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Histrionische Persönlichkeitsstörung

Written by Anonymous

Grade 1.3

Paper category

Term Paper

Subject

Psychology

Year

2018

Abstract

Hausarbeit: Beschreibung der klinischen Manifestationen Die Leistungs-Persönlichkeitsstörung beschreibt "eine Reihe pathologischer Persönlichkeitsmerkmale, einschließlich dramatischen Verhaltens, der Wunsch, Menschen zu beeindrucken, Sympathie zu gewinnen oder im Mittelpunkt zu stehen, [...] oberflächliche Gefühle und starkes Weiß. Tagtraum" (Dilling, 2009, S. 80). Zu den Merkmalen gehören auch „Suggestibilität, sich oberflächlich verändernde Emotionen, impressionistische Kognition [r] [Sprache] Stil, Aufmerksamkeit für Erscheinungen [und] verführerisches Verhalten“ (Sulz, 2010, S. 880). „Ist die Spannungs- und Frustrationstoleranz gering, dann herrscht ein hohes Maß an Ablenkung […] und eine deutliche Tendenz zu kurzfristigen Veränderungen, Unterhaltung oder neuen Herausforderungen“ (Sulz, 2010, S. 880)). Manche Menschen mit einer Performance-Persönlichkeitsstörung beschreiben eine innere Leere, wenn sie nicht arbeiten (Trautmann, 2008, S. 363). Besonders wichtig bei der Performance-Persönlichkeitsstörung sind tiefe und übertriebene Emotionen und übermäßiges Streben nach Aufmerksamkeit. Bekommt die betroffene Person diese Art von Aufmerksamkeit nicht, fühlt sie sich vernachlässigt und unwohl. Das Ergebnis ist ein Versuch, durch dramatische Erscheinung Aufmerksamkeit zu erregen. Dies geschieht auch durch unangemessenes Sexualverhalten usw. Hinzu kommen Stimmungsschwankungen wie plötzliches Lachen oder Weinen und offensichtliche Aufregung. Zudem können zum einen Menschen mit einer Performance-Persönlichkeitsstörung stark von sich selbst beeinflusst werden, zum Beispiel die Selbstüberschätzung von Autoritätspersonen (Faust, S. 7 ff.). Auf der anderen Seite haben Menschen mit schauspielerischer Persönlichkeit ein hohes Maß an Manipulation im Umgang mit anderen. „[sie] nutzen verschiedene [dysfunktionale] Strategien, um die Aufmerksamkeit von Interaktionspartnern zu erregen, andere Menschen bei sich zu behalten, sich um sie zu kümmern usw.“ (Sachse, Fasbender, Breil, Sachse, 2012, S. 10) . Sachse (2016, S. 6ff.) definierte zwei Untergruppen der Performance-Persönlichkeitsstörung: erfolgreiche und erfolglose Performance-Persönlichkeitsstörung. Erfolgreiche Darsteller verwenden positive und negative Manipulationsstrategien, um ihre Ziele der Aufmerksamkeit und des Respekts zu erreichen. Positive Strategien können körperliche Anziehung, das Verbreiten positiver Emotionen oder interessante Gespräche sein. Führt die positive Strategie nicht mehr zum erwarteten Erfolg, manipulieren Sie mit der negativen Strategie. Negative Strategien zielen darauf ab, Aufmerksamkeit zu erregen, indem sie Panik oder Angst zum Ausdruck bringen. 3.1 Differentialdiagnose und Komorbiditäten Einige Persönlichkeitsstörungen sind durch Verhaltensweisen gekennzeichnet, die sich mit Leistungspersönlichkeitsstörungen überschneiden. Daher müssen diese Verhaltensweisen im Rahmen der Differenzialdiagnostik voneinander abgegrenzt werden, sodass es zu einer Überschneidung mit der Borderline-Persönlichkeitsstörung in Bezug auf Stimmungsschwankungen kommt. Die Stimmungsschwankungen bei der Performance-Persönlichkeitsstörung sind oft oberflächlich und wechselnd, während die Stimmungsschwankungen bei Borderline-Patienten tiefer und kontinuierlich sind (Sulz, 2010, S. 881; Faust, S. 11; Gaebel und Falkai, 2009, S. 32). Durch eine Veränderung der Situation können Patienten mit einer Performance-Persönlichkeitsstörung relativ schnell in völlig andere Emotionen geraten, was für Borderline-Patienten in der Regel unmöglich ist (Trautmann, 2008, S. 363). Die anderen beiden Cluster B müssen ebenfalls zwischen Persönlichkeitsstörung, antisozialer und narzisstischer Persönlichkeitsstörung unterschieden werden. Antisoziale Persönlichkeitsstörung und Leistungspersönlichkeitsstörung haben gemeinsame impulsive, oberflächliche, reizsuchende, rücksichtslose, verführerische und manipulative Verhaltensweisen. Antisozialisten manipulieren jedoch für Macht, Profit oder andere materielle Belohnungen, während Darsteller um Zuneigung und Aufmerksamkeit kämpfen. Narzissten haben wie Darsteller ein starkes Bedürfnis nach Aufmerksamkeit, aber das Ziel ist es, für ihre "Überlegenheit" gelobt zu werden. Die Leistungspersönlichkeitsstörung kann auch als verletzlich oder abhängig bezeichnet werden, solange er nur wahrgenommen wird (Falkai, Wittchen, 2018, S. 917). Obwohl antisoziale und narzisstische Persönlichkeitsstörungen von Leistungs-Persönlichkeitsstörungen zu unterscheiden sind, gibt es neben der bereits erwähnten Leistungs-Persönlichkeitsstörung auf DSM-IV-Achse 2 auch Komorbiditäten dieser Persönlichkeitsstörungen (Sulz, 2010, 882) einige Achse-1-Komorbiditäten, obwohl laut Sulz (2010, S. 882) keine offensichtlichen Komorbiditäten und Achse-1-Interferenzen in der MIDAS-Studie vorliegen. Nach Barnow (2008, S. 35) können dagegen alle Achse-I-Störungen aufgrund der dramatischen Tendenz und der Fähigkeit, alles zu verbessern, Komorbiditäten aufweisen. Allerdings muss hier unterschieden werden, ob es sich um eine tatsächliche Komorbidität handelt oder ob die Symptome der Achse-I-Störung als Bestandteil einer Leistungsstörung, wie zum Beispiel aufmerksamkeitserregende Angstsymptome, funktionalisiert wurden. Read Less