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Private vs. Staatliche Bereitstellung von Hochschulbildung

Eine ökonomische Analyse

Written by Olivia Górecki

Grade 1.5

Paper category

Term Paper

Subject

Business Administration>General

Year

2020

Abstract

Hausarbeit: Überblick über öffentliche und private Hochschulen Die Zahl der Studierenden in Deutschland beträgt im Wintersemester 2018/2019 2,9 Millionen, die an öffentlichen und privaten Hochschulen in Deutschland zu finden sind. Derzeit gibt es 394 Universitäten, davon 240 chinesische und nichtstaatliche 154. Die Popularität der privaten Hochschulbildung wird immer größer, und es ist offensichtlich, dass die Zahl der privaten Universitäten zunimmt. 1995 studierten 1,8 Millionen Menschen, davon nur 16.000 an privaten Hochschulen. Im Gegensatz dazu hat sich die Zahl der Studierenden an privaten Hochschulen im Laufe der Jahre mit 246.739 Studierenden im Jahr 2018 verdoppelt. Allerdings lag die Zahl der Studierenden an öffentlichen Hochschulen im Jahr 2018 bei 2.590.041, was beweist, dass der Boom des öffentlichen Hochschulangebots deutlich höher ist: 2018 gab es mehr als 270.000 nationale Absolventen, während es bei privaten Hochschulabsolventen nur 27.577 waren. Nach wie vor dominieren in Deutschland öffentliche Schulen, staatliche Fachhochschulen und staatliche Universitäten, die von drei Hochschultypen angeboten werden. Die Universität bietet eine Reihe von Disziplinen an. Der Schwerpunkt deutscher Hochschulen liegt in der Grundlagenforschung. Daher sind die Vertiefungskurse theorie- und forschungsorientiert. Fachhochschulen bieten vor allem technische, ingenieurwissenschaftliche, wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Fächer an, sind praxisorientiert und bieten überwiegend Praktika an. Die Akademie der Künste und Musik wiederum bietet Kurse für künstlerische Aktivitäten an. 3 Neben staatlichen Hochschulen spielen auch private Hochschulen eine aktive Rolle in der Hochschulbildung. Diese konzentrieren sich auf die Bereiche Wirtschaftswissenschaften, Geistes- und Rechtswissenschaften sowie Ingenieurwissenschaften. Die bekanntesten Merkmale privater Hochschulen sind die geringe Studierendenzahl, die Internationalisierung und die forschungsorientierte Organisation. 2.1 Private Universität Die erste private Universität wurde 1980 gegründet. Alle privaten Hochschulen in Deutschland sind in Privatbesitz und können in Konkurs gehen. Rechtsgrundlage für die Anerkennung privater Hochschulen ist § 70 Bundeshochschulrahmengesetz. Darüber hinaus unterliegen private Hochschulen neben dem Hochschulrecht auch dem Zivilrecht. 52.2 Nationale Universitäten Im Gegensatz dazu werden öffentliche Universitäten durch Steuern finanziert, die vom Staat getragen werden. 4. Finanzierung privater Hochschulen Die Zahl der Studierenden an privaten Hochschulen hat sich in den letzten 23 Jahren mehr als verzehnfacht. 15 Das Statistische Bundesamt Destatis hat die Studiengebühren 2018 bekannt gegeben. Die Ausgaben der Universitäten für Lehre, Forschung und Gesundheitsversorgung stiegen um 6 % auf 5,37 Milliarden Euro. 16 Dennoch gehen die meisten Bundesländer davon aus, dass nur die Mittel, die der Bund für Hochschulverträge bereitstellt, für die Erbringung von Dienstleistungen an staatlichen Hochschulen verwendet werden und private Hochschulen komplett ausgeschlossen sind. 17 Bund und Länder haben sich 2007 auf eine Hochschulvereinbarung geeinigt. Ziel der Hochschulvereinbarung ist es, den Lernbeginn in Deutschland zu erhalten und die Innovationskraft zu steigern. Laut Prognose der Kulturministerkonferenz werden bis zu 760.033 zusätzliche Lernangebote mit einer Gesamtlaufzeit von 2007-2023 kofinanziert. Der Bund stellt 20,2 Milliarden Euro bereit, die Länder 18,3 Milliarden Euro. 18 Obwohl sich die Finanzierungsmodelle von privaten Hochschulen und staatlichen Hochschulen grundsätzlich unterscheiden, haben sie eines gemeinsam. Seit 2005 überweist Deutschland für jeden weiteren an einer deutschen Hochschule eingeschriebenen Studierenden die Hälfte des Studienbeitrags zum Preis von 13.000 Euro an die Länder. Dies geschieht unabhängig davon, ob es sich um Studierende an öffentlichen Universitäten oder privaten Universitäten handelt, daher subventionieren private Universitäten unbewusst öffentliche Universitäten, weil sie keine Förderung erhalten haben. 5. Vergleich von privater und öffentlicher Hochschulbildung Das nationale Hochschulsystem erfährt mit der neuen öffentlichen Verwaltung revolutionäre Veränderungen. Daher bieten Verordnungen nun neue Forschungs- und Lehrräume für staatliche Hochschulen. Gleichzeitig begründete sie das Konzept des Wettbewerbs zwischen deutschen öffentlichen Hochschulen und privaten Hochschulen, weil die nationalen Hochschulen hinsichtlich Organisation und Angebot, Internationalisierung und Lehrbedingungen wettbewerbsfähiger geworden sind. Dennoch gilt: Je abstrakter die Hochschulzugangsberechtigung nationaler Studiengänge ist, desto eher positioniert sie sich als private Hochschule. 5.1 Vorteile: Private Hochschulbildung beginnt mit privater Hochschulausbildung Privates Lernen bietet eine Abdeckung für spezifische Studentenbedürfnisse, die im nationalen System erweitert werden können, wie zum Beispiel Teilzeit oder duales Lernen. Read Less