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Marktanalyse der Baubranche

Written by Mohamad Habbal

Paper category

Term Paper

Subject

Architecture & Real Estate

Year

2018

Abstract

Hausarbeit: Marktanalyse von Hausarbeit: Im Folgenden wird am Beispiel der Bau- und Bauzulieferindustrie die Marktanalyse veranschaulicht und anschließend der Einfluss der Bauwirtschaft auf die Bauzulieferindustrie erläutert. 2.1 Marktanalyse der Bauwirtschaft Die Bauwirtschaft ist eine Schlüsselbranche in Deutschland. Im Jahr 2016 machte die industrielle Wertschöpfung 25,7 % der gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung aus, mehr als doppelt so viel wie in Frankreich oder im Vereinigten Königreich. Deutschland konnte die Finanzkrisen der letzten Jahre auch aufgrund der hohen Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens bewältigen. Der Beitragssatz der Bauwirtschaft zur Gesamtwertschöpfung der Makroökonomie lag 2016 bei 4,8%. Das für Bauinvestitionen verwendete BIP machte 9,9 % des BIP aus und war damit doppelt so hoch. Das Baugewerbe macht 5,6% der Gesamtbeschäftigung aus. Damit liegt die Bauwirtschaft bei Produktion und Beschäftigung vor Industriebranchen wie dem Automobilbau, dem Maschinenbau oder der chemischen Industrie. Nach der Prognose der großen deutschen Bauwirtschaftsverbände vom Mai 2017 lag der Umsatz im Wohnungsbau im selben Jahr bei 43 Milliarden Euro, im öffentlichen Bau bei 31,7 Milliarden Euro und im Wirtschaftsbau bei 38,9 Milliarden Euro oder 113,6 Milliarden Euro. Die jährliche Bausumme betrug 369,9 Milliarden Euro. Das Transaktionsvolumen im Vorjahr betrug 350,8 Milliarden Euro. Dieser Betrag lässt sich wie folgt verteilen: öffentlicher Tiefbau 28,5 Mrd. Euro, öffentlicher Hochbau 19 Mrd. Euro, gewerblicher Tiefbau 30,3 Mrd. Euro, gewerblicher Hochbau 73,1 Mrd. Euro, Wohnungsbau 200 Mrd. Euro. 2 Die folgende Abbildung zeigt diesen Sachverhalt grafisch und soll die Struktur des Gebäudevolumens im Jahr 2016 verdeutlichen. 57 % des Bauvolumens entfallen auf Wohnungsbau-, Wertschöpfungs- und Erhaltungsmaßnahmen. Der gewerbliche Hochbau ist mit 21% der Bauleistungen der zweitwichtigste Bereich. 14% der Baunachfrage entfielen auf öffentliche Bauten, wovon der Tief- und Straßenbau den Hochbau übertraf. Insgesamt übertrifft jedoch der Bauingenieurwesen den Bauingenieurwesen mit einem Anteil von 83 %.3 Die Zahl wächst stetig. Diese Aussage wurde durch die Entwicklung der Branche in den letzten Jahren bestätigt, wie in der folgenden Abbildung dargestellt. Von 2009 bis 2017 hat sich die Marktkapazität um fast 100 Milliarden Euro erhöht. Dieser ist um mehr als 35 % gestiegen. Ein Grund dafür ist, dass die Zahl der Wohnungsbaugenehmigungen seit 2008 stetig zunimmt. Die Zahl der genehmigten Wohnungen lag 2016 bei 375.400 und erreichte damit den höchsten Stand seit 1999. Die Montage- und Komplettierungsleistungen der Baubranche profitieren seit langem von den Sanierungsmaßnahmen des ständig wachsenden Gebäudebestands. Von 1995 bis 2016 stiegen die Dienstleistungspreise im Bauhauptgewerbe nur um 23 %, die Dekorationsbranche konnte in diesem Zeitraum die Marktpreise um 42 % in die Höhe treiben. Im Gegensatz dazu sind die Verbraucherpreise um 33 % gestiegen. Der mittelfristige Anstieg der Baupreise ist auf stark gestiegene Baustoff- und Energiepreise zurückzuführen. Zwischen 1995 und 2012 stieg der Erzeugerpreisindex von Erdölasphalt um 490 %, der von Stabstahl in Stahl um 116 % und der Erzeugerpreisindex für Energie um 77 %. Danach sanken die Preise jedoch wieder. Hausarbeiten Auswirkungen der Bauindustrie auf die Bauzulieferindustrie Das zunehmende Bauvolumen hat Auswirkungen auf die Bauzulieferindustrie und kann ihre Position auf dem freien Markt stärken. Aufgrund von Gesetzen und Verordnungen und dem Trend zu Green Buildings wird die oben genannte Nachfrage zunehmen. Es gibt zum Beispiel neue Betonsorten oder innovative Holzwerkstoffe. Mehr als ein Siebtel der neu importierten oder zwei deutschen Haushalte bestehen nach Branchenangaben aus Holz. Dieser Trend wird sich voraussichtlich verstärken und demnächst werden Mehrfamilienhäuser auf diese Weise gebaut. Als Hersteller und Lieferant ist es von Vorteil, die frühzeitige Lieferung der benötigten Materialmenge garantieren zu können, was bedeutet, dass der Hersteller und/oder Lieferant eine starke Verhandlung mit dem Bauunternehmen hat. Je mehr das Bauvolumen wächst, desto stärker wächst das Marktvolumen der Bauzulieferindustrie. Bisher gibt es in vielen zentralen Bereichen der Bauzulieferindustrie Überkapazitäten, mit steigender Marktkapazität nehmen die Produktionskapazitäten langsam ab. Betroffen sind unter anderem die Ziegel- und Dämmstoffindustrie sowie die Zementindustrie. Die Nachfrage nach ökologischen und nachhaltigen Baustoffen steigt. 6 3 Porter glaubt, dass die fünf Arten der Wettbewerbsfähigkeit in der Baubranche Porter glaubt, dass das Wettbewerbsniveau in einer Branche von den fünf grundlegenden Wettbewerbsfähigkeiten abhängt. Die folgende Abbildung ist eine intuitive Illustration 7 Die Baubranche ist hart umkämpft. Was den Wettbewerb und den Wettbewerbsdruck betrifft, können Billiganbieter in Osteuropa durch die EU-Osterweiterung die Preise unter Druck setzen. Dies ermöglicht jedoch großen und international tätigen Unternehmen, von offenen Absatzmöglichkeiten zu profitieren. Zu den Zulieferern der Bauindustrie zählen verschiedene Rohstofflieferanten wie EDE, Heidelberg Cement und Lafarge sowie Industriedienstleister wie Bilfinger. Read Less