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Mitarbeitermotivationsinstrumente

Effektiver Ansporn oder naiver Zeitvertreib?

Written by K. Senkpiehl

Paper category

Bachelor Thesis

Subject

Business Administration>Leadership

Year

2011

Abstract

Bachelorarbeit: Instrumente zur Mitarbeitermotivation 3.1 Vergütungssystem 3.1.1 Lob scheint der einfachste Weg zu sein, Mitarbeiter zu motivieren. Lob vermittelt Anerkennung und Respekt. Das Selbstwertgefühl wird steigen und die Mitarbeiter werden ihre Macht in ihrem Verhalten spüren. Lob ist vor allem ein billiges Werkzeug. „Das Lob der ‚Motivation‘ [...] soll, so Sprenger, direkt in die Seele des Mitarbeiters gehen und dort ungeahnte Energie freisetzen [...].“ 48 Die Anwendbarkeit ist einfach, aber instabil Die Situation kann stammen aus einfachen Komplimenten. Getreu dem Motto „Wie machst du das, hast du es falsch gemacht“ beschweren sich Mitarbeiter einerseits über gar kein Lob, andererseits fühlen sie sich bei zu viel Lob manipuliert oder getäuscht. 49 Lob mit manipulativer Wirkung umfasst Aspekte, die dem Lob nicht widerstehen können. 50 Der Wirkungshorizont ist unvorhersehbar und die erste Geste des guten Willens wird zur Peitsche für die Mitarbeiter. Könnte dies der Grund sein, warum Führungskräfte ihre Mitarbeiter selten oder nicht loben? Lob kann also die intrinsische Motivation steigern, es kann aber auch als Mittel zum Zweck dienen und wirkt wie ein kontrollierter Zwang. In diesem Fall wird die innere Motivation unterdrückt. 52 Um diesen Einfluss zu vermeiden, schlug Springer vor: „Lob sollte nur gegeben werden, wenn er prinzipiell umkehrbar ist!“ 53 Denn jeder will insgeheim anerkannt und bestätigt werden, wie die vierte Bedürfnisebene zeigt. 3.1.2 Belohnungen In vielen Unternehmen ist die Belohnung von Mitarbeitern in Form von Titeln, Medaillen, Medaillen und Ehrungen zum Konzept geworden. Wie beim Lob werden hier nach Maslows Bedürfnissen die Bedürfnisse der vierten Ebene adressiert und verhelfen den Gewinnern zu einem gewissen Status. 55 Frey betrachtet Belohnungen als „ignorierte Anreize“56 und führt sieben Aspekte von Belohnungen auf, die im Folgenden zusammengefasst werden. 1. Es ist günstig für den Kreditgeber 2. Herstellen einer verbindlichen sozialen Beziehung zwischen dem Kreditgeber und dem Gewinner 3. Es besteht kein direkter Zusammenhang mit der Leistung, dh sie werden nicht explizit an der Leistung gemessen, sondern beinhalten auch Arbeitseinstellungen oder Kriterium 574 . Hat Signalwirkung auf den Empfänger 585. Unterstützt die intrinsische Motivation des Akteurs (Arbeitnehmer) 6. Erhöht den Nutzen durch verschiedene Kategorien, durch die Aktivitäten oder Einstellungen durch Normen verstärkt werden, um auf Gleichgesinnte zu wirken. Unternehmen (Kreditgeber) Free59 Prämien sind also, wie Frey betonte, ein „wichtiges Zusatzinstrument“60. Spenger sieht dies jedoch ganz anders: „Firmenwagen, Gehaltszulage, Medaille „Mitarbeiter des Monats“: Alles Unsinn, der nur die Motivation unterdrückt. 3.1.3 Incentive-Aktivitäten und Reisen Um die Begeisterung der Mitarbeiter zu steigern und den Teamgeist zu fördern, organisiert das Unternehmen Aktivitäten oder Prämienreisen an Mitarbeiter. Eine Veranstaltung ist eine „Veranstaltung oder Veranstaltung mit einem bestimmten Kommunikationszweck oder einem ganz besonderen Erlebnis“63. Andererseits ist Incentive-Reisen eine Art Freizeit-Geschäftsreise, ergänzt durch außergewöhnliche Reiseelemente. 64 Ziel dieses Tools ist es zunächst, die Beziehung des Mitarbeiters zum Unternehmen zu ermitteln und ein Gefühl der Teamarbeit zu schaffen, was letztendlich zu einer Steigerung der Motivation führt. Suchen Sie auch nach sekundären Zielen, wie der Verbesserung der Unternehmensmoral oder der Aufrechterhaltung des Kontakts zwischen Kollegen. 65 Organisationen solcher Anreize werden in der Regel an in Deutschland repräsentative Institutionen vergeben. Roland Assmann, Inhaber der Agentur In + Out, betonte: „Man muss Kunden und Mitarbeitern heute etwas Besonderes bieten, das sie normalerweise nicht alleine buchen können.“ positive Wirkung auf die Mitarbeiter. „Denn es liegt auf der Hand, dass Menschen nur um den Preis permanenter Neumotivation motiviert werden können“67, wie Sprenger erläuterte. Der positive Effekt ist das Langzeitgedächtnis, das dem Mitarbeiter nach einer angenehmen Reise oder einem außergewöhnlichen Ereignis im Gedächtnis bleibt. Im Vergleich zu einem Tagesausflug bietet diese Reise auch ein paar Tage Erholungs- und Freizeitfaktor. Viele Unternehmen verfolgen einen hybriden Ansatz und nutzen Betriebsausflüge als Anreiz. Neben der Vermittlung von internen Innovationen und Informationen in zielorientierten Meetings gibt es auch einen Freizeitplan, damit die Mitarbeiter ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis haben und die Veranstaltung gesellig endet. Schließlich sollen auch Investitionen in Events nachhaltig wirken. 68 Der Effekt tritt jedoch nur ein, wenn das Gesamterlebnis der Motivation stimmt, das wesentlich von den Emotionen der Teilnehmer abhängt. 69 Mitarbeiter werden zu einem Welterlebnis entführt 70 Sie nehmen aktiv oder passiv teil und haben vor allem die Möglichkeit zu kommunizieren 71. Obwohl begeistert, sollten Unternehmen auch auf Folgeeffekte achten, denn exklusive Anreize erfordern exklusivere Folgeanreize. Deshalb „sind die Beine, die motivieren [...] kurz“ 72. Weil das Problem immer wieder zunimmt, oder wie Sprenger es formuliert: „Wenn die Belohnung fehlt oder geringer ist als erwartet, wird es kläglich“ 73. Read Less