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„Justified Killing“ Organspende-Bereitschaft in Deutschland

Auswertung qualitativer Sekundärdaten

Written by C. Schubert

Paper category

Bachelor Thesis

Subject

Medicine

Year

2013

Abstract

Bachelorarbeit: Die Definitionen und Erläuterungen von Kernbegriffen stehen im Vordergrund der theoretischen Kapitel und die historische Entwicklung wird in Form von Tabellen dargestellt. Die wichtigsten Organisationen und Institutionen und ihre jeweiligen Aufgaben und Verantwortungsbereiche werden vorgestellt. Der Forschungsstand schließt das theoretische Kapitel ab. 2.1 Organspende Nach § 1a Nr. 1 TPG bestehen alle Organe außer der Haut aus unterschiedlichen Geweben. Sie sind Teil des menschlichen Körpers und bilden eine funktionelle Einheit hinsichtlich Aufbau, Gefäßversorgung und physiologischer Funktionsfähigkeit (BMJ2012). DSO definiert Organspender wie folgt: „Ein potenzieller Organspender ist ein Verstorbener, bei dem nach den Richtlinien der Bundesärztekammer ein Hirntod diagnostiziert wurde und für den kein medizinischer Grund für eine Organspende im Hinblick auf die Organfunktion oder das Organrisiko vorliegt . Empfänger von Infektionskrankheiten.“ (DSO2010a) Darüber hinaus definiert DSO (2010b) die Bedingungen für die Organentnahme: „Um einem Verstorbenen Organe zu entnehmen, müssen zwei Voraussetzungen erfüllt sein: Der Verstorbene oder in seinem Auftrag müssen seine Angehörigen zustimmen zur Entnahme der Organe. Nach den BÄK-Richtlinien muss der Hirntod eindeutig sein. „Lebendspende Lebendspende bezeichnet die Transplantation eines sich wiederholenden Organs, wie eines Organteils wie der Niere oder Leber, oder Gewebe von einem lebenden Organ“ Spender an einen Patienten. Empfänger. Das TPG schreibt vor, dass Organtransplantationen von Lebendspendern nur dann zulässig sind, wenn der Empfänger nach dem Tod keine Organe zur Spende erhalten kann. Darüber hinaus schränkt TPG Lebendspenden mit besonderen Auflagen ein. Lebendspenden, also Spende und Empfang, erfolgen nur zwischen Ehegatten, Verwandten ersten und zweiten Grades, Verlobten oder anderen Personen mit persönlichen Beziehungen. (DSO2010c) 2.2 Transplantierte Organtransplantation bezieht sich auf die Transplantation von Zellen, Körpergewebe oder Organen von gesunden oder hirntoten Spendern in kritisch kranke Patienten, um beschädigte oder nicht funktionsfähige Gewebe oder Organe zu ersetzen (DSO2011). Es gibt einen Unterschied zwischen den drei Transplantationsarten (Robert Koch-Institut 2003) DSO ist eine gemeinnützige private Stiftung bürgerlichen Rechts. Die Organspende gilt gemäß § 11 TPG als gemeinsame Aufgabe der beteiligten Einrichtungen. DSO versteht sich als beauftragte Koordinierungsstelle in Deutschland. Seit Juni 2000 ist sie für die deutschlandweite Vorbereitung und Durchführung der Organspende zur Obduktion zuständig. Zu den Aufgaben der DSO gehören vor allem die Förderung der Organspende sowie die Zusammenarbeit mit der Deutschen Krankenhausgesellschaft, der Bundesärztekammer (BÄK) und der Bundesverordnung Krankenkassenverband DSO2013a) Eurotransplant Die gemeinnützige Stiftung Eurotransplant wurde 1967 gegründet und hat ihren Sitz in Leiden, Niederlande. Sie versteht sich gemäß § 12 TPG als beauftragte zentrale Vermittlungsstelle. Eurotransplant ist für die gerechte Verteilung von Organspenden in sieben europäischen Ländern verantwortlich. Zu den Transplantationszentren gehören Belgien, Deutschland, Österreich, Luxemburg, Kroatien, Slowenien und die Niederlande. (EUROTRANSPLANT2012) Eurotransplant ist auch für die Registrierung von Patienten in den europäischen Mitgliedsstaaten verantwortlich, die auf Organe warten. Die Auszeichnung orientiert sich an medizinischen und ethischen Aspekten, berücksichtigt aber auch Dringlichkeit und Erfolgsaussichten. Nieren, Herz, Lunge, Darm und Bauchspeicheldrüse sind regulierbare Spenderorgane. (DSO2013a) Die BZgA wurde 1967 gegründet, um Gesundheitsrisiken vorzubeugen und eine gesunde Lebensweise zu unterstützen. Ziel der Aktion "ORGANPATEN werden" ist es, Bürgerinnen und Bürger umfassend über Organ- und Gewebespenden zu informieren, um die Zahl der an OSA erkrankten Menschen zu erhöhen, damit sie sich direkt an diese beiden Organisationen wenden können, um persönliche Probleme durch "Organspende" zu lösen Informationen" (DSO2013b) . Rechtsgrundlage für die Organtransplantation in Deutschland ist das TPG, das erstmals am 5. November 1997 vom Deutschen Bundestag beschlossen wurde und am 1. Dezember 1997 in Kraft trat. TPG wurde am 20. Juli 2007 durch Einführung des "Organisationsgesetzes" in "Gesetz über die Spende, Entnahme und Übertragung von Organen und Gewebe" umbenannt. Am 15. Juni 2012 hat der Bundesrat erneut die neuen Regelungen des TPG verabschiedet. Jetzt nutzt es Entscheidungslösungen, um die Spende, Entnahme und Übertragung von Organen und Geweben zu regeln. Darüber hinaus setzen die neuen Verordnungen EU-rechtliche Anforderungen um. Daher sollten europaweit einheitliche, klare und legale Qualitäts- und Sicherheitsstandards für Organtransplantationen gelten. Read Less