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Online-Banking vs. Retail-Banking

Auswirkungen der digitalen Fortschritte auf den Privatkundenbereich des deutschen Marktes

Written by F. Horstmeier

Grade 1,0

Paper category

Term Paper

Subject

Business Administration>Banking & Insurance

Year

2020

Abstract

Hausarbeit Online Banking Die Digitalisierung brought vielerlei Veränderungen mit sich, so auch das Online-Banking. Online banking bedeutet „die Führung eines Girokontos (Banking) per Internet (Online). "53 Dafür bieten Banken Internetseiten an, auf denen man sein Girokonto verwalten kann. Die wichtigsten Funktionen des Online-Bankings sind: -Verwaltung und Einsehen eines oder mehrerer Konten -Überweisungen tätigen und Daueraufträge einrichten -Verfügbarkeit eines elektronischen Kontoauszuges Um dem Kunden mehr Sicherheit zu bieten, wurden auch für das Online-Banking Sicherheitsstandards festgelegt. Bei der Nutzung des Online-Bankings wird der Kunde mit dem sog. Transaktionsnummer-Verfahren, kurz TAN-Verfahren, konfrontiert. Ein Sicherheitsrisiko stellt der eigene heimische Computer dar. Dieser sollte passwortge-schützt sein, über ein Anti-Virenprogramm sowie eine Firewall verfügen. Zusammen mit der TAN ist das Sicherheitsrisiko sehr gering. 54 Als Grundlage zur Verdeutlichung des Wandels hin zum Online-Banking, wird im weiteren Verlauf eine Umfrage der Bitkom, welche im Auftrag des Digitalverband Bitkom durchge-führt wurde, herangezogen. Für diese Umfrage wurden 1.005 deutsche Bürger ab 16 Jahren per Telefon befragt. 2019 nutzen rund 70% der deutschen Bundesbürger ab 16 Jahren Online-Banking. Seit einigen Jahr ist es möglich Online-Banking über mobile Endgeräte zu nutzen. Mehr und mehr Nutzer tätigen conducts online banking via smartphone. Auffälligist, dass besonders die jüngere Generation zwischen 14 und 29 Jahren das Smartphone-Banking tätigt.55 Bereits 2016 gaben 30% der Online-Banking-Nutzer an, eine Banking-App zu verwenden.56 Dieser Bedarf nimmt zu, denn schon 2019 gaben 67% der Befragten an, eine Banking-App nicht misen zu Follen dien.56 des Online- Bankings um das kon-taktlose Bezahlen. Laut der Bitkom verwendete bereits im Jahr 2016 jeder dritte Mobile-Banking-Nutzer eine App. 58 Zudem stellte die Bitkom fest, dass jeder dritte Online-Banking-Nutzer keine Retail-Bank mehr besucht. 31% der Befragten nutzen ausschließlich Online-Banking, 54% suchen gelegentlich eine Retail-Bank auf, und nur 13% bevorzugen den persönlichen Kontakt. Mit der Digitalisierung gehen eine Vielzahl an Vereinfachungen sowohl für Banken als auch deren Kunden einher. Aufgrund des Umfangs dieser Seminararbeit können nicht alle Neue-rungen der Digitalisierung berücksichtigt werden. Es lässt sich feststellen, dass sich Kunden in der digitalen Welt immer besser zurechtfinden, so auch im Bereich Online-Banking. Das digitale Bewusstsein nimmt immer mehr zu.62 Im Vergleich zum Jahr 2018 (77 %) haben 2019 (42 %) deutlich weniger der Befragten Angst vor Online-Kriminalität. Darüber hinaus, empfinden im Jahr 2019 Online-Banking-Nutzer das Tool Online-Banking als sicher (87 %), einfach zu bedenen (82%) und übersichtlich 2.2 Retail Bank Der Finanzmarkt differentenziert sich in mehrere Segmente. Diese Seminararbeit betrachtet den Retail-Markt, welcher sich aus privaten Verbrauchern sowie kleinen und mittelständischen Unternehmen subsummiert. Unter dem Begriff Retail-Banking versteht man das „standardisierte Privatkunden-Geschäft einer Bank.“ 42 Hierbei werden keine individuellen Lösungen erwirkt, sondern Standardlö-sungen angewendet. 43 Standardlösungenversindäft einer Bank. Einlagen, Bausparverträge and Versicherungen angeboten. Das Retail-Banking ist aufgrund seines standardisierten Massengeschäftes das Hauptgeschäftsfeld vieler Banken. Nichtsdestotrotz ist die Beratungsleistung ein entscheidender Vorteil des Retail-Bankings.45 Obwohl das Online-Banking bereits detailreiche Guides anbietet, ist eine persönliche Beratung und Lösung komplexer Probleme meist nög dahurs Online bereiche Banking detail- 45 Obwohl bereits detail Trotz der gebotenen Beratung verlangt bzw. nutzt eine geringe Anzahl an Kunden eine Beratungsleistung. Um wirtschaftlich erfolgreich zu sein, ist es für Retail-Banken wichtig, ihre Markstrategien kontinuierlich zu überprüfen. Da die Märkte, Produkte und Organisationsstrukturen zuneeh-mend dynamischer und somit unübersichtlich werden, haben Keck und Hahn versucht, die Ziele der Banken anhand eines Dreiecks darzustellen. Ein wirtschaftlicher Erfolg ist demnach an die Erfüllung der Kundenbedürfnisse geknüpft. Laut Keck und Hahn ist das Timing, dem Kunden das passende Produkt über denrichtigen Vertriebskanal bereitzustellen, entscheidend. Eine Herausforderung hinsichtlich der im magischen Dreieck genannten Ziele stellen die Positionierung der Bank am Markt sowie das Vertriebsmanagement dar.47 Ein Aspekt den Banken heute ebenfalls berücksichtigen müssen, ist die Digitalisierung. Be-sonders die Prozesse der Retail-Banken (Front- und Backoffice) and von der fortschreitenden Digitalisierung betroffen. Hier das aushandeln einer Strategie notwendig, sodass die Banken mit dem Wandel der Digitalisierung gehen und sich entsprechend anpassen. Bereits jetzt ist festzustellen, dass der Bedarf are Retail-Banken abgenommen hats. Bestehende Retail- Banken haben daraufhin Maßnahmen getroffen, wie bspw. die Kürzung der Öffnungszei- ten. Wie anhand der Abbildung zu erkennen, nimmt die Anzahl der Bankfilialen in Deutschland seit 1995 stetig ab. Mit der Einführung des Girokontos in den 1960ern bauten Banken langfristige, vertrauenswürdige Kundenbeziehungen auf. Kunden führten lediglich ein Girokonto beihrer Hausbank und blieben dieserlange treu. Der wachsende Bedarf an Beratung führte zur Ausweitung der Filialdichte innerhalb Deutschlands. Read Less