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Wertevermittlung in der Schule

Am Beispiel des Sozialpraktikums

Written by Anonymous

Paper category

Term Paper

Subject

Philosophy

Year

2017

Abstract

Hausarbeit: Werte in der Schule vermitteln Schule: Manche Menschen lieben und andere hassen. In Deutschland muss jedoch aufgrund der Schulpflicht jedes Kind ab einem bestimmten Alter sie besuchen. Daher ist die Schulzeit ein wesentlicher Bestandteil des Lebens eines jeden Jugendlichen und bereitet ihn auf das Leben nach der Schule vor. Aufgrund der Unterschiede in den einzelnen Bundesländern können die Aufgaben der Schule vielfältig sein und auf vielfältige Weise wahrgenommen werden. Für manche Menschen ist eine Schule nur eine Bildungseinrichtung, und Kinder sollten hier studieren, um in Zukunft eine Arbeit oder ein Studium aufzunehmen. Für viele Menschen ist die Schule aber auch ein Ort, um zwischenmenschliche Kompetenzen zu fördern. Schulen sollen helfen, junge Menschen zu vielseitigen Persönlichkeiten auszubilden und ihr eigenes Urteilsvermögen zu entwickeln und zu stärken. Dies kann durch das Erleben und Erlernen verschiedener Werte verstärkt werden, was zu einigen Fragen führt: Was sind Werte? Welche Werte sollte die Schule den Schülern vermitteln? Wie funktioniert Werterziehung bzw. Wertvermittlung und von wem? Ist es Aufgabe der Schule, Werte zu vermitteln, oder ist es eigentlich Aufgabe der Eltern? Auf diese und viele andere Fragen werde ich im Folgenden eingehen. 1.1 Was sind Werte und was bedeutet es, Werte zu vermitteln? Eine Gesellschaft kann ihr Leben nur gestalten, wenn es Regeln oder Werte gibt. Werte sind keine Objekte, die nach Belieben abgegeben und ausgetauscht werden können, sondern treten im Kopf auf und repräsentieren die Überzeugungen aller. Sie können in moralische Werte, Gerechtigkeit und Loyalität, wie religiöse Werte, zu denen auch Nächstenliebe gehört, und politische Werte, dh Toleranz, Freiheit und gleichberechtigte Übernahme der von ihren Eltern vertretenen Werte, unterteilt werden. Da Kinder oft nicht in der Lage sind, aktiv mit Werten umzugehen, werden die Werte ihrer Eltern als richtig angesehen. Wenn Sie zum Beispiel zu Hause respektvoll miteinander umgehen und Ihr Kind es nett und angenehm findet, oder wenn Sie es einfach gewohnt sind, dann ist Respekt für andere wichtig. Wert zu besitzen oder abzulehnen ist meist kontraproduktiv, denn Wert soll nicht verlangt, sondern gemeinsam erlebt werden, was verständlich sein sollte. „Geistige Werte müssen für uns attraktiv sein, (...). Sie können anderen nicht aufgezwungen werden.“2 Wenn ja, kann dies eine gute Grundlage für die Wertevermittlung sein. 1.2 Die Möglichkeit der Wertevermittlung in Schulen Allein in Schulen gibt es unzählige Möglichkeiten: Einerseits können Werte im Unterricht erlernt oder zumindest gelöst werden. Im Sportunterricht kann sich die gesamte Einheit auf das Thema Fairness konzentrieren und mit den Schülern faires und unfaires Verhalten diskutieren und erleben. Ebenso können Sie den Schülern zeigen, wie wichtig es ist, im Sport und sogar in anderen Bereichen hilfreich zu sein, indem Sie Hilfe in Anspruch nehmen oder Ihre eigene Hilfe anbieten. Wer weiß, ob man im Alter nicht einmal auf die Hilfe anderer angewiesen ist? Im Nachhinein erhoffen sich die Menschen sogar, in der Schule hilfreiche Themen zu diskutieren, nicht nur, dass Sport eine gewisse Wertbildung bietet, sondern auch für Menschen anderer Glaubensrichtungen. Dann müssen sich die Studierenden selbst eine Meinung bilden und können selbst entscheiden, ob die Werte Offenheit und Akzeptanz das sind, was sie vertreten und mit denen sie leben wollen. Leider wird der Religionsunterricht in der Regel nicht so gemacht. Der Schwerpunkt liegt vielmehr auf der Vermittlung von Bibelgeschichte und Kirchenetikette in der katholischen, evangelischen und neuapostolischen Kirche. Im Rahmen von Ethikkursen werden die Studierenden mit ethischen Fragen konfrontiert. Allerdings sollten Kurse niemals dazu dienen, zu klären, was richtig oder falsch ist, da sie meist nicht voneinander zu trennen sind. Jeder muss für sich richtig und falsch beantworten. Ethik-Kurse fördern jedoch das eigenständige Denken der Studierenden und vermitteln den Studierenden, dass es sich hierbei in der Regel nicht um eine richtige oder falsche Entscheidung handelt, sondern um einen schlüssigen und ausdrucksstarken Grund. Ethikkurse sollen die Studierenden auch für angewandte Ethik sensibilisieren und Werte ins Bewusstsein bringen. Es kann hilfreich sein, sich zu fragen, was hier eigentlich Wert bedeutet. Sie sollen auch erfahren können, dass ihre Existenz, Fähigkeiten und Talente einzigartig sind und sich dadurch auch wertvoll machen. Grundschüler müssen nicht nur mit der Gesellschaft interagieren, sondern auch auf ihren eigenen Werten bestehen und sie vertreten, „denn nur mit einem gesunden Selbstwertgefühl können sie in Würde zusammenleben.“ davon, weil 1. Schwierig zu kommunizieren und sehr zeitaufwendig. Read Less