Add Thesis

Adaptive Toolbox oder Adjustable Spanner? Eine empirische Testung der beiden Paradigmen der Entscheidungsforschung durch eine konzeptuelle Replikationsstudie

(Söllner & Bröder, 2016) im Zusammenhang mit Strategieauswahl, Informationssuche und Zuversicht in Entscheidungen

Written by Anonymous

Paper category

Bachelor Thesis

Subject

Cultural Studies

Year

2019

Abstract

Bachelorarbeit: Adaptive Toolbox Versuchen Sie im weiteren Forschungsprozess die theoretische Grundlagenarbeit des heuristischen Entscheidungsverhaltens zu etablieren. Kruglanski und Gigerenzer (2011) wiesen darauf hin, dass Regeln dieses Konzept des heuristischen Entscheidungsprozesses abbilden können. Beispielsweise finden sich regelbasierte Visions- oder Assoziationsverarbeitung (Kruglanski & Gigerenzer, 2011). Dies kann dargestellt werden durch Wenn -> Dann-Verbindung, bedingte Wenn-Dann-Sequenz. Diese Sequenzen können auch durch Wahrscheinlichkeiten dargestellt werden: Wird beispielsweise ein Hinweis oder eine Gruppe von Hinweisen identifiziert, besteht eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass eine bestimmte Reaktion (Entscheidung, Urteil) angezeigt wird. Diese Regeln können beispielsweise in expliziten und bewussten oder implizit unbewussten Algorithmen ausgedrückt werden, die das Entscheidungsverhalten steuern. Kern dieses Aspekts ist die Idee, viele hypothetische heuristische Listen zu reduzieren und allgemeine Prinzipien zu extrahieren, ähnlich dem Periodensystem, das sich aus Elementen zusammensetzt, die aus kleineren Grundbausteinen, Partikeln, zusammengesetzt sind (Gigerenzer & Gaissmaier, 2011). Grundbausteine ​​werden vorgeschlagen (Gigerenzer & Todd, 1999). Zunächst wird davon ausgegangen, dass Suchregeln die Suchrichtung definieren sollten, in die Alternativen – ähnlich dem Problemraum bei Problemlösungsuntersuchungen (Newell & Simon, 1979) – geleitet werden sollten. Zweitens wird die Stoppregel eingeführt, um festzulegen, wann die Suche beendet werden soll, und drittens soll die Entscheidungsregel erklären, wie die endgültige Entscheidung getroffen werden soll. Die meisten Heuristiken (aber nicht alle) können mit dieser Taxonomie beschrieben werden, da die Grundbausteine ​​unvollständig sind (Gigerenzer & Gaissmaier, 2011). Anzumerken ist auch, dass weitere Heuristiken angenommen wurden und werden (zB Kruglanski und Gigerenzer, 2011). Kurz gesagt, der Satz von Heuristiken und grundlegenden Bausteinen, die sich auf grundlegende mentale Fähigkeiten beziehen, die ein Individuum besitzt, um eine Heuristik zu konstruieren, wird als adaptive Toolbox bezeichnet (Adaptive Toolbox, Gigerenzer & Todd, 1999). Zu diesen grundlegenden geistigen Fähigkeiten gehören beispielsweise Gedächtnis, Frequenzüberwachung, Objektverfolgung und Mimikry-Fähigkeiten. Evolutionäre Mechanismen könnten bei der Entwicklung von Heuristiken eine Rolle gespielt haben. Honigbienen zeigen beispielsweise eine kollektive Entscheidungsfindung über den Standort eines neuen Bienenstocks (Seeley & Buhrman, 2001), was dem Wahrnehmungsmechanismus entspricht, den Menschen verwenden, um auf Objektausläufe im dreidimensionalen Raum zu schließen (Kleffner & Ramachandran, 1992). . 2.3.1 Austausch von Genauigkeit und Aufwand Ein Grundprinzip der heuristischen kognitiven Informationsverarbeitung scheint darin zu bestehen, präzise und komplexe kognitive Prozesse gegen schnelle und kostengünstige Erkenntnis auszutauschen (zu wiegen) (Shah & Oppenheimer, 2008) . Einer der Gründe ist, dass die Suche nach Informationen zeit- und arbeitsaufwendig ist und durch Heuristiken vereinfacht werden kann. Zwei Erklärungen sind hier entscheidend (Gigerenzer & Gaissmaier, 2011). Die erste Annahme ist rationaler Austausch. Da nicht jede Entscheidung wichtig genug ist, um Zeit und Mühe zu investieren, werden Heuristiken verwendet. Diese Strategie kann als sinnvoll bezeichnet werden, da der Aufwand größer ist als die Erhöhung der Entscheidungsgenauigkeit (Payne et al., 1993). Die zweite Erklärung basiert auf kognitiven Einschränkungen. Menschen haben Kapazitätsbeschränkungen im Entscheidungsprozess, daher basiert die Entscheidungsfindung auf Heuristiken, dies führt jedoch immer noch zu Verzerrungen in den beteiligten Urteilen und Prozessen (Gigerenzer & Gaissmaier, 2011). Genauigkeits- und Aufwandsannahmen erklären eine große Anzahl von Heuristiken, aber es können immer noch Heuristiken gefunden werden, die den vorgeschlagenen Prinzipien nicht entsprechen, wie z , der sogenannte weniger weniger ist mehr Effekt (Gigerenzer & Gaissmaier, 2011). 2.3.2 Ökologische Rationalität Aufgrund dieser Auswirkungen reichen Aufwands- und Genauigkeitsbetrachtungen nicht aus, um eine konzeptionelle Grundlage für den heuristischen Entscheidungsprozess zu schaffen. Grundsätzlich sind die beiden Protagonisten hier sehr wichtig. Einerseits ist es die Struktur von Umweltreizen, andererseits die kognitive Leistungsfähigkeit einer Person (Simon, 1990, S. 7). Kurz gesagt, der Einsatz von stimulierenden Umweltthemen und der Umgang mit Fehlern im Entscheidungsprozess ist von wesentlicher Bedeutung (Gaissmaier & Gigerenzer, 2011). In Bezug auf die Reizumgebung konnten Todd und Gigerenzer (2012) einige grundlegende kontextuelle Attribute definieren, die in diesem Kontext zu finden sind. 1. Unsicherheit: Der Grad, in dem der Standard vorhergesagt werden kann. 2. Redundanz: die Korrelation zwischen den Hinweisen 3. Stichprobengröße: die Anzahl der Beobachtungen in Bezug auf die Hinweise 4. Die Variabilität der Gewichte: die Verteilung der Gewichte der Hinweise (z. B. gekrümmt oder gleichförmig) TTB-Heuristik unter Verwendung von nur ein sinnvoller diskriminierender Stimulus, zum Beispiel im Vergleich zu Heuristiken basierend auf mehreren Stimuli in Situationen mit mittlerer bis hoher Unsicherheit (Hogarth & Kaleria, 2007) Read Less