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Der Einfluss der sozialen Netzwerke auf die Körpertechniken von Jugendlichen auf Grundlage der Medientheorie von Marcel Mauss

Written by Anonymous

Paper category

Term Paper

Subject

Business Administration>Communication & Media

Year

2017

Abstract

Hausarbeit 3. Die Anwendung der Medientheorie auf Veränderungen der Körpertechnologie durch soziale Netzwerke Seit der Gründung des ersten sozialen Netzwerks im Jahr 1997 gab es viele unterschiedliche Definitionen. „Gemeinsam ist diesen Begriffen, dass sie sich auf eine Form der Gemeinschaft beziehen, in der die Interaktion und Kommunikation der Mitglieder durch technische Plattformen und Internet-Infrastruktur unterstützt wird“ (vgl. Heidemann 2010, teilweise in Anlehnung an Braasch, 2018, 9). kann verschiedene Attribute haben. Eines haben sie jedoch fast alle gemeinsam, nämlich persönliche Informationen und Freundeslisten sowie Personen, die auch in diesem sozialen Netzwerk vertreten sind. Neben den Grundfunktionen sozialer Netzwerke, wie Freundschaften schließen oder Nachrichten schreiben, können Sie in vielen Netzwerken auch Fotos und Videos teilen (vgl. Braasch, 2018, 11). „Online-Netzwerke sind Werkzeuge, um mit anderen zu kommunizieren, zu verbinden und Beziehungen zu pflegen (vgl. Fogel & Nehmad, 2009, teilweise in Anlehnung an Braasch, 2018, 11). Marcel Mauss definiert Körpertechnologie wie folgt: „Ich meine eine Gesellschaft und eine andere Gesellschaft weise, dass der Mensch seinen Körper benutzt“ (vgl. Mauss, 1989, 199). In seinem Werk „Physical Techniques“ benennt er einige physikalische Techniken wie Schlafen, Laufen, Tanzen, Essen etc. Hinter einer Technologie steckt eine Tradition. Die Bedingungen der Anpassung sind persönliche psychische Probleme, aber im Allgemeinen werden sie durch die Erziehung bestimmt, zumindest durch die Umgebung und den Kontakt des Zusammenlebens.“ (Siehe Mauss 1989, 218-219) Diese Anpassung geschieht unbewusst. Kinder und Jugendliche verhalten sich wie andere Menschen, die sie beobachten. „Jeder hat ein Handy in der Hand, dann muss ich meins abholen.“ Gerade im Kindes- und Jugendalter seien Kinder und Jugendliche am stärksten gefährdet. Online-Recherchen der ARD/ZDF zeigen, dass Jugendliche im Alter zwischen 14 und 19 Jahren am häufigsten das soziale Netzwerk Instagram nutzen, gleich nach WhatsApp (siehe Online-Recherche der ARD/ZDF, 2017). Soziale Netzwerke werden vor allem in dieser Altersgruppe am häufigsten genutzt. Aus eigener Erfahrung kann ich sogar sagen, dass mittlerweile oft 10-jährige Kinder in sozialen Netzwerken auftauchen. Um sich auszutauschen oder neue Freundschaften zu schließen, kann nun alles, was auf dem Campus in der Vergangenheit passiert ist, über soziale Netzwerke jungen Menschen zugänglich gemacht werden. Jetzt ist die Angst, etwas zu verpassen, so groß, dass fast kein junger Mann ohne sein Handy das Haus verlässt. Woher kommt diese Angst? Insbesondere junge Menschen erhalten durch soziale Netzwerke die Information, dass andere Menschen ein besseres und aufregenderes Leben führen als sie selbst. Soziale Netzwerke lassen die Leute sich fragen, ob das, was sie gerade tun, „instagramtauglich“ ist. Das heißt, wenn jemand zum Beispiel mit seinen Freunden Eis essen geht, denkt er selbst: „Ich muss jetzt ein Bild von Eis teilen, damit alle sehen können, dass meine Freunde und ich ausgegangen sind etwas "Aufregende Dinge". "Das wiederum führte dazu, dass ein anderer Freund, der nicht gefragt wurde, ob er Eis essen ginge, dachte, dass es ohne ihn viel besser wäre, und ihm immer wieder etwas entging. Trotzdem sind soziale Netzwerke heute beliebter denn je. Denn junge Menschen repräsentieren gerne sich selbst und ihr soziales Umfeld. „Das Wichtigste ist, dass die Kommunikation und Selbstdarstellung im Freundeskreis Kennzeichen der Nutzung sozialer Netzwerke sind“ (vgl. Hepp, 2014, 35). Sie können die Erfahrungen anderer sehen, sich inspirieren lassen und neue Freunde finden. Die häufige Nutzung sozialer Netzwerke kann jedoch auch zu Veränderungen der körperlichen Fähigkeiten von Jugendlichen führen, beispielsweise können soziale Netzwerke das Schlafverhalten von Jugendlichen beeinflussen. Fast jeder junge Mensch verbringt vor dem Schlafengehen Zeit mit seinem Handy. Dies kann zu Einschlafproblemen führen, da das blaue Licht des Bildschirms unseren Körper tagsüber auf Arbeit umschaltet und die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin reduziert. Dieser Effekt ist zwar gering, wirkt sich aber dennoch auf den Schlafrhythmus aus (vgl. Köppe, 2016). Der Griff zum Telefon auf dem Bett, wenn das Licht aus ist, ist jetzt völlig normal. Ich spreche aus eigener Erfahrung, weil ich das jede Nacht mache und es mit meinen Freunden beobachte. Eine andere Technik, die ich beobachtet habe, ist das Warten. Fast jeder junge Mann, der allein an einem Ort ist, sei es an einer Bushaltestelle oder an einem Ort, an dem er auf Freunde wartet, greift zu seinem Handy. Diese Bewegung ist nun mit dem Warten verschmolzen. Greifen Sie zur Tasche, holen Sie Ihr Telefon heraus und scrollen Sie durch soziale Netzwerke. Sein Zweck ist es, andere beschäftigt aussehen zu lassen. Read Less