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Image der Unternehmensberatungen

Ursachen und Lösungsansätze zur Verbesserung des Unternehmensbildes

Written by D. Melcher

Paper category

Term Paper

Subject

Business Administration>Management

Year

2016

Abstract

Hausarbeit: Bevor die eigentlichen Forschungsprobleme dieser Arbeit gelöst werden können, ist eine allgemeine Einführung in das Thema erforderlich. Ziel des BDU ist es, mit dieser Position die Weiterentwicklung spezifischer Beratungsformen aufzuzeigen (Elfgen und Klaile 1987, S. 25). In der Literatur ist die einheitliche Definition des Begriffs Unternehmensberatung jedoch bisher noch nicht eindeutig. So beschreibt Mohe (2003, S. 23) Beratung als ein Phänomen, dessen Terminologie so klar und selbsterklärend ist, dass viele wissenschaftliche Arbeiten zu diesem Thema auf eine Erklärung des Begriffs verzichten. Zudem wird der Begriff oft synonym mit Begriffen wie „Unternehmensberatung“, „Unternehmensberatung“, „Beratung“ oder „Beratung“ angesehen. "Unternehmensberatung". Insbesondere in Deutschland ist ein Trend zu erkennen, bei dem der Begriff der Unternehmensberatung im angelsächsischen zunehmend durch den Begriff „Beratung“ ersetzt wird (ebd., S. 23). Daher werden in den weiteren Lehrveranstaltungen dieser Semesterarbeit die Begriffe Consulting und Management Consulting auch als Synonyme für Management Consulting verwendet. Aber was meinen Sie, wenn Sie von Unternehmensberatung oder Unternehmensberatern sprechen? Zunächst ist es hilfreich, zwischen Consulting und Management Consulting zu unterscheiden. Hagenmeyer (2004, S. 54) definierte Beratung zunächst als einen Prozess, bei dem ein ratloser und handlungsunfähiger Mensch durch das fachliche Wissen des Helfers seine Handlungsfähigkeit wiedererlangen kann. In der Unternehmensberatung hingegen handelt es sich nach Larry E. Greiner und Robert O. Metzger (1983, S. 7) um eine Organisation von speziell ausgebildeten Fachkräften, die spezifische Managementprobleme und -lösungen des Unternehmens daraus ableiten und analysieren, und wenn notwendig, ausgewählte Unternehmen bei der Umsetzung dieser Methoden zu unterstützen. In der britischen und amerikanischen Literatur werden diese Verhaltensmaßstäbe auch als besondere Führungsform bezeichnet (von Weltzien Hoivik und Follesdal, 1995, S. 209). Es wird vorausgesetzt, dass der entsprechende Unternehmensberater (nachfolgend auch „Berater“ genannt) über die für den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens erforderlichen Kenntnisse verfügt. Dieses Wissen können Unternehmen gegen Gebühr von Beratern beziehen (Schwan und Seipel, 1999, S. 1). 2.2 Aufgaben und Anforderungen Im Vergleich zu anderen Beratungsunternehmen (z. B. Unternehmens- oder Wirtschaftsberatungsunternehmen) konzentrieren sich Unternehmensberatungen hauptsächlich auf Managementfragen und die markt- und unternehmensübergreifenden Herausforderungen des Unternehmens (Elfgen und Klaile, 1987, S. 24). Aufgabe des Unternehmensberaters ist es, den Kunden des Unternehmens bei der Problemlösung zu helfen. Dies können aktuelle Probleme oder potenzielle Probleme sein. Dem Klienten sollte auch gezeigt werden, wie er mit bestimmten Themen umzugehen hat, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen (Schwan und Seipel, 1999, S. 158). Ein weiterer Aufgabenbereich von Unternehmensberatern, der häufig in der Literatur zu finden ist, ist der sogenannte funktionale Aspekt. Diese werden maßgeblich durch den interaktiven Prozess, also die Kommunikation zwischen Berater und Auftraggeber, geprägt. Der Berater stellt dem Klienten seine Expertise zur Verfügung, damit der Klient Wissen gewinnt und von der Erfahrung des Beraters profitieren kann (Elfgen und Klaile, 1987, S. 26). Typische Anforderungen an Unternehmensberater sind eine ausgewogene Kommunikationsbereitschaft, analytisches Denkvermögen, interdisziplinäre Denk- und Arbeitsweise, eine hohe Lern- und Anpassungsfähigkeit sowie eine ausgeprägte Selbstständigkeit. Ebenso sollte der Berater bereits über eine gewisse Branchenerfahrung verfügen. Andererseits ist eine wirtschaftswissenschaftliche Ausbildung oder ein Hochschulabschluss keine besondere Voraussetzung, aber sehr vorteilhaft (Schwan und Seipel, S. 32). 2.3 Aktueller Stand der Branche Im Jahr 2013 gab es in der Bundesrepublik Deutschland 15.390 Unternehmensberatungen mit 106.450 Beratern, der Gesamtumsatz der Branche betrug 25,2 Milliarden Euro (Statista, 2015). Ein Fünftel aller Berater sind ausgebildete Ingenieure, die Hälfte sind Absolventen der Wirtschaftswissenschaften. Unternehmensberater sind im Durchschnitt 37 Jahre alt und verbringen drei bis fünf Jahre in der Beratungstätigkeit, bevor sie den Job wechseln (Zeitler, 2012). Der BDU unterteilt den Gesamtmarkt der Filialen in vier Beratungsbereiche. Sie sind Organisations-/Prozessberatung, Strategieberatung, IT-Beratung und Personalberatung. Nach Forschungsstand war die strategische Beratung 2013 mit einem Marktanteil von 24,5 % das zweitgrößte Beratungsfeld (BDU, 2013, S. 13). Read Less