung“ ist. Spinoza hat diesem Aspekt in der modernen Erkenntnistheorie besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Intuition ist für ihn die höchste seiner drei Wissensarten (vgl. Remmert 2010, S. 32). "Ausreichendes Wissen kann nur durch Intuition gewonnen werden." Die Intuition beruht auf einer Art von Wissen, das "nur mit der Erkenntnis Gottes in ihrer Reinheit verglichen werden kann". Darauf aufbauend wurden die rationalistische Erkenntnistheorie von Descartes und Leibniz und die empirische Erkenntnistheorie von Locke und Hume etabliert. Sie alle glauben, dass „die Unterstützung der Intuition im kognitiven Prozess unabdingbar ist“ (vgl. Huber 2013, S. 236). Kant hat später die wichtigsten Erkenntnisse von Rationalisten und Empirikern zusammengeführt und eigene Lehren entwickelt, die jedoch eng mit der Logik des Aristoteles verbunden sind (vgl. Kant 1781, S. 19). Wie bereits erwähnt, standen die Philosophen der Analytischen Wissenschaftsphilosophie des 20. Jahrhunderts der Intuition äußerst feindlich gegenüber. Rene Descartes gilt als Vater der modernen Philosophie. Vernunft, Subjektivität und die Vorstellung von der Mathematisierbarkeit der Welt gehen mehr oder weniger auf seine Philosophie zurück. Er stellte Philosophie, Denken und Wissenschaft auf eine neue und rationale Grundlage. Read Less