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Den Stellenwert der psychischen Belastungsmessung am Arbeitsplatz mit Schwerpunkt Depression

Written by C. Steklov

Paper category

Bachelor Thesis

Subject

Psychology

Year

2019

Abstract

Masterarbeit: Psychische Belastung am Arbeitsplatz Definieren Sie in den folgenden Kapiteln zunächst den Begriff der psychischen Belastung, um das Thema genauer zu verstehen. Achten Sie besonders auf den psychischen Stress am Arbeitsplatz und seine verschiedenen möglichen Quellen. 2.1 Definition Vor der Definition von psychischem Stress sollte der Unterschied zwischen Stress und Anspannung geklärt werden, denn psychischer Stress bestimmt die Veränderungen des individuellen Stresses (Bauer, 2015, S. 47). Bauer (2015) Der daraus resultierende psychische Druck ist subjektiv, was einen Menschen antreiben oder dazu bringen kann, die Motivation zu verlieren. Daher ist möglicherweise falscher Stress das Ergebnis unzureichender psychischer Stressbewältigungsstrategien. Nach DIN EN ISO 10075 (2015) umfasst psychische Belastung „die Summe aller erkennbaren Einflüsse von außen, die auf die Psychologie des Menschen einwirken“ (DIN EN ISO 10075, 2015, S. 6-9). Der Stressfaktor ergibt sich daher aus dem Arbeitsgegenstand selbst und den jeweiligen Bedingungen, die Arbeitnehmer zur Ausübung der Arbeit haben müssen (Metz und Rothe, 2017, S. 7) Die Situation, in der sich das betreffende Personal dem Druck nicht mehr entziehen kann Wille Aussehen kann auch als „Stress“ verstanden werden (Richter und Hacker, 1998, S. 125) Dies gilt als die wichtigste und stärkste Form von psychischem Stress (Weinert, 1998, S. 234–237) Entstehung von Stressfaktoren Richter und Hacker (1998) unterteilten verschiedene Stressfaktoren im Arbeitsumfeld in sechs zentrale Bereiche (Richter & Hacker, 1998, S. 55-125): Einerseits kann psychischer Stress mit Arbeitsaufgaben zusammenhängen. Einzelpersonen können quantitativ und qualitativ überfordert sein. Dies kann durch ungenaue Aufgabenerledigung oder unerwartete Unterbrechungen von Mitarbeitern verursacht werden. Ein weiterer wichtiger Faktor ist der potenziell erhebliche Zeit- und Termindruck. Andererseits verursachen auch Jobrollen eine Belastung. , Kann sein B. durch Konflikte und Konkurrenzverhalten zwischen Kollegen oder fehlende Anerkennung und Verantwortung (Richter & Hacker, 1998, S. 55-125). Der Autor listet auch Umweltauswirkungen wie Lärm, Temperatur oder giftige Stoffe auf. Neben Umweltauswirkungen Darüber hinaus kann das soziale Umfeld auch psychischen Druck erzeugen, der durch Veränderungen im Unternehmen, bei den Mitarbeitern (Arbeitsatmosphäre) oder im Bereich verursacht werden kann. 3 Psychische Störung In Anlehnung an DSM-IV (Saß, Wittchen, Zaudig & Houben, 2003, S.53) werden psychische Störungen als häufig auftretendes Verhaltensmuster oder psychisches Syndrom angesehen, das mit aktuellen Schmerzen, Einschränkungen oder einem erhöhten Risiko für Tod , Die Erkennungsmerkmale oder -muster psychischer Störungen lassen sich in vier Kernbereiche unterteilen: Ausdruck von Emotionen und Gefühlen, verwandte Gedanken (Kognition und Informationsverarbeitung), Verhalten der Betroffenen sich selbst gegenüber und soziale Interaktionen sowie körperliche Veränderungen (US Vereinigung für Psychiatrie (APA), 1994, Einführung xxi-xxv). Keine der vier Stufen allein ist ein entscheidender Faktor bei der Beurteilung psychischer Störungen. Auch neurobiologische Phänomene, die auf objektiven Tatsachen beruhen, wie Veränderungen des Herzschlags oder des Gehirnstoffwechsels, können nicht ausreichend mit diagnostischen Tests für psychische Störungen bei Erwachsenen korreliert werden. Eine Ausnahme bildet die Kinder- und Jugendpsychologie, die psychologische Methoden zur Erkennung von Entwicklungs- oder geistigen Behinderungen einsetzt (Petermann, 2002, S.431-452). Dies bedeutet, dass bei der Diagnose psychischer Störungen die meisten nur anhand subjektiver Faktoren beobachtet und bewertet werden können (APA, 1994, Einleitung xxi-xxv). Daher ist der Evaluator und seine Fähigkeit, Patienten anhand von Fragen und Beobachtungen effektiv zu diagnostizieren und zu bewerten, sehr wichtig. Derzeit gibt es zwei internationale Publikationen, anhand derer psychische Erkrankungen klassifiziert werden können. Klassifikation ist die Zuordnung oder Einteilung von Ereignissen oder Besonderheiten anhand gemeinsamer Merkmale in einem nach Kategorien geordneten System (Wittchen, Hoyer, 2011, S. 33-35). Diese diagnostischen Klassifikationssysteme werden für Forschung, Lehre, Versicherungen und rechtliche Zwecke verwendet Gründe, einheitliche internationale Expertenkommunikation und Qualitätssicherung auf Basis von Gesundheitsstatistiken, insbesondere des Verlaufs von Patienten. Auswertung, Vorhersage und Dokumentation spielen eine wichtige Rolle (Wittchen, Hoyer, 2011, S. 33-35). Das erste Klassifikationssystem ist ICD 10 (International Classification of Diseases), das sich vom zweiten DSM-IV (Statistical Manual of Diagnosis and Mental Disorders) unterscheidet und nur wenige Kategorien und Erklärungen beinhaltet (WHO, 2015, S. 1 + 2 , 5). ICD-10 ist die zehnte überarbeitete Ausgabe der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Es enthält Codes für Krankheiten, Anzeichen und Symptome, auffällige Befunde, Beschwerden, soziales Umfeld und äußere Ursachen von Verletzungen oder Erkrankungen. Read Less