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Nachhaltigkeit im Projektmanagement

Written by Anonymous

Paper category

Master Thesis

Subject

Business Administration>Management

Year

2015

Abstract

Masterarbeit: Nachhaltigkeit im Projektmanagement Das Konzept der nachhaltigen Entwicklung im Kontext des Projektmanagements hat sich in den letzten zehn Jahren weiterentwickelt, wobei verschiedene Perspektiven zu den Grundlagen, auf denen Prozesse und Verfahren aufgebaut werden sollten, aufgezeigt wurden (siehe Tabelle 1). Einer der ersten Beiträge in diesem Bereich stammt von Lambuschagne & Brent (2004, S.104). Er modifizierte den Projektmanagement-Rahmen der Prozessindustrie, um die beiden Kernprinzipien der nachhaltigen Entwicklung einzubeziehen, nämlich Fairness innerhalb einer Generation und Gerechtigkeit zwischen den Generationen. Fair. Dies unterstreicht die frühen Bemühungen, die räumlichen und zeitlichen Elemente der nachhaltigen Entwicklung in die Projektmanagementpraxis einzuführen. Obwohl der Autor (2004, S.103) nur zwei der acht Prinzipien in der Projektmanagementliteratur auflistet, berührt seine Arbeit kurz andere Überlegungen im Zusammenhang mit der Nachhaltigkeit. Labuschagne & Brent (2004, Nachhaltigkeit Masterarbeit, S.107) sind der Meinung, dass sich der Standard der Projektevaluierung auf finanzielle Indikatoren konzentriert und nur sehr begrenzt Probleme mit Umweltfaktoren hat, ohne soziale Faktoren zu erwähnen. Daher leisten sie einen Beitrag zu diesem Bereich, indem sie Modelle für die Bewertung von Projekten auf der Grundlage einer Triple-Bottom-Line-Definition der Nachhaltigkeit entwickeln. Darüber hinaus betont der Autor (2004, S. 107, Masterarbeit), dass die Beteiligung von Stakeholdern als Teil der sozialen Nachhaltigkeit ein wichtiges Bewertungskriterium ist, und ist der Ansicht, dass Organisationen für ihre Auswirkungen auf die dreifache P. verantwortlich sein müssen. Gareis und andere wiesen auf die Auswirkungen der nachhaltigen Entwicklung auf das Projektmanagement hin und zeigten die Herausforderungen und Potenziale ihrer Umsetzung auf. (2009, S.6) Unterscheiden Sie die inhaltsbezogenen Definitionen der nachhaltigen Entwicklung von den prozessbezogenen Definitionen. Der Autor ist der Ansicht, dass erstere weniger relevant für die integrierte Nachhaltigkeitsforschung im Projektmanagement sind, da sie sich auf den Inhalt und die Ergebnisse des Projekts (wie Klimawandel, saubere Energie, öffentliche Gesundheit, soziale Eingliederung) und nicht auf das Management des Projekts konzentrieren. Im Gegensatz dazu liefert letztere Leitprinzipien für nachhaltige Entwicklung, die mit den von Labuschagne & Brent (2004, S.107) vorgelegten Grundprinzipien übereinstimmen, und betont zusätzlich Werte und Ethik und Risikominderung anstelle von Verantwortlichkeit. Die nachfolgenden einflussreichen Veröffentlichungen stammen aus den letzten fünf Jahren, was auf das wachsende Interesse an der Entwicklung von Modellen zurückzuführen ist, die bestehende Barrieren zwischen den beiden Bereichen überwinden können. Im PMI (Project Management Institute) Folgestudien (Turner, 2010; Goedknegt & Silvius, 2012; Silvius et al., 2012; Gareis, 2013; Økland, 2015) basieren auf den oben genannten vier Prinzipien, die von Massikomer et al. (2011, S.59) identifiziert wurden, und betonen das Kernfundament, das nach Ansicht der Literatur wesentlich ist, um die Nachhaltigkeit des Projekts und der entsprechenden Prozesse sicherzustellen. Økland (2015, S. 104) bildet eine Ausnahme. Er ignoriert die Prinzipien des Ausgleichs und der Koordination der Säulen People, Planet und Profit sowie Werte und ethische Überlegungen als Grundlage für nachhaltiges Projektmanagement. Der Autor betont jedoch die Bedeutung der Entwicklung im Rahmen sozialer, ökologischer und ökonomischer Systeme, da diese Systeme miteinander verbunden sind und sich gegenseitig auf höchst komplexe Weise beeinflussen. Dieses Grundprinzip ergänzt die räumlichen und zeitlichen Dimensionen und die Überlegungen zur Risikominderung und genauen Risikobewertung als Teil der Vermeidung negativer externer Effekte in jedem der drei Ps. Neben den vier von Messikomer et al. (2011, S. 59) hervorgehobenen Grundprinzipien erwähnen andere Autoren auch Transparenz und Rechenschaftspflicht (Goedknegt & Silvius, 2012, S. 3; Silvius et al., 2012, S. 39 ), Partizipation der Stakeholder (Turner, 2010, S.169; Goedknegt & Silvius, 2012, S.3), Risikominderung (Turner, 2010, S.169; Goedknegt & Silvius, 2012, S.3) und Konsumeinkommen anstelle von Kapital (Silvius et al., 2012, S.39). Goedknegt & Silvius (2012, S.3) betrachten Transparenz und Rechenschaftspflicht sowie Stakeholder und Partizipation gesondert, gehen aber auf die Auslegung dieser Grundprinzipien und die Empfehlungen für ihre Gruppierung ein. Bezeichnenderweise überschneiden sich die Autoren, denn in dem Papier werden Transparenz und Rechenschaftspflicht sowie die Beteiligung von Interessengruppen gemeinsam erörtert. Die obige Argumentation macht deutlich, dass es unterschiedliche Auffassungen zu den Grundprinzipien der nachhaltigen Entwicklung im Kontext des Projektmanagements gibt. Da frühere Studien die verschiedenen Prinzipien nicht in einem Rahmen untergebracht haben, schlagen die Autoren vor, dass alle acht in der Literatur genannten Prinzipien gleichberechtigt berücksichtigt werden sollten. 2.2 Berücksichtigung des Gleichgewichts oder der Koordination von sozialem, ökologischem und wirtschaftlichem Nutzen Elkington (1997, S.1) ist der erste, der einen Fall vorschlägt, in dem wirtschaftliche, ökologische und soziale Ziele bei der Bereitstellung von Produkten und Dienstleistungen gleichermaßen berücksichtigt werden. Read Less