Add Thesis

Wie inszenierte Bismarck die Reichsgründung?

Am Beispiel des Konfliktes um Schleswig und Holstein

Written by Anonymous

Paper category

Term Paper

Subject

History

Year

2016

Abstract

Hausarbeit: Bismarcks Staatsgründungsprobe 187 12.1 Schleswig-Holstein-Konflikt 2.1.1 Konflikthintergrund Um die Existenz und die großen Interessen Schleswig-Holsteins in der Bismarck-Zeit zu verstehen, muss man zusammenfassen. Schleswig und Holstein sind die dauerhafte Ursache des Konflikts, vor allem weil es zum Grenzgebiet zwischen Deutschland und Dänemark gehört. Dänemark hat hart daran gearbeitet, Schleswig-Holstein zu einem untrennbaren Teil des dänischen Nationalstaats zu machen. Deutschland hat ähnliche Ziele. Beide Fürstentümer gehören zum künftigen deutschen Staat. Bereits im 15. Jahrhundert kündigte König Christian I. von Dänemark die Fortsetzung der engen Beziehungen zwischen Schleswig und Holstein an. Die Ankündigung zeigte, dass die Existenz von zwei Fürstentümern auf dem Territorium Dänemarks für die Dänen sehr wichtig ist. Dem Antrag auf Zugehörigkeit dieser Provinzen zum Königreich Dänemark wurde nicht nachgekommen. Bisher haben sie nur über einzelne Allianzen Kontakt zu Dänemark gehalten. Der zuvor beschriebene Status der einzelnen Gewerkschaftsmitgliedschaften blieb bis zum Wiener Kongress 1815 unverändert. In dieser historischen Phase, nach dem Sturz Napoleons, musste er über die Neuverteilung europäischer Territorien diskutieren. Dazu gehören natürlich auch Schleswig und Holstein. Nur eines der beiden Gebiete, Holstein, wurde von der Wiener Konferenz zum Mitglied des Deutschen Bundes erklärt, ebenso Lauenburg. 11 Besteht aus 41 souveränen unabhängigen Ländern. Österreich und Preußen tragen als Hauptmächte des Deutschen Bundes die Aufgabe der inneren und äußeren Sicherheit. 2.1.2 In der Erhebung von 1848-1851 waren Holstein und Lauenburg hauptsächlich von Deutschen bewohnt, während Schleswig mehr von der dänischen Region dominiert wurde, aber auch eine gemischte Bevölkerung. Die stolzen Dänen wollten dieser Entwicklung entgegenwirken und verkündeten 1848 durch König Friedrich VII. den Anschluss Schleswigs an Dänemark. Bereits Anfang der 1840er Jahre versuchte die dänische Nationalbewegung, das Fürstentum in das Königreich Dänemark einzugliedern. 14 Im Gegenzug sorgte dies natürlich für Unzufriedenheit auf deutschem Territorium, denn Schleswig wollte sich nicht widerstandslos ergeben. Sechs europäische Länder, darunter Deutschland (mit Preußen und Hannover), Großbritannien, Frankreich und Russland, nahmen an der Schlacht um Schleswig und Holstein teil. 2.2.1 Österreichs Scheitern Österreich ist nach dem Olomoucer Vertrag alleiniger Vorsitzender des Bundestages und hat damit die oberste Stellung und Führung in Deutschland. Österreich wartet auf Williams Ankunft in Frankfurt. Bismarck sah die Bedrohung durch den preußischen Landtag und versuchte, König Wilhelms Plan, nach Frankfurt zu gehen, zu entmutigen. Er wollte nicht, dass die preußische Armee in österreichische Hände fällt, noch wollte er dem preußischen Landtag unterlegen. Bismarcks Machtausweitung war zufällig. Der Tod des Königs von Dänemark wirft erneut die Schleswig-Holstein-Frage auf. Wie bereits im vorigen Kapitel erwähnt, bildeten Österreich und Preußen ein Bündnis und eroberten gemeinsam dänisches Territorium und beschlossen später das weitere Vorgehen mit Schleswig-Holstein. 32 Bisher scheint das Fürstentum kein einziges zu sein. Streit der Großmächte. Nach den gemeinsamen Errungenschaften des Herzogtums Preußen, Schleswig und Holstein ist es nun an der Zeit, eine Einigung zu erzielen. Die Alliiertenkonferenz findet am 23. August im Schloss Schönbrunn in Wien statt. Bismarcks Wunsch war klar, er bestand auf Schleswig und dem Fürstentum Holstein. Rechberg forderte jedoch Venetien auf, den neuen Konflikt mit Italien und die Eroberung der Lombardei zu unterstützen. Sowohl die Könige von Österreich als auch Preußen weigerten sich, diese Forderungen anzunehmen. Daher, sehr unglücklich, musste der Vertrag annulliert werden. König Wilhelm bat ihn immer, keine Forderungen an das Fürstentum zu stellen. Die Lage bleibt nach wie vor unter Kontrolle. Es ist immer noch die Doppelverwaltung des Herzogtums. Am 14. August 1865 wurde auf der Gasteiner Konferenz vereinbart, dass Österreich die Verwaltung von Holstein und Preußen sowie die Verwaltung von Schleswig und Lauenburg übernimmt. Für Lauenburg zahlte Preußen eine beachtliche Ablösesumme. Im Nachhinein war dieses Abkommen eine kluge Strategie für Preußen. Von einer österreichischen Großmacht ist die Region Holstein noch weit entfernt. Im krassen Gegensatz zu Preußen hat Preußen direkten Zugang zu Holstein und kann diese Nähe später ausnutzen. Ebenso wurde die Tatsache, dass Österreich dem deutschen Bundeszollverein beitrat, erneut abgelehnt, und Holsteins Nutzen für Österreich war minimal. Der österreichische Minister Reichenberg wurde zum Rücktritt gezwungen und wurde durch Mensdorf ersetzt, der mit seinen unerfahrenen politischen Methoden den Deutschen Bund erschüttern sollte. Read Less