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Paid Content im Internet

Eine Literaturstudie zum Forschungs- und Diskussionsstand der Wissenschaft und Praxis bei journalistischem Paid Content

Written by F. Steinfatt

Paper category

Bachelor Thesis

Subject

Journalism

Year

2017

Abstract

Bachelorarbeit: Journalismus In den meisten demokratischen Gesellschaften gilt die Presse als wichtige demokratische Institution. In Deutschland sind die Aufgaben der Presse zum Teil gesetzlich vorgeschrieben. Artikel 5 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland garantiert „Presse- und Berichterstattungsfreiheit“. und die Verbreitung von Nachrichten von öffentlichem Interesse, Ihre Position zu äußern, zu kritisieren oder sich in sonstiger Weise an meinungsbildenden Angelegenheiten zu beteiligen, die Presse hat eine öffentliche Aufgabe wahrgenommen.“ 3 Diese öffentlichen Aufgaben sind den Verlagen anvertraut), Einfluss zu nehmen und wirtschaftlich und finanziell unabhängig zu sein. Diese wirtschaftliche Unabhängigkeit können sie jedoch nur erreichen, wenn ihre Verkaufszahlen und Werbeeinnahmen mindestens die Produktions- und Vertriebskosten decken. In den letzten Jahren sind jedoch die Werbeeinnahmen und die Zahl der Abonnenten in der gesamten Branche zurückgegangen. 5 Im Jahrtausend oder rund 30 % des Kerngeschäftsumsatzes hat sich der Trend des anhaltenden negativen Wachstums auf der Umsatzseite nicht umgekehrt. 2.2 Internet News Seit mehr als zwei Jahrzehnten arbeiten Journalisten und Verlage intensiv an der Finanzierung, Umsetzung und Veröffentlichung von Nachrichteninhalten im World Wide Web. In diesem Zusammenhang wird oft von neuen Herausforderungen und Paradigmenwechseln gesprochen, auch wenn diese neuen Herausforderungen gar nicht mehr so ​​neu sind. Lange Zeit herrscht unter Experten Uneinigkeit darüber, ob die Entwicklung der Medientransformation im digitalen Umfeld wünschenswert und erfolgversprechend oder fragwürdig ist. Sie repräsentiert den Totengräber einer festgefahrenen Branche. Diese Aussagen reichen von „Zeitungen in einer Todesspirale“7 bis zur „Zukunft des Journalismus“8. Fest steht: „Das Internet ist zum Symbol für Veränderungen in der Medienwelt geworden, denn das Internet hat sich zu einem neuen Medium entwickelt, das von Medienunternehmen immer stärker integriert werden muss.“ 9 „Täglich unterliegt [.. . ], vor allem Im Vergleich zu anderen betroffenen Branchen gibt es zwar keine plötzliche Guillotine-Unterbrechung über das Internet, aber einen kontinuierlichen und damit "vorhersehbaren" Rückgang, oder wie Emily Bell, Direktorin des Tow Digital News Center es ausdrückt: "Du bist langsam sterben." " 2.5 Bezahlte Inhalte Wie bereits erwähnt, hat sich die Veröffentlichungsstrategie der Nachrichtenverlage im Internet in den letzten Jahren stark verändert. Nachdem die erstellten gedruckten Inhalte zunächst ins Internet (meist dasselbe) übertragen und den Empfängern kostenlos zur Verfügung gestellt werden, wird zunehmend bewusst, dass die erbrachten Dienste auch im World Wide Web monetarisiert werden müssen. Verlage sind gezwungen, mit sinkenden Abonnements und Werbeeinnahmen umzugehen. Christian W. Scheyko, Geschäftsführer des Springer VDI-Verlags, schloss: „Wir stehen daher vor der Aufgabe, diese Rückgänge durch die Monetarisierung digitaler Produkte auszugleichen. Letztlich ist die erfolgreiche digitale Transformation des Verlagswesens“ Die Industrie wird ihre Zukunftsfähigkeit bestimmen.“ 37 Bezahlte Inhalte sind kostenpflichtige Inhalte, die kostenlos übersetzt werden. Der Verbraucher muss für die von ihm konsumierten Inhalte bezahlen. Der Begriff kostenpflichtige Inhalte bezieht sich nicht nur auf Nachrichteninhalte, sondern beschreibt auch verschiedene Arten von Artikeln zur Entwicklung von Inhalten, Musikwerken, Filmen und Videospielen, die über digitale Vertriebskanäle wie das Internet oder über kostenpflichtige mobile Dienste bereitgestellt werden behandelt speziell kostenpflichtige Inhalte von Nachrichtenverlagen, weshalb nur diese Art von Inhalten diskutiert werden sollte. 2.5.1 Unterschiedliche Paid-Content-Modelle In der Praxis gibt es mehrere Modelle und Strategien für Bezahlmethoden für Nachrichtenangebote. Viele Verlage verfolgen nach wie vor unterschiedliche Strategien, um den Lesern Dienstleistungen in Rechnung zu stellen. „Das Bezahlprinzip für Paid Content ist zum einen ein Abo-Modell, das nichts mit der Transaktion zu tun hat, zum anderen eine transaktionsabhängige Position, bei der der Kunde für jeden einzelnen Content separat bezahlt. 2.5.1.1 Harte Zahlungsbarrieren Dieses Modell ist vergleichbar mit regulären Print-Abonnements. : Kunden zahlen für Online-Angebote. Die Zahlung erfolgt wöchentlich, monatlich oder (selten) jährlich. Im Gegenzug haben Kunden uneingeschränkten Zugriff auf die Inhalte des Anbieters. Einige Verlage und Publizisten berechnen einen bestimmten Betrag an Endkosten. Dieses Formular stellt auch eine der harten Zahlungsbarrieren dar. Wenn der Kunde auf diese Inhalte zugreifen möchte, hat er keine andere Wahl, als dafür zu bezahlen. 2.5.1.2 Freemium In diesem Modus sind nur solche Inhalte verfügbar aus Sicht des Publishers so einzigartig oder nützlich, dass die Nutzer bereit sind, dafür zu bezahlen. Read Less