Add Thesis

Untersuchung der marktorientierten Unternehmensführung bzgl. Innovationen am Beispiel Adidas

Written by Johanna Frie

Grade 1.0

Paper category

Term Paper

Subject

Business Administration>Communication & Media

Year

2016

Abstract

Hausarbeit 2 Innovation Aufgrund des immer härter werdenden Wettbewerbs ist es für ein Unternehmen wichtig, zu bestehen und durch Innovation am Markt Fuß zu fassen. Faktoren wie die steigende Zahl von Unternehmen, die wachsende Größe einzelner Unternehmen und ein dynamischer Wettbewerb zwingen Unternehmen dazu, ihren Kunden durch Innovation und innovative Ideen Dienstleistungen zu erbringen (vgl. Witt, 2008 Nr. 1f.). Hauschildt und Salomo (2007) definieren den Begriff Innovation als sehr komplexe und neuartige Dinge, die verschiedene Bereiche des Unternehmens betreffen, wie z. B. für Produktion, Werbung und Zusammenarbeit genutzt werden können (siehe Seite 3). Darüber hinaus wird Innovation als Lösung gesehen, um den sich ändernden Kundenbedürfnissen in einer zunehmenden Wettbewerbssituation gerecht zu werden (vgl. Dillerup & Stoi, 2011, S. 196). Auch die Sportartikelbranche ist von zunehmendem Wettbewerb geprägt, wodurch alteingesessene Sportartikelunternehmen durch neue ersetzt und moderne Unternehmen bedroht werden. Adidas ist neben Nike auch einer der weltweit größten Hersteller von Sportartikeln (vgl. Müller, 2010, S. 299), das Unternehmen wurde 1949 gegründet (vgl. Adidas Group 2016b). Dadurch steigt die Nachfrage nach günstigeren, aber hochwertigen Sportartikeln und die langfristige Kundenbindung in der Sportbranche nimmt ab (vgl. Reichwald & Piller, 2009, S. 291). Um diesen Herausforderungen zu begegnen, hat Adidas im Jahr 2015 mit dem Businessplan „Creating The New“ (siehe Adidas Group 2016e) hart daran gearbeitet, drei Innovationsziele im Bereich „Digitalisierung, Urbanisierung und Personalisierung“ zu erreichen. Im Zuge der Digitalisierung will sich Adidas von anderen Sportartikelunternehmen differenzieren, indem es direkt auf Kundenbedürfnisse eingeht. Das Unternehmen sieht die zunehmende Digitalisierung als Grundvoraussetzung, um mit Verbrauchern in Kontakt zu treten und deren Interessen zu ermitteln (vgl. Adidas Group 2016c). Die Zielmerkmale, die eine genaue Kundenanalyse hervorbringen sollte, sind die schnelle Lieferung von Produkten, die Fähigkeit, auf spontane Trends zu reagieren und die optimale Anzahl von Produkten, damit mehr Produkte zum vollen Preis verkauft werden können. Die sogenannten innovativen Urbanisierungsziele stammen aus sechs genau ausgewählten Städten, nämlich London, Los Angeles, New York, Paris, Shanghai und Tokio, und Adidas hat sie als relevante Standorte identifiziert. Ziel dieser sechs Städte ist es, die Marke Adidas zu repräsentieren und in verschiedenen Geschäftsbereichen zu fördern (Adidas Group 2016c). Auf diese Weise werden Kunden oft eingebunden und ermutigt, ihre Ideen einzubringen (siehe Springer Gabler Verlag 2016). Adidas bezeichnet Open Innovation als „Open Source“ (Adidas Group 2016c), und Adidas nutzte diesen Ansatz erstmals Anfang 2000 (vgl. Reichwald & Piller, 2009, S. 291). „3D-Druck“ (Adidas Group 2016d) ermöglicht beispielsweise die individuelle Anpassung von Laufschuhen an Sportler, wodurch eine Zusammenarbeit zwischen 3D-Druck-Unternehmen, Verbrauchern und der Adidas-Gruppe entsteht. Dies optimiert nicht nur den Produktionsbereich, sondern erhöht auch die Kundenbindung (vgl. Reichwald & Piller, 2009, S. 291). 2.1 Innovationsmanagement Das Innovationsmanagement basiert grundsätzlich auf der Identifikation von Unternehmenszielen und dem Umgang mit Problemen (vgl. Geschka, 1984, zitiert nach Macharzina & Wolf, 2005, S. 735). Müller-Prothmann / Dörr (2014) definiert Innovationsmanagement als „systematische Steuerung des Innovationsprozesses“ (Seite 8). Innovationsmanagement ignoriert die Bedingungen und Prozesse unternehmerischer Innovation (vgl. Macharzina & Wolf, 2005) und ist verantwortlich für die Verbesserung von Strategien zur Erreichung von Innovationen. Um die im Innovationsmanagement definierten Ziele zu erreichen, werden Prozesse in verschiedenen Teilbereichen bearbeitet. Daher wird das Innovationsmanagement in „Forschungs- und Entwicklungsmanagement“ und „Technologiemanagement“ unterteilt (Granig & Perusch, 2012, S. 54f.). Das F&E-Management ist auf die Produktentwicklung spezialisiert und legt den Grundstein für den Innovationsprozess (vgl. Vahs & Burmester, 2005, S.1f.). Es ist dafür verantwortlich, Wissen zu erwerben, um die Erfolgsquote nachfolgender Innovationen zu erhöhen und sich dadurch einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Daher ist das F&E-Management ein wichtiger Bestandteil des Innovationsmanagements. Die Aufgaben des FuE-Managements liegen in den drei Bereichen „Grundlagenforschung“, „Angewandte Forschung“ und „Entwicklung“ (Macharzina & Wolf, 2005, S. 735). Überleben Sie im immer härter werdenden Wettbewerb. Dies wird als technisches Management bezeichnet und erfordert, dass Experten theoretische Modelle erstellen. Setzen Sie diese dann als Verbesserungen oder neue Technologien um (vgl. Vahs & Burmester, 2005, S. 1f., vgl. Read Less