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Qualitätsführerschaft in der Modeindustrie am Praxisbeispiel des Luxuslabels Hermès

Written by Patrick Mast

Paper category

Bachelor Thesis

Subject

Business Administration>Management

Year

2017

Abstract

Bachelorarbeit: Qualitätsführerschaft Laut Meffert existiert unter anderem der Begriff „Qualität“. Von den objektiven und subjektiven Elementen. Die objektive oder technische Qualität umfasst hauptsächlich lieferantenbezogene Aspekte wie Qualitätskontrolle, Ausschussquote und Einhaltung technischer Spezifikationen. Subjektive bzw. kundenbezogene Qualität ist als Ergebnis des kundenseitigen Wahrnehmungs- und Bewertungsprozesses zu sehen. Qualität ergibt sich daher aus der Realisierung des persönlichen Nutzens in konkreten Anwendungsfällen. Im Marketing wird unter Qualität der Grad der Erfüllung der Bedürfnisse einzelner Kunden verstanden (vgl. Meffert / Burmann / Kirchgeorg 2015, 290). In Sachen Qualitätsführerschaft zeichnet sich das Unternehmen durch ein oder mehrere Produkte mit besonderer Qualität aus. Diese hohe Qualität hängt nicht unbedingt mit Grundinteressen zusammen, sondern kann auch zusätzliche Leistungskomponenten beinhalten (vgl. Schneider 2007, 79). Dazu gehören laut Schneider Design, Image, Erfahrungswert beim Kauf, Verbrauch, Garantie und Service (vgl. Schneider 2007, 79). Da eine hohe Produktqualität im Vergleich zu großen Wettbewerbern in der Regel mit hohen Preisen einhergeht, wird die Produkt- und Servicequalität auch durch den Preis repräsentiert (vgl. Meffert / Burmann / Kirchgeorg 2015, 290). Qualität wird laut Garvin in acht verschiedene Qualitätsdimensionen unterteilt. Die erste Dimension ist der Nutzen. Die wichtigsten Funktionsmerkmale des Produkts werden in Bezug auf die Praxistauglichkeit beschrieben. Der Autor zitierte zum Beispiel die Beschleunigung eines Autos oder die Ton- und Bildqualität eines Fernsehers. Diese Qualitätsdimension hat messbare Eigenschaften, weshalb Produkte anhand persönlicher Interessenkriterien objektiv gerankt werden können. Allerdings ist die Gesamt- und subjektive Bewertung schwierig, da jedes Funktionsmerkmal je nach Kunde eine unterschiedliche Relevanz und damit unterschiedlichen Nutzen hat. Ob der Nutzenunterschied gleich der Qualität ist, hängt auch von den Verbrauchererwartungen ab (vgl. Garvin 1988, 66ff). Die zweite Dimension ist die Ausrüstung. Es wird normalerweise als ein sekundärer Aspekt der ersten Dimension angesehen. Das Gerät beschreibt alle Aspekte, die den Nutzen beeinflussen. Die dritte Dimension steht für Zuverlässigkeit. Dies erklärt die Möglichkeit eines Produktausfalls oder einer Beschädigung innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Je höher die Ausfallzeiten und Wartungskosten, desto wichtiger die Zuverlässigkeit (vgl. Garvin 1988, 66ff). 4.1 Strategische Ziele Der Begriff „Strategie“ kommt ursprünglich aus dem Griechischen und setzt sich zusammen aus dem Begriff „stratos“ übersetzt mit Armee, Gruppe oder Streitmacht und „igoume“ übersetzt mit Führung, Antrieb und Befehl. Strategie bedeutet daher im ursprünglichen Wortsinn die Planung und Umsetzung von Aktivitäten. Auf Unternehmen angewendet, beinhaltet der Strategiebegriff die Definition langfristiger Verhaltenspläne und des Weges, den das Unternehmen zur Erreichung der verfolgten Ziele einschlagen sollte (vgl. Schneider 2007, 57). Zu Beginn der Mission stellte das strategische Management die Frage, warum einige Unternehmen in einer Branche erfolgreich waren und andere nicht. Versuchen Sie hier zunächst, die zentrale Frage zu beantworten. Dazu gehören, welche langfristigen Ziele verfolgt werden sollen, in welchen Geschäftsbereichen gehandelt werden soll, welche langfristigen Maßnahmen ergriffen werden, um in Geschäftsbereichen zu konkurrieren und wie diese langfristigen Maßnahmen umgesetzt werden. Zudem liegt das Problem in den Kernkompetenzen, dass das Unternehmen im Wettbewerb bestehen kann. Konzentrieren Sie sich danach auf die Merkmale des Unternehmens. Dies bedeutet, dass den relevanten Marktzeichen mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden sollte, um den langfristigen Bestand und Erfolg des Unternehmens zu sichern. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die bisher eingeschlagene Strategie möglicherweise nicht erfolgreich ist, aber aufgrund von Veränderungen des Marktes und der damit verbundenen dynamischen Strukturen die Gefahr der Ineffektivität birgt. Aus diesen Gründen können auch die zu Beginn etablierten Kernkompetenzen im Laufe der Zeit an Relevanz verlieren. Wenn Sie diese Faktoren berücksichtigen, können Sie strategische Investitionen tätigen. Damit stellt sich die Frage, wie strategisches Management am besten umgesetzt werden kann. Das Sortieren und Systematisieren von Aufgaben in einer idealen, typischen Reihenfolge hat dies bewiesen. Daher werden vier verschiedene Stadien unterschieden. Die erste Stufe beschreibt die Zielbildungsphase, die darauf abzielt, Unternehmensrichtlinien, Leitbilder und strategische Ziele zu formulieren. Als nächstes folgt die Phase der strategischen Analyse, die Unternehmens- und Umweltanalysen, Prognosen und Früherziehung umfasst. Die nächste Stufe wird als Strategieformulierungsstufe bezeichnet, die die Formulierung einer strategischen Bewertung und Auswahl vorsieht. Schließlich beginnt die Phase der Strategieumsetzung, die auch die abschließende Kontrollphase umfasst und durch die strategische Steuerung während des gesamten Prozesses unterstützt wird. Read Less