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Plattformen und Portale - Auswirkungen auf die Immobilienwirtschaft

Written by S. Drosihn

Paper category

Bachelor Thesis

Subject

Architecture & Real Estate

Year

2017

Abstract

Bachelorarbeit: 2.2 Portale und Plattformen Der Begriff Portal kann als eine Seite im Internet definiert werden, die als Einstiegsseite verwendet wird. Das Portal soll von möglichst vielen Nutzern einer bestimmten Zielgruppe genutzt werden. 9 Als Internetplattform wird ein Unternehmen bezeichnet, das mehrere Nutzergruppen zusammenführt. Die Plattform realisiert die Interaktion zwischen den Nutzern und stellt einen virtuellen Markt dar, auf dem gewinnbringende Transaktionen durchgeführt werden können. 10 Die Grenzen zwischen diesen beiden Begriffen sind jedoch variabel, daher werden im Folgenden Synonyme verwendet. Die Plattform und das Portal basieren technisch auf Cloud und Mobile Computing. Wie bereits erwähnt, bilden diese Technologien die Grundlage aller sozialen, technischen und betrieblichen Netzwerke. Portale sind Informationsplattformen zu bestimmten Themen, und 12 Portale stammen aus der rasanten Entwicklung des Internets. Aufgrund der großen Menge an Informationen werden geordnete und klar strukturierte Informationen zu einem bestimmten Thema benötigt. 13 Benutzer können über einen zentralen Zugangspunkt auf verschiedene fachspezifische Daten und Informationen zugreifen. Neben der Bereitstellung von Informationen und Daten dient das Portal auch der Kommunikation, also dem Informationsaustausch. Generell ist die Bedienung des Portals übersichtlich und leicht verständlich. 14 Bereitstellung verschiedener Dienste über das Portal, einschließlich der Bereitstellung von Nachrichten, Websuchen, Blogs, Diskussionsgruppen, Zeitschriften und anderen Diensten. 15 Neben einzelnen Portalen sind in der Praxis auch komplexe Portale entstanden, die unterschiedliche Anwendungen miteinander verbinden. Ihr Merkmal ist, dass über das Portal verschiedene Anwendungen aufgerufen werden können. Das Portal hilft dabei, eine Plattform im Sinne des digitalen Marktes zu schaffen. Sie können andere Anwendungen ergänzen. Dies schafft die notwendige Schnittstelle für den Benutzer. Abbildung 1: Der Lebenszyklus von Immobilien (eigene Darstellung) 1718 Portale werden in verschiedenen Phasen des Immobilienlebenszyklus in der Immobilienwirtschaft eingesetzt (siehe Abbildung 1). In der Konzept- und Umsetzungsphase dient das Portal zur Erstellung von Finanzierungskonzepten oder zur Erfassung des Bauablaufs. Es gibt auch Portale, die es Nutzern ermöglichen, ihr eigenes Haus zu planen (sog. Open Source-Projekte). In der Nutzungsphase unterstützt das Portal die Verwaltung von Immobilien. Auf diese Weise können sich der Administrator und der Eigentümer oder Mieter über das Portal austauschen. Viele Portale/Plattformen basieren auf dem Konzept der sogenannten „Sharing Economy“. Der Begriff Bachelorarbeit kann als vorübergehende Bereitstellung von Dienstleistungen und Gütern definiert werden. Die Grundidee ist, dass Dienstleistungen oder Güter während der Nutzung geteilt werden. Dies erhöht die Auslastung und die Fixkosten werden auf mehrere Benutzer verteilt. Das Angebot richtet sich an Firmen und Privatpersonen. Sie kann ökonomisch, ökologisch und sozial betrieben werden. Vier verschiedene Modelle der Sharing Economy werden unterschieden: Peer-to-Peer, Business-to-Consumer, Consumer-to-Business und Business-to-Business. 22 Das Modell der Sharing Economy wird zu einem „Point-to-Point“-Produkt, das sich die Mitglieder für einen bestimmten Zeitraum gegenseitig zur Verfügung stellen und leihen. Es gibt kostenlose und bezahlte Rabatte. 23 Ein Beispiel ist die Vermietung von Privatwohnungen über Portalseiten wie Airbnb. 24 Diese Situation ähnelt dem „Business-to-Consumer“-Modell. Hier werden Dienstleistungen oder sonstige Waren des Unternehmens an private Verbraucher erbracht. Auch hier handelt es sich um eine zeitlich begrenzte Nutzungsdauer, für die entsprechende Gebühren zu entrichten sind. Carsharing ist ein solches Konzept. 25 Das „Consumer-to-Business“-Modell bietet den gegenteiligen Service. Einzelpersonen erbringen bestimmte Dienstleistungen für das Unternehmen. Zum Beispiel Crowdfunding, bei dem Einzelpersonen Gelder für das Unternehmen bereitstellen. 26 „Business to Business“ ist das vierte Modell der Sharing Economy. Hier werden Dienstleistungen und Waren des Unternehmens anderen Unternehmen zur Verfügung gestellt, beispielsweise stellt das Unternehmen Arbeitsflächen zur Verfügung, die für einen bestimmten Zeitraum zur Verfügung stehen, sogenannte Shared Workspaces. 27 In der Branche gibt es einen plattformübergreifenden Trend. Solche Plattformen sind eine Weiterentwicklung mobiler Anwendungen. Dies sind Bachelorarbeit-Anwendungen, die auf allen Betriebssystemen verwendet werden können. Hinzu kommt die Entwicklung von Self-Service-Portalen zur Verbesserung der Effizienz von Kundenservice und Geschäftsprozessen. 28 So können z. B. Mängel des Mieters im Mieterportal gemeldet werden und Regelauskünfte durch die Hausverwaltung oder vom Mieter selbst ausgestellte Instandhaltungsaufträge an den geprüften Handwerker erfolgen. 3. Die Entwicklungsgeschichte von Portalen und Plattformen Die Ursprünge von Portalen und Plattformen liegen im kalifornischen Silicon Valley. Hier wurde der erste Computer gebaut und seine Technologie hat sich im Laufe der Zeit erweitert. Die stetige Entwicklung neuer Software führte schließlich zu weiteren Innovationsschritten, neben dem Internet gibt es auch mobile Endgeräte wie Smartphones. Read Less