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Untersuchung des Verständnisses und der Anwendung des hybriden Projektmanagements im deutschsprachigen Raum

Written by C. Halvax

Paper category

Master Thesis

Subject

Business Administration>Management

Year

2019

Abstract

Master Thesis: Die klassische Projektmanagement-Methode Die klassische Projektmanagement-Methode sieht vor, dass zu Beginn des Projekts dieses in Form von Lastenheften, Pflichtenheften, Gesamtprojektplänen und Vertragsunterzeichnungen genau definiert wird, die sich alle auf das Änderungsmanagement beziehen. Dies ermöglicht eine frühzeitige Planung [vgl. PR14, S. 667]. Alle Stufen von der Idee bis zur Lösungsimplementierung sind stufenweise angeordnet, um eine strukturelle Dekomposition zu erreichen [vgl. Ang19]. Daraus leitet sich der Terminplan einschließlich des Meilensteinplans ab. Die Definitionsphase eines Projekts kann je nach Art, Umfang oder Risiko variieren. Projekte von relativ geringem Umfang und Komplexität können in weniger Etappen durchgeführt werden [vgl. KBH19, Nr. 22f.]. Um die Ziele eines Projekts zu erreichen, besteht die klassische Methode darin, Termine, Budgets, Ressourcen, mögliche Risiken und Qualität abzuwägen [vgl. Pro17, Seite 10]. In den folgenden Kapiteln werden klassische Projektmanagement-Methoden genauer unter die Lupe genommen und beschrieben, wann welches Modell am besten eingesetzt wird. 2.1 Wasserfallmodell Das Wasserfallmodell ist das älteste bekannte Modell der Softwareentwicklung und eine Methode der klassischen Projektmanagementmethoden. Hierbei handelt es sich um eine Entwicklungsmethode, die auf einem sequentiellen Betrieb basiert [vgl. Ver02, Seite 30]. Das Modell kann fünf bis sieben Stufen aufweisen, die die Entwicklung der Software aufteilen. Starten Sie nach Abschluss einer Phase die nächste Phase und integrieren Sie die Ergebnisse der vorherigen Phase in die nächste Phase. Jede Phase definiert unterschiedliche Ziele bis zur letzten Phase der Lieferung des Produkts. Die erste Stufe der Systemanforderungen befasst sich mit nicht-funktionalen Anforderungen, wie z. B. Preisanforderungen oder IT-Sicherheitsanforderungen. Im zweiten Schritt werden die funktionalen Anforderungen ermittelt. Im Fokus stehen die Anforderungen an die Software selbst, die im Lastenheft festgehalten werden. Auch nichtfunktionale Anforderungen wurden in die Spezifikation aufgenommen. Bei der Anforderungsanalyse ist dies die dritte Stufe des Wasserfallmodells, in der jede Anforderung so strukturiert wird, dass jede funktionale Einheit identifiziert werden kann. Diese werden auf Machbarkeit geprüft und in der Spezifikation festgehalten. Anschließend erstellen Sie ein technisches Design basierend auf Spezifikationen und funktionalen Spezifikationen. Diese enthält Informationen über die Informationsarchitektur, die verwendete Technologie, die Programmiersprache und den Programmablauf, die in der Regel in Form von Diagrammen dargestellt werden. 3. Agile Projektmanagement-Methode Nach Betrachtung der klassischen Projektmanagement-Methode diskutiert Kapitel 3 die agile Methode im Projektmanagement und beschreibt deren Anwendung. Im Jahr 2011 haben sich einige Entwickler Ziele gesetzt, um neue Methoden der Softwareentwicklung zu entwickeln. Dies führte zum agilen Manifest. Dazu gehören vier Werte und zwölf Prinzipien. Diese bilden die Grundlage heutiger agiler Projektmanagementmethoden [vgl. BBB01]. Im Vergleich zu klassischen Methoden achten agile Methoden stärker auf die Interessen der Kunden und zielen darauf ab, in kurzer Zeit Ergebnisse zu liefern. Regelmäßige Meetings mit Kunden und Entwicklungsteams ermöglichen eine kontinuierliche Abstimmung der Kundenanforderungen und ggf. Anpassungen. So können Sie schnell auf Änderungswünsche des Kunden reagieren. Die Anforderungen an das Endprodukt werden im Umsetzungsprozess weiter spezifiziert bzw. verändert, was ein typisches Merkmal agiler Arbeitsmethoden ist [vgl. PR14, S. 666]. Wichtig ist, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Während Ihrer Arbeit müssen Sie auch Prototypen entwickeln und weiterentwickeln, immer unter Berücksichtigung des Kundenfeedbacks. Agilität ist eine eigene Herangehensweise an die Herausforderungen, denen sie sich stellen muss [vgl. Glo14, S.6. ]. Dies ist zum Teil auf Veränderungen in der Projektumgebung zurückzuführen. Beispielsweise können neue Interessengruppen angesprochen werden. Auch der Auftraggeber kann das Produkt zu Beginn des Projekts nicht detailliert beschreiben, insbesondere wenn es sich um eine komplexe und neuartige Entwicklung handelt. Aus diesem Grund werden Kunden und andere Stakeholder immer in agile Methoden eingebunden, um auch weiterhin Einfluss auf die Entwicklung zu nehmen [vgl. Pre15, Seite 13f]. Während des Entwicklungsprozesses treten häufig technische Änderungen auf. Auch diese können nicht ignoriert werden. Das Erkennen und Verstehen von Kundenanforderungen ist ein begleitender Prozess der Projektabnahme. Dieser Prozess basiert auf einem hohen Vertrauensverhältnis zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer, da die Risiken in den Bereichen Technik, Wirtschaftlichkeit und Terminplanung nicht immer im Detail definiert sind. Daher stellt der Auftragnehmer dem Auftraggeber nach der Iteration Teilergebnisse zur Verfügung und ändert diese nach Auswertung und Rückmeldung wieder im Prioritäts- und Bedarfsbereich ab [vgl. PR14, Nr. 666f.]. Daher liegt der Fokus auf dem unabhängigen Lernen beider Parteien während des gesamten Prozesses. Read Less