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Unterschiedliche Vergütungsmodelle von Immobilienmaklern in ihren Auswirkungen auf deren Mitarbeitermotivation

Written by I. Tecic

Paper category

Bachelor Thesis

Subject

Architecture & Real Estate

Year

2017

Abstract

1 Die Vergütung von Wohnungsvermittlern und gewerblichen Vermittlern ist unterschiedlich Der Erfolg von Immobilienunternehmen hängt maßgeblich von der Leistung ihrer Mitarbeiter ab. Das Anreizsystem soll helfen, die Motivation der Mitarbeiter zu erhalten oder sogar zu steigern. Daher ist die Mitarbeitermotivation ein wichtiger Kompetenzbereich1. Für viele Unternehmen wird es immer schwieriger, die richtigen Mitarbeiter zu finden, zu halten, zu motivieren und zu halten2. Besonders deutlich wird dies in der Immobilienvermittlung, denn Maklerfirmen sprechen oft von einer hohen Mitarbeiterfluktuation3. Für Makler spielt die Vergütung in Form von Provisionen und monetären Anreizen eine wichtige Rolle. Ziel dieses Papiers ist es, sich mit den unterschiedlichen Vergütungsmodellen von Wohnungs- und Gewerbevermittlern auseinanderzusetzen und deren Einfluss auf die Mitarbeitermotivation zu ermitteln. Im Arbeitsprozess werden wir anhand verschiedener Motivationsfaktoren und Motivationstheorien die Bedeutung der Motivation für Mitarbeiter genauer untersuchen. Als nächstes folgt die Überprüfung der Ist-Situation in der Praxis des Maklerunternehmens. Dazu wurden empirische Daten der Bachelorarbeit verwendet, die durch Befragungen mehrerer Immobilienmakler erhoben wurden. Die Ermittlungen betrafen nur Angestellte, keine selbstständigen Makler. Stellte Gehaltsmodelle in der Branche vor und diskutierte deren Auswirkungen auf die Mitarbeitermotivation. Schließlich ergeben sich die Forschungsschlussfolgerungen zur Nachhaltigkeit aus verschiedenen Motivationsfaktoren und zeigen mögliche Wege zur Optimierung von Maßnahmen auf. Zunächst werden in den folgenden Abschnitten zunächst extreme Beispiele unterschiedlicher Vergütungsmodelle gezeigt. Auch die Rechtsgrundlagen für Maklerlohnansprüche und die üblichen Provisionsansprüche für die Vermietung und den Verkauf von Wohn- und Gewerbeflächen werden unterschiedlich berücksichtigt. Immobilienmakler leben in der Regel von variablen Vergütungen und erhalten den Großteil ihres Einkommens in Form von Provisionen, die er bei Vermittlungstätigkeiten und dem Abschluss von Miet- und Kaufverträgen erhält4. Das Gewinnpotenzial eines Brokers kann je nach Markt stark variieren5. Obwohl die Provisionshöhe eines Maklers bei der Anmietung von Wohnraum an strenge gesetzliche Regelungen geknüpft ist, gibt es im Gewerbemietgesetz keine gesetzlichen Beschränkungen oder Vorgaben, und die maximale Höhe des Wuchers ist begrenzt6. Die obige Situation zeigt deutlich, dass das Einkommenspotenzial eines Immobilienmaklers aufgrund seines aktiven Teilmarktes und seiner aktuellen Marktbedingungen, seiner Sorgfalt und seines Enthusiasmus sowie seines operativen Geschäfts- und Vergütungsmodells stark schwanken kann7. So verantwortet ein 27-jähriger Immobilienmakler aus Trier seit sieben Jahren den Verkauf von Wohnimmobilien in einem kleinen Familienunternehmen mit einem Jahresfestgehalt von 30.000 Euro. Dieses Festgehalt kann jedoch nur als Vorauszahlung des Arbeitgebers angesehen werden, da der jährliche Mindestprovisionsumsatz voraussichtlich 120.000 Euro betragen wird. Übersteigt der Umsatz 120.000 Euro, erhält sie 25 % des Mehrumsatzes als Zuzahlung, die pauschal oder 12 Monate im Januar des Folgejahres ausgezahlt wird. Wird der Mindestumsatz nicht erreicht, wird neben dem neuen Jahresziel von 120.000 Euro auch die Differenz des nicht erreichten Umsatzes auf das nächste Jahr vorgetragen, so dass auch der Mindestumsatz stark erhöht werden kann und das Arbeitsrecht lässt keine Verkäufe und Provisionen und die Bachelorarbeit durch Provisionen zu, die daraus resultierenden Festlöhne werden an den Arbeitgeber zurückgezahlt. Nach § 307 Abs. 1 Abs. 2 BGB macht die Nichteinhaltung der Vorschriften des Mindestlohngesetzes die Vereinbarung zur Anrechnung auf den Grundlohn unwirksam. Ein nationales und internationales Immobiliendienstleistungsunternehmen mit weltweit mehr als 30.00010 Mitarbeitern und einem Büro in Frankfurt hat jedoch unterschiedliche Regelungen zur Vergütung seiner gewerblichen Makler. Ein 34-jähriger Frankfurter Immobilienmakler arbeitet seit 6 Jahren im Unternehmen, ist für die Vermietung von Einzelhandelsflächen zuständig und hat ein Jahresgehalt von 40.000 Euro. Das Gehalt ist keine Vorauszahlung, sondern ein Festgehalt und es gibt keine Mindestfluktuation. Die Prozentsätze der Verkaufsprovisionen sind gestaffelt, also 10 % des Provisionsanteils ab einem Umsatz von 80.000 Euro, 20 % des Provisionsanteils vom Umsatz von 120.000 Euro, bei einem Umsatz von 160.000 Euro wird der Provisionsanteil von 30 % ausgezahlt Mitarbeiter. Somit kann der Handelsvertreter bei der besten Leistung und einem Provisionsumsatz von 200.000 Euro durch die Anmietung von Einzelhandelsflächen ein sechsstelliges Jahresgesamtgehalt erzielen, während der oben beschriebene Immobilienmakler einen Umsatz von 400.000 Euro erzielen muss, 112 Wohnungsmakler, die nach unterschiedlichen Gehaltsmodellen von Gewerbeflächen-Immobilienmaklern beauftragt werden, haben in der Regel den Vorteil eines Festgehalts und haben in der Regel ein Wahlrecht. Read Less