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Innenentwicklung als Lösungsansatz zur Reduzierung des Flächenverbrauchs in Deutschland

Theoretische Herangehensweisen und die Nachverdichtung einer Mietwohnanlage aus den 1960er-Jahren als Umsetzungsbeispiel

Written by Thomas Gronmayer

Paper category

Bachelor Thesis

Subject

Architecture & Real Estate

Year

2016

Abstract

Bachelorarbeit: Innenentwicklung als Lösung für die Flächennutzung 3.1 Definition der Innenentwicklung In der Stadtplanung wird der Begriff Innenentwicklung als Strategie zur Reduzierung des Flächenverbrauchs verstanden, die auf die Nutzung bebauter Flächen im Stadtgebiet abzielt und die Ausweitung von Flächen ausschließt Außenbereiche. Dadurch sollen langfristig hohe Infrastrukturkosten vermieden und die Lebensqualität in Städten und Gemeindezentren verbessert werden. 3.2 Chancen und Risiken Die Eigenentwicklung ist oft schwierig, da im Vergleich zur Ausweisung von Neubaugebieten viele unterschiedliche Rahmenbedingungen und angrenzende rechtliche und personelle Aspekte bei der Entwicklung von Bestandsimmobilien zu beachten sind (z ) Zeit). Grundstücke, Widerstand der Bewohner, schwierige Eigentümerkonstellationen, wie Erbengemeinschaften etc.). Innenausbau ist jedoch in der Regel möglich und bietet viele Möglichkeiten zum Schutz statt zur Aufteilung von Wohnräumen. Die Verbesserung der Auslastung der bestehenden Infrastruktur und der Verzicht auf den Bau neuer Infrastrukturen haben die Stadt entlastet. Stärkung des lokalen Einzelhandels, indem bestehende Angebote mit neuen Bewohnern geteilt werden. - Durch den Zuzug junger Familien Bachelorarbeit werden die städtischen Gebiete immer jünger. -Durch die kompakte Erschließung, die Leben, Arbeit und Freizeit vereint, werden die Wege verkürzt und damit die Autonutzung reduziert. - Durch Beseitigung von Missständen, Nutzung von Brachflächen und Beseitigung von Hindernissen das Erscheinungsbild der Stadt verbessern und ihre Attraktivität steigern. 3.3 Bausteine, Objekte und Maßnahmen der Innenbebauung Aktive Innenbebauung erfordert eine gezielte Bebauung des Areals, die auf unterschiedliche Weise erfolgen kann: vertikale Nachverdichtung (Aufstockung, Dachgeschossausbau), horizontale Nachverdichtung (Bachelorarbeit, Ausbau, Neubauten) im Areal) und innerbetriebliche Nachverdichtung (Nutzungsänderungen, Nutzungskonzentration). Bitte beachten Sie hierzu die Erläuterungen in Kapitel 4. Erschließung unbebauter Flächen / Umnutzung von Flächen Schließung von unbebauten Grundstücken Zum Beispiel, wenn die Immobilie keinen Käufer findet, wenn auf steigende Immobilienpreise spekuliert wird, wenn die Erbengemeinschaft nicht einverstanden ist, wenn die Stadt dies nicht bewilligt eine Lücke in den erforderlichen Baugenehmigungen sein oder die geplanten Bauvorhaben auseinanderfallen - bereits getroffen. Ziel ist es, diese Freiräume zu entwickeln, also zu nutzen. Wiederaufbau von Eisenbahnen, Postämtern, Wehrbezirken, Gewerbe- und Wohnvierteln Unter Wiederaufbau versteht man die Umwandlung oder Nutzungsänderung von brachliegenden Grundstücken oder Gebäuden, wie die Umwandlung von Wehrbezirken in eine zivile Nutzung oder die Umwandlung der ursprünglichen Eisenbahn-, Post- und Service oder das bekannteste Beispiel des Bauvorhabens Stuttgart 21. Dabei geht es darum, vorhandene, überdimensionierte Verkehrsflächen optimal zu nutzen und auf das notwendige Maß zu reduzieren. Die Aktivierung der Restecken verfolgt die optische Aufwertung bzw. Qualitätsverbesserung des Bestandsbaus, indem die ungenutzten Restecken einer geeigneten Nutzung zugeführt werden. Mehrfachnutzung und Zwischennutzung Dazu gehört die Nutzung aufgewerteter Flächen, wie die Mehrfachnutzung von Leerständen in durch Zwischennutzungen revitalisierten Gebäuden oder der Platz als Cafébereich im Sommer und als Parkplatz im Winter. Regionale Entwicklung Hier werden einzelne unbebaute oder gering bebaute Gebiete zu einem eigenständigen Entwicklungsgebiet zusammengeführt und aktiv umgestaltet (meist eine Mischung aus baulicher Aufräumung, Umnutzung und Neugestaltung). „Flexible Gebiete“ Diese Gebiete haben eine begrenzte Lebensdauer oder können ihre Nutzung nach 10-15 Jahren ändern, um offene Optionen für zukünftige Veränderungen zu erhalten Der Schlüssel zur internen Entwicklung liegt in einer intelligenten und nachhaltigen Landbewirtschaftungspolitik. Da Projekte im Umland (Grünflächen) meist einfacher und schneller umgesetzt werden können, hat sich der Flächenbedarf noch nicht vollständig auf die Leer- und Brachflächen im Landesinneren gelenkt. 31 Daher wurden in Baden-Württemberg im Laufe der Jahre viele Initiativen auf Landes- und Kommunalebene gelenkt. Unter anderem wurde eine Flächenmanagement-Plattform im Internet etabliert, die mit den Websites von mehr als 30 Städten und Institutionen verlinkt ist. 32 Nationale Entwicklungsberichte, Nationale Entwicklungspläne, Nationale Strategien für nachhaltige Entwicklung und Lokale Agendas 21 und viele Forschungsprojekte widmen sich ebenfalls diesem Thema. 3.5 Übergeordnete Gesetze und Verordnungen zur Förderung der Innenentwicklung Um den Flächenverbrauch zu reduzieren, muss die Politik einerseits für die Innenentwicklung sorgen und andererseits geeignete Instrumente und Fördermöglichkeiten entwickeln, Kommunen in Fragen unterstützen und sie ermutigen, Umsetzung interner Praktiken in die Praxis Entwicklung. Bodenschutzklausel Bereits 1987 wurden Städte und Gemeinden nach der Bodenschutzklausel als besonders wichtiges Bewertungskriterium für die Umwidmung von Baugebieten nach § 1a BauGB zu einem sparsamen und umsichtigen Umgang mit Grundstücken verpflichtet ( BauGB).33. Diese Klausel gilt als Optimierungsvorgabe und ist rechtsverbindlich, Städte und Gemeinden müssen dieser Vorgabe nachkommen und auf dieser Grundlage die Nutzung von Freiflächen statt Innenbebauung eindeutig begründen. Siehe Bachelorarbeit. Read Less