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Brain Drain in Griechenland

Ursachen und Folgen

Written by S. Manachiaris

Paper category

Term Paper

Subject

Business Administration>General

Year

2017

Abstract

"Hausarbeit: Die Folgen des Brain Drain in Griechenland Im nächsten Kapitel werden die Folgen des Brain Drains für die griechische Wirtschaft analysiert. Zunächst werden die allgemeinen Auswirkungen der Abwanderung von Fachkräften aufgelistet, und schließlich wird auf die Folgen Griechenlands Bezug genommen, indem in jedem Kapitel einzelne Auswirkungen aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet werden. Im Allgemeinen kann der Braindrain ein Land daran hindern, sein BIP zu steigern, Investitionen anzuziehen und letztendlich den Wohlstand und das Wachstum eines Landes zu verhindern. Durch den Abfluss von Humankapital wird nach der Theorie der „Wissensökonomie“ die wichtigste Ressource, die „Intelligenz“ der Wirtschaft unterdrückt, und die Wirtschaft wird sich nicht langfristig günstig entwickeln. Zusammenfassend lassen sich die allgemeinen Auswirkungen des Brain Drain wie folgt auflisten. Als negative Auswirkungen gelten: (siehe OC&C OECD 1996, online) • Mangel an Entwicklungspersonal in strategischen Sektoren wie Gesundheit und Bildung • Verlust nationaler wirtschaftlicher Investitionen in die Einwanderungsausbildung • Umgehung zukünftiger Zuwanderungssteuern • Schwächung der wirtschaftlichen Innovationsfähigkeit . Der Braindrain kann jedoch auch eine Chance für ein Land darstellen, den Wissens- und Technologietransfer positiv zu beeinflussen, indem das erworbene Wissen und die Technologie in das Wissen des Ziellandes zurückgeführt werden. • Talentschwund – die Prämisse ist, dass die Abwanderung gut ausgebildeter Arbeitsloser eine Entlastung des Arbeitsmarktes bedeutet • Diaspora-Netzwerke können Investitionsabsichten entscheidend und positiv beeinflussen (vgl. Langthaler Margarita 2008, online) 4.1 Demografische Entwicklung mit der Bevölkerung of Greece Development, Wie In den meisten europäischen Ländern ist es auch ohne Einwanderer seit Jahrzehnten eine Belastung, und die Einwanderer junger Griechen haben diese Auswirkungen noch verstärkt. Dies gilt vor allem für Unverheiratete, die zum Zeitpunkt der Zuwanderung eine aktivere demografische Entwicklung nicht mittragen können. Das Problem der niedrigen Geburtenrate Griechenlands besteht vor allem darin, dass sich die wirtschaftliche Lage nicht verbessert hat und nun von den Einwanderern junger Griechen nach unten gezogen wird. Die Fertilitätsrate lag 2014 bei 1,3 Kindern pro Frau, und Griechenland liegt weit unter dem europäischen Durchschnitt, der bei 1,56 Kindern pro Frau liegt. Schaut man sich die Entwicklung der Geburtenziffer seit 2009 an, erkennt man einen negativen Trend, der vermutlich mit der Finanzkrise zusammenhängt, vor allem aufgrund des geringen Familieneinkommens. Der Höchststand von 2009 lag bei 1,49, was relativ nahe am EU-Durchschnitt liegt. 4.2 Investitionsverluste Wie in der Einleitung zu Kapitel 4 erwähnt, handelt es sich um nationale Investitionen, die durch Bevölkerungswanderung an Wert verlieren. Dieser Wertabfluss lässt sich zunächst im Bereich der Ausbildung erklären: Wenn ein Land in die Ausbildung einer Person investiert, wandert diese Person ein, so dass diese Person keinen Mehrwert für die Wirtschaft schafft. Die Investitionen jedes Einwanderers können nicht genau und gerecht quantifiziert werden, da die für Bildung gezahlten Steuern nicht anteilig auf die Einwanderer verteilt werden können. Daher kann man im Bildungsbereich nur Vermutungen über den Wertverlust durch Braindrain anstellen. Das Bildungssystem in Griechenland ist in Staatsbesitz, was auch bedeutet, dass es hauptsächlich vom Staat finanziert wird. Die Schulpflicht in Griechenland beträgt neun Jahre, die in sechs Jahre Grundschule und drei Jahre Gymnasium und Mittelschule unterteilt ist. Wer an einer Universität studieren möchte, muss außerdem in das zweite Jahr der Mittelschule gehen, um drei Jahre lang zu studieren und die zentrale Prüfung zur Erlangung der allgemeinen Hochschulreife zu bestehen. Im dritten Jahr des Lyceums müssen die Studierenden einen von fünf Wahlpflichtbereichen wählen. Die Kombination der Wahlfächer führt jeweils zu unterschiedlichen Hochschulstudiengängen: erstens zur Technischen Hochschule, zweitens zur Medizinischen Hochschule, drittens zur Juristischen Fakultät, viertens zur sozioökonomischen Ausbildung und fünftens zur Technischen Hochschule. 28% der Griechen im Alter von 25-64 Jahren hatten 2014 einen Hochschulabschluss, der einem Hochschulabschluss in Deutschland entspricht. Bei einer Altersgrenze von 25-34 Jahren ist der Anteil der Bevölkerung mit Hochschulbildung deutlich höher und erreicht 39 %. Griechenlands jährliche Bildungsinvestitionen machen etwa 2,5% des BIP aus, was nominal etwa 4 Milliarden Euro entspricht. In Europa insgesamt liegt der in Bildung investierte Anteil des BIP in Griechenland nur vor Rumänien und Bulgarien. Geht man davon aus, dass ein Drittel der 4 Milliarden Euro im tertiären Sektor verwendet wird, können nach OECD-Vorschriften und nach Untersuchungen der Universität Mazedonien 70 % der Einwanderer mit Hochschulabschluss den Investitionsverlust kalkulieren. Will man dies genauer quantifizieren, muss man den Bildungsaufwand jedes Absolventen berücksichtigen und diesen mit Hochschulabsolventen mit Migrationshintergrund in Verbindung bringen. Die Schwierigkeit besteht hier jedoch darin, Zuwanderer nach Abschlusszeit und durchschnittlicher Studienzeit zu klassifizieren." Read Less