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Suchtprävention in den Sozialen Netzwerken: Die Nutzung von Facebook, YouTube & Co. zur Alkoholprävention bei Jugendlichen

Eine Analyse am Praxisbeispiel des Blauen Kreuzes Schweiz zur Alkoholprävention

Written by S. Preisig

Paper category

Master Thesis

Subject

Psychology

Year

2016

Abstract

Masterarbeit: Psychologische Theorien und Modelle der Kommunikation In diesem Kapitel werden die psychologischen Theorien und Modelle der Kommunikation diskutiert. Es zeigt die theoretischen Grundlagen der Medien-, Sozial- und Gesundheitspsychologie. Neben der Methode der Mediennutzung (Kapitel 2.1.1) wird auch erklärt, warum sich Menschen in sozialen Situationen ein bestimmtes Verhalten verhalten und wie Medieninformationen ihre Zielgruppen beeinflussen (Kapitel 2.1.2) und Theorien und Modelle beeinflussen ihre Haltung und Verhalten (Abschnitt 2.1.3). Dieses Kapitel endet mit einem Ansatz des sozialen und kulturellen Hintergrunds (Kapitel 2.1.4). Anschließend zeigt Kapitel 2.2 spezifische gesundheitspsychologische Methoden, die nicht direkt auf Kommunikation bezogen werden können. 2.1.1 Mediennutzungsmethoden Methoden nutzen und befriedigen Menschen haben unterschiedliche Bedürfnisse und Motivationen, die zur Mediennutzung führen. Use and Satisfy Methode 7 (Katz et al., 1974; zitiert nach Rossmann, 2010) versucht dies zu erklären. Papacharrissi und Rubin (2000, zitiert nach Rossmann, 2010) beschreiben die fünf Motivationsdimensionen der allgemeinen Internetnutzung: Sozialleistungen, Zeitvertreib, Informationssuche, Bequemlichkeit und Unterhaltung. Zillien (2006, zitiert nach Rossmann, 2010) unterteilt die Internetnutzungsbedürfnisse in vier Dimensionen: Information, Transaktion, Kommunikation und Unterhaltung. Laut Rothman (2010, zitiert nach Bonfadelli, 2011), wenn das Internet weniger Aufwand leisten kann als traditionelle Medien (zum Beispiel Targeting, Kontrolle oder emotionale Unterstützung. Die erste Bedingung umfasst keinen E-Mail-Verkehr und Instant Messaging umfasst keine bereits existierenden Inhalte, wie das Teilen einer Kopie eines Zeitungsartikels in sozialen Netzwerken ohne Änderung oder Kommentar.Die dritte Bedingung ist, dass die erstellten Inhalte nicht absichtlich mit kommerziellem Marketing in Verbindung gebracht werden dürfen (Kaplan und Haenlein, 2010). nach Balasubramaniam (2009) tragen Nutzer zur Gestaltung von Medieninhalten bei, weil sie sich mit anderen vernetzen, repräsentieren und zeigen wollen (siehe Kapitel "Impression-Impression-Management" später) und die Anerkennung und Bestätigung ihrer Arbeit erhalten management Impressionsmanagement 9 ist, dass Menschen bewusst oder unbewusst versuchen, sich nutzbringend zu präsentieren und andere so sehen zu lassen, wie sie gesehen werden möchten (Aronson, Wilson & Akert, 2008) Viele Organisationen und Einzelpersonen nutzen soziale Netzwerke, um ihre Bild. 2.1.2 Methoden der Informationsverbreitung Abbildung 2 gibt einen systematischen Überblick über Theorien und Modelle, die für die Konzeption und Umsetzung von Informationen und Maßnahmen im Gesundheitswesen entscheidend sind. Die Präsentation beginnt mit einer Nachricht. Auf der persönlichen Ebene gibt es Akzeptanz- und Verarbeitungsprozesse, die dann darauf ausgerichtet sind, Einstellungen und Verhaltensweisen zu ändern. Der Empfänger der Nachricht ist eingebettet in das reale soziale Netzwerk (also nicht virtuell, siehe Kapitel 2.1.4) und den sozialen und kulturellen Hintergrund. Die Zuordnung von Methoden zu bestimmten Elementen des Kommunikationsmodells stellt nach Bonfadelli und Friemel (2010) eine idealtypische Vereinfachung dar. In diesem Kapitel und in Kapitel 2.1.3 ist die wichtigste Methode der aktuellen Arbeit in Abbildung 2 die Diskussion. 2.1.2.1 Information In Bezug auf die Gestaltung von Information beschäftigt sich dieses Kapitel mit emotionalen Stimulations- und Framing-Methoden10, Kapitel 2.1.2.3 befasst sich mit Narrativen zur Theorie der Informationsverarbeitung. Emotionale Reize und der Rahmen von Botschaften Botschaften mit emotionalen Reizen können zu hohen Erinnerungswerten führen und zu Verhaltensänderungen führen (z. B. Biener & Taylor, 2002; Kröger, 2002; Leonarz, 2006; zitiert in Bonfadelli & Friemel, 2010). Zudem werden emotionale Informationen häufiger in sozialen Netzwerken geteilt (Wörmann & Albert, 2015). Ob die Kommunikation jedoch eher für positive oder negative Emotionen geeignet ist, wird noch diskutiert. Nachrichten, die mit Angst gekennzeichnet sind, sind umstritten. Nach der Prospekttheorie (Kahnemann & Tversky, 1979; 1982; zitiert in Bonfadelli & Friemel, 2010) kann davon ausgegangen werden, dass positive und negative Effekte, die im richtigen Umfeld eingesetzt werden, wirksam sind (Donovan & Jalleh, 2000; Rothman et al., People, 2006, zitiert nach Bonfadelli & Friemel, 2010). Negative Informationen und Disharmonie können hilfreich sein, um Testverhalten zu fördern, wie beispielsweise das Testen des Trinkverhaltens oder die Inanspruchnahme professioneller Hilfe (Caldwell & Miaskowski, 2002; zitiert nach Bonfadelli & Friemel, 2010). Der Reiz der Angst führt schnell zu selektiver Vermeidung (siehe Kapitel 2.1.2.2) und macht den Rezipienten im Sinne von Nachhall stumpf (Atkin, 2002; zitiert nach Bonfadelli & Friemel, 2010). Generell ist ein positiver Rahmen effektiver für die Kommunikation im Bereich der Prävention. Der Begriff "Rahmen" beinhaltet die Unterscheidung zwischen Gewinn und Verlust: eine positive Betonung des Potenzials. Read Less