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Krisen-PR: Schaffung einer Vertrauensbasis bei den relevanten Stakeholdern am Beispiel der Automobilindustrie

Written by Anonymous

Paper category

Bachelor Thesis

Subject

Business Administration>General

Year

2019

Abstract

Bachelorarbeit: Krisenmanagement und Krisenkommunikation Der Begriff „Krisenmanagement“ tauchte zuerst in der politischen Arena auf und war recht umstritten, wurde aber vor allem auf die Beziehung zwischen dem ehemaligen US-Präsidenten Kennedy und kubanischen Raketen zurückgeführt. Der Begriff wird erst seit den 1970er Jahren in der Betriebswirtschaftslehre verwendet, obwohl er ursprünglich eine andere Bedeutung hatte. „Krise“ wird meist als entscheidende und problematische Entscheidungssituation verstanden, die in mancher Hinsicht als Wendepunkt der Entwicklung gesehen wird. Einzelpersonen oder Organisationen können. Etymologisch lässt sich dieser Ausdruck auf das griechische Wort „krisis“ zurückführen, das mit „Wendepunkt“ übersetzt werden kann. Interessanterweise setzt sich das chinesische Wort aus den beiden Schriftzeichen „wie-ji“ zusammen, was für „Gefahr“ und „gute Gelegenheit“ steht, was „Chance“ bedeutet. 19 In diesem Zusammenhang sind offene Krisen erkennbar, das heißt im Hinblick auf ihre möglichen Folgen für die weitere Entwicklung des Unternehmens. Zum besseren Verständnis sei darauf hingewiesen, dass der Begriff „Krisenmanagement“ auf zwei Arten verwendet werden kann. Der erste Weg wird als Unternehmensführung durch „Krisenmanagement“ verstanden, welches das eigentliche Krisenmanagement darstellt und mit Hilfe des Krisenstabs die Krise bewältigt. Zu den Aufgaben des Krisenstabs gehört es, Entscheidungen für die Führungskräfte zu treffen. Daher hat er eine beratende und unterstützende Funktion, jedoch keine Entscheidungsbefugnis. Es hängt alles von der Unternehmensleitung ab, die die endgültige Entscheidung trifft und Maßnahmen zur Krisenbewältigung einleitet. Der zweite Weg, unter „Krisenmanagement“, umfasst alle Vorbereitungen und geordneten Tätigkeiten des Krisenstabs bzw. des Krisenverantwortlichen, der die Geschäftsführung des Unternehmens berät, aber nicht der Geschäftsführung gehört. Dieses Verständnis von Krisenmanagement gehört in den Aufgabenbereich des Public Relations Managements. 20 Schließlich kann Krisenmanagement als Reaktion auf Ereignisse definiert werden, die sich negativ auf den Fortbestand des Unternehmens selbst, seiner Ressourcen und des zugehörigen Personals auswirken können. 21 Darüber hinaus Krisenmanagement als System und als Institution. Das Krisenmanagement als Institution umfasst sogenannte Krisenfaktoren, d. h. diejenigen, die aktiv am Krisenmanagement mitwirken, beispielsweise ein eventuell notwendiger Insolvenzverwalter oder die Bestellung eines abberufenen Vorstandsvorsitzenden (Chief Executive). 2.4.1 Der typische Krisenverlauf und Krisen Die Erfahrung zeigt, dass Krisen in vier Stadien ablaufen, die sich in der Praxis in folgende vier Stadien unterteilen: potenzielles Stadium, unbemerktes Stadium, akutes Stadium und Post-Krisen-Stadium. Normalerweise beginnt die Krise in der potentiellen Phase und entfaltet sich in der unbemerkten Phase. Die Krise erreichte in der akuten Phase ihren Höhepunkt und schwächte sich in der anschließenden Nachkrisenphase wieder ab. A) Phase: Potenzielle Krise Der Beginn einer Krise wird normalerweise als normale Phase oder Nicht-Krisenphase bezeichnet. In dieser potentiellen Krisenphase hätten Maßnahmen zur Bewältigung der Krise formuliert werden müssen. Aus diesem Grund werden mögliche Szenarien möglicher Risiken betrachtet, um geeignete Maßnahmen zur Eindämmung der Krise ergreifen zu können. In dieser Phase wird zum einen ein Frühwarnsystem aufgebaut und zum anderen der Prozess des Umgangs mit möglichen Krisen definiert. In Unternehmen ist der Aufbau von Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit in enger Zusammenarbeit mit Medien, Behörden und anderen Organisationen sehr wichtig. Grundsätzlich befindet sich jede Organisation – unabhängig von echtem Krisenmanagement – ​​immer in der ersten Phase. B) Stufe: Potenzielle Krise In der zweiten Stufe können aufgrund der verschiedenen frühzeitig gefundenen Methoden besonders schnell neue Erkenntnisse über die Krisensituation gewonnen werden. Nach der Installation des entsprechenden Systems haben sie die Möglichkeit, die gemeinsamen Prozesse des Unternehmens zu identifizieren und Abweichungen zu melden. B. Beschließen, die Abteilungen des Unternehmens zu verkleinern – und konkrete Maßnahmen zur Entschärfung der Krise zu ergreifen. Daher ist es durchaus möglich, dass angesichts der Krise die gesamte Unternehmensstruktur gezwungen ist, sich neu zu organisieren. Im Falle einer drohenden Krise greift diese Phase jedoch nicht, sondern geht direkt in die dritte Phase über, die schließlich den Bedarf an erheblichen Maßnahmen erhöht. C) Stadium: Die Krise bricht aus In diesem Stadium erreicht die Krise ihren Höhepunkt, d. H. Sie bricht aktiv aus. Es herrscht eine ernste Situation, die sich insgesamt auf das Unternehmen ausgewirkt hat. Hier ist direktes Handeln erforderlich – auch auf die Gefahr hin, dass manche Informationen noch unsicher oder unklar sind. Es ist wichtig, in jeder Situation sofort zu reagieren. Read Less