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Content Marketing als Marketinginstrument auf Social Media

Eine empirische Analyse zur Optimierung des Content Marketings auf dem Social Media Kanal Instagram am Beispiel der Altstadtbäckerei Bread à porter

Written by A. Ramseier

Paper category

Bachelor Thesis

Subject

Business Administration>Marketing & Sales

Year

2019

Abstract

Bachelorarbeit: Content Marketing auf Instagram 2.5.1 Definition und Relevanz von Content Marketing Der Ausbau der Sichtbarkeit und Kundenbindung sind Aspekte, die direkt mit der erfolgreichen Werbestrategie des Unternehmens zusammenhängen (Baetzgen & Tropp, 2013). Werbeanforderungen bringen immer neue Herausforderungen mit sich, weshalb sich Werbestrategien ständig ändern (Grabs, Bannour und Vogl, 2014). Die aktuelle Strategie ist Content-Marketing. Das in diesem Begriff enthaltene Wort Inhalt bedeutet auf Deutsch "Inhalt". Content Marketing zielt daher darauf ab, Inhalte zu vermitteln, von denen die Kunden glauben, dass sie einen Mehrwert haben und einen tatsächlichen Nutzen generieren (Grabs, Bannour und Vogl, 2014). Die Definition der Content Marketing Association (2019) beschreibt Content Marketing wie folgt: „Content Marketing ist eine Marketingtechnik, die wertvolle, relevante und konsistente Inhalte erstellt und verbreitet, um ein klar definiertes Publikum anzuziehen und zu gewinnen – ihr Ziel ist es, profitable Kundenaktionen zu fördern .“ Ziel von Content Marketing ist es daher, den Kunden einen echten Mehrwert zu bieten. Dies kann in Form von Information oder reiner Unterhaltung erfolgen und rückt dabei den kommerziellen Aspekt in den Hintergrund (Baetzgen & Tropp, 2013). Die Relevanz von Content Marketing beruht darauf, dass sich strukturelle Veränderungen im gesellschaftlichen Informationsverhalten abzeichnen. Baetzgen und Tropp (2013) bezeichnen dieses Phänomen als Mediation oder Mediation, die Handlungen darstellt, die über die Medien ausgeführt werden. Der Hauptzweck besteht darin, Aufmerksamkeit zu erregen und die Wahrnehmung zu beeinflussen (Baetzgen & Tropp, 2013). Meerman Scott (2014) betonte diese Definition und beschrieb Content Marketing als eine Variante des Online-Marketings, die qualitativ hochwertige Inhalte bereitstellt, um Kunden zu gewinnen und sie mit dem Unternehmen zu verbinden. Das Besondere daran ist, dass der Kunde selbst Kontakt zum Unternehmen hat, damit eine echte Verbindung hergestellt werden kann. Dies hat den Vorteil, dass Kunden nach dem Prinzip der Mund-zu-Mund-Propaganda Inhalte selbstständig und in großem Umfang erstellen können (vgl. Kapitel 2.3.2) (Frinkes, 2014). Das Ziel von Content Marketing ist es, «der Marke Lebendigkeit zu verleihen und eine leidenschaftliche Bindung zwischen Marke und Kunden herzustellen. Ausgenommen sind Produkte oder Dienstleistungen, und alle Inhalte dienen der Unterhaltung, Information oder Bildung» (Lenz, 2014, Absatz 2). Das vorangegangene Zitat zeigt, dass die Wahl der Medien und die damit verbundenen Vorteile für die Nutzer sehr wichtig sind. Gemäß der in Kapitel 2.1.1 erläuterten Nutzungs- und Zufriedenheitsmethode, Baetzgen. 2.6 Rollen als Grundlage des Content-Marketings In Kapitel 2.1 werden vier verschiedene Motivationen für die Mediennutzung erläutert. Daraus kann geschlossen werden, dass ein genaues Verständnis der Kundenbedürfnisse eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg von Werbeinformationen ist. Durch die Konstruktion von Rollen können Kundenbedürfnisse ermittelt werden, um die Erstellung von Inhalten zu unterstützen. Im folgenden Abschnitt wird diese Tatsache genauer untersucht. 2.6.1 Begriffsdefinition und Relevanz Der Begriff Rolle kommt aus dem Lateinischen und bedeutet Maske (Pons, 2019). Der Begriff taucht auch in der griechischen Sprache auf, um Gesichter und Persönlichkeiten darzustellen (Pons, 2019). In den letzten Jahren sind die Rollen immer reifer geworden, insbesondere in der Softwareentwicklung, im Marketing sowie in der Produktentwicklung und -gestaltung. Das Rollenkonzept kann einen wesentlichen Beitrag zum komplementären Entwicklungs- und Vermarktungsprozess leisten. Personas repräsentieren tatsächliche Kunden im Unternehmen, indem sie Informationen über sie deutlich sichtbar machen (Pruitt & Adlin, 2006). In diesem Fall dienen Personas dazu, Nutzer tiefer zu reflektieren (Cooper, Reinmann und Cronin, 2010). In dieser Reflexion sahen diese Autoren die Möglichkeit, Unternehmenswerte und -ziele so zu vermitteln, dass auch Nutzer sie wahrnehmen können. Dadurch entstehen potenzielle Kunden, die fiktive Vor- und Nachnamen erhalten und durch Fotos visuell erfahrbar sind. Darüber hinaus werden Rollen bei der Rollenkonstruktion durch Bedürfnisse, Einstellungen und andere verwandte Attribute ergänzt (Hartson & Pyla, 2012). Diese Merkmale sind keine einfachen Erfindungen, sondern basieren auf wissenschaftlichen Untersuchungsmethoden und Ergebnissen (Cooper et al., 2010). 2.6.2 Der Zweck der Rolle Nach Cooper et al. (2010) ist das Vorbild des Nutzers. Ein Modell ist ein Bild oder eine Darstellung des Originals (Stachowiak, 1973). Nur relevante Aspekte stehen im Vordergrund, weniger wichtige Aspekte werden in den Hintergrund gedrängt. Das Ziel von Personas ist es, sich auf wichtige Attribute zu konzentrieren und große Informationsmengen zu vereinfachen (Cooper et al., 2010). Pruitt und Adlin (2006) schätzen einen weiteren Aspekt des Persona-Ansatzes: Durch Personas werden Nutzer stärker in den Fokus gerückt und dort positioniert. Produktentwickler versuchen beispielsweise oft, auf potenzielle Kunden zu achten, da dieser „Kunde“ jedoch abstrakt ist und keine spezifische Beschreibung hat, wird diese Aufmerksamkeit bald verschwinden. Read Less