Add Thesis

Bewältigungsprozess von Kindern bei einer konflikthaften Trennung und Scheidung ihrer Eltern

Handlungsansätze für Professionelle der Sozialen Arbeit

Written by R. Wälti

Paper category

Bachelor Thesis

Subject

Sociology

Year

2016

Abstract

Masterarbeit: Trennung und Scheidung In diesem ersten Kapitel werden hauptsächlich die wichtigen Grundkenntnisse im Zusammenhang mit Trennung und Scheidung behandelt, die für die Beantwortung dieser Frage unerlässlich sind. Im ersten Kapitel werden Trennung und Scheidung als wichtige Lebensereignisse hervorgehoben. Als nächstes folgt eine Einführung in die Scheidungsphase, wobei der Schwerpunkt auf der Phase nach der Scheidung liegt. Auch die kurz- und langfristigen Folgen einer Scheidung für Kinder werden in einer kurzen Zusammenfassung dargestellt. Kapitel 4 skizziert erstmals die elterlichen Konflikte bei Trennung und Scheidung. Dazu wurde die Bedeutung von Elternkonflikten diskutiert, das Eskalationsmodell von Alberstötter (2006) vorgeschlagen und Kinder im Kontext von Elternkonflikten näher untersucht. 2.1 Trennung und Scheidung als wichtiges Lebensereignis Trennung oder Scheidung wird von verschiedenen Forschern als wichtiges Lebensereignis angesehen. Aus entwicklungspsychologischer Sicht werden zentrale Lebensereignisse als Lebenserfahrungen in Form besonderer „Zäsuren“ betrachtet, die sich von den üblichen Wendepunkten im Leben eines Menschen unterscheiden. Aus stresstheoretischer Sicht beziehen sich zentrale Lebensereignisse nicht auf Lebenserfahrungen, sondern auf den Begriff „Stressor“ (vgl. Filipp / Aymanns 2010: 23f.). Lazarus (1995: 213) beschrieb den Stressor so, dass er „interne oder externe Ressourcen nutzt, um ihre Anforderungen bei der Bewertung des relevanten Personals zu testen oder zu übertreffen“. Eine Trennung oder Scheidung ist ein großes Ereignis im Leben, meist ohne klaren Anfang oder Ende. Dies unterscheidet es von anderen wichtigen Lebensereignissen, die einen klareren zeitlichen Verlauf haben, wie dem plötzlichen Tod eines Familienmitglieds (vgl. Filipp / Aymanns 2010: 31). Große Lebensereignisse wie eine Trennung werden viele Veränderungen im Leben von Eltern und Kindern mit sich bringen und können die Umweltverträglichkeit bestehender Menschen beeinträchtigen. Große Ereignisse im Leben bringen nicht nur äußere Veränderungen mit sich, sondern auch tiefgreifende Auswirkungen des Menschen selbst. Der Einzelne kann durch bekannte Handlungsstrategien nicht mehr erfolgreich ein Gleichgewicht zwischen sich und seiner Umwelt herstellen. Bei Trennung und Scheidung wird das Gleichgewicht zwischen Mensch und Umwelt gestört, was zu einer verlorenen Erfahrung führt. Denn Trennung führt zum Verlust von Ressourcen auf persönlicher, sozialer oder struktureller Ebene. Ein Merkmal von Trennung und Scheidung im Zusammenhang mit Kindern ist auch die mangelnde Kontrollierbarkeit. 3. Umgang mit Kindern Nachdem die Folgen von Scheidungen für Kinder und Kinder im Kontext von Trennung, Scheidung und elterlichen Konflikten vorgestellt wurden, konzentriert sich das dritte Kapitel dieses Buches auf den Umgang mit Trennung und Scheidung von Kindern. Um den komplexen Prozess der Scheidungsbewältigung von Kindern zu verstehen, bedarf es verschiedener Einzelerkenntnisse, die in diesem Kapitel zu einem Ganzen zusammengefasst werden. In diesem dritten Kapitel möchte der Autor • mit dem theoretischen Hintergrund des Umgangs mit Kindern beginnen, • die Handelstheorie von Lazarus vorstellen, • die Elastizitätstheorie und ihre Charakteristika und bekannte Rahmenmodelle einbeziehen und • darauf eingehen, wie die Bewältigungsprozesse von Kindern Trennung und Scheidung folgen. Der Bewältigungsprozess des Kindes wird in vier Kapiteln vorgestellt. Behandeln Sie die Antwortaufgabe von Anfang an. Anschließend wurde nach Dümmler (1996) ein Übergangsmodell für den Umgang von Kindern mit Scheidung vorgeschlagen. In Abschnitt 3.4.4 werden die Faktoren untersucht, die die Bewältigung von Trennung und Scheidung von Kindern beeinflussen. Die zweite ist eine andere Art der Bewältigung. Abschließend werden die Umfrageergebnisse zur Wirksamkeit des Antwortformulars vorgestellt. 3.1 Theoretischer Hintergrund Huss et al. (1996, nach Dümmler 1996: 86) stellten fest, dass es im Vergleich zu den Bewältigungsstrategien von Kindern in Gewaltsituationen nur wenige Studien zum Umgang von Kindern mit Scheidungen gibt. Auch Lazarus (1966, nach ebd.: 87), La-zarus usw. (1984, ebd.), Ryan-Wenger (1992, ebd.) und Wertlieb et al. (1987, ebd.) Die bestehenden Coping-Konzepte von Kindern repräsentieren fast alle Coping-Theorien für Erwachsene, und diese Theorien wurden ohne wissenschaftliche Überprüfung auf Kinder übertragen. Jaede (1993) und Ryan-Wenger (1993, ebd.) haben vier wichtige Aspekte herausgearbeitet, die Kinder vom Bewältigungsverhalten Erwachsener unterscheiden: 1. Kinder sind stärker von ihrer unmittelbaren Umgebung abhängig als Erwachsene und sind daher auf Unterstützungssysteme angewiesen. 2. Kinder und Jugendliche sind stärker von entwicklungsbedingten Veränderungen betroffen (z. B. geringere kognitive Reife, die sich auf das Management bestimmter Bewertungsverfahren auswirkt). 3. Die Stressoren von Kindern unterscheiden sich von denen Erwachsener und hängen normalerweise mit familiären oder sozioökonomischen Problemen zusammen, die Kinder nicht kontrollieren können. 4. Kinder haben weniger Erfahrung mit Stressoren, daher ist es schwieriger, die Stressoren im Zusammenhang mit ihren persönlichen Ressourcen einzuschätzen und zu kontrollieren. Read Less