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Geführt selbstgeführt

Über den Wunsch von Führungskräften in der planenden Bauwirtschaft nach sich selbst führenden Mitarbeitenden und wie diese Selbstführung mittels Best Practices gefördert werden kann

Written by M. Schläppi

Paper category

Master Thesis

Subject

Business Administration>Leadership

Year

2018

Abstract

Masterarbeit: Festlegung des Forschungsdesigns Um das Forschungsdesign mit den theoretischen Grundlagen (siehe Abschnitt 1.2) abzugleichen und die Forschungsfragen zu beantworten (siehe Abschnitt 1.3), werden in diesem Kapitel die wichtigsten zu berücksichtigenden Punkte diskutiert. Daraus leitet sich das Forschungsdesign im letzten Kapitel 2.4 ab. 2.1 Von der theoretischen Grundlage her betrachtete Konzepte Forschungsfrage 3 bezieht sich auf SL. Die theoretische Grundlage legt nahe, dass SL mit anderen Konzepten verwandt ist: Das Ziel von EL fördert eindeutig SL (M. R. Furtner, Riedmüller, etc., 2012). Nach Poser (2017) (r = .21, p ≤ .001) korreliert EL positiv mit LMX (Hassan et al., 2013) und LMX ist signifikant positiv mit SL korreliert. Daher muss die aktuelle Arbeitshypothese immer die Gesamtbetrachtung von SL, EL und LMX berücksichtigen, anstatt SL isoliert zu betrachten. 2.2 Finanzierung von SL, EL und LMX Forschung Frage 3 betrifft die Finanzierung von SL. Für das Forschungsdesign stellt sich die Frage, in welcher Form von Ergebnissen tatsächlich „Verbesserung“ gefördert werden kann. Kauffeld (2016) beschreibt die Verbesserungsfähigkeit in Form von Trainingsfilmen, in denen Verhaltensweisen in Alltagssituationen und verwandten Situationen demonstriert werden. Die Finanzierung erfolgt durch Modelllernen, das erfolgreiche Strategien demonstrieren und nachahmen kann (Bandura, 1997, zitiert nach Jonas & Brömer, 2002). Auf diese Arbeit übertragen bedeutet dies, dass zur Beantwortung der Forschungsfrage 3 ein erfolgreiches Selbstmanagement-Verhalten (im Folgenden: Best Practice) resultieren muss, um gefördert zu werden. Die Erläuterung in Kapitel 2.1 impliziert auch die Einbeziehung von Verhalten, Strategie und Kognition von EL und LMX. Da erfolgreiche Verhaltensweisen, Strategien und Kognitionen Alltagsphänomene sind, müssen der Verhandlungsprozess, Standpunkte und Formen der Teilnehmer erfasst werden, so dass ein qualitatives Verfahren angewendet wird (Mey & Mruck, 2010) 2.3 Auswahl der Stichproben durch Screening Wenn die Ergebnisse von Kapitel 2.2 verwendet werden Nur erfolgreiche Verhaltensweisen, Strategien und Kognitionen müssen entsprechend berücksichtigt werden, um eine Stichprobe zu bilden. Daher beinhaltet das Forschungsdesign ein Screening, mit dessen Hilfe nur Personen mit erfolgreichen Strategien in die Stichprobe aufgenommen werden. 2.4 Mixed-Methods-Design Dieses Kapitel erläutert die Schritte des Forschungsdesigns basierend auf Abbildung 2. Methoden und Produkte werden in Kapitel 3 unten diskutiert. Das erklärende Mixed-Methods-Design mit qualitativen Methoden (quan QUAL) als Prioritätsreihenfolge leitet sich aus den Erläuterungen in den vorangegangenen Kapiteln 2.1, 2.2 und 2.3 ab, was auch der Grund für das sequentielle Erklärungsdesign der prioritären quantitativen Methoden ist. 3 Methodik Dieses Kapitel erläutert die Methodik und die resultierenden Produkte basierend auf dem Forschungsdesign in Abbildung 2 (Methodik und Produkte). 3.1 Entwicklung des Screenings Um geeignete Personen für zukünftige Interviews auswählen zu können (siehe Kapitel 3.5), wurden Screening-Tools entwickelt. Zu den Werkzeugen gehören der Fragebogen ELS (Amundsen & Martinsen, 2014), LMX-MDM (Erdogan & Bauer, 2014, zitiert nach Poser, 2017) und die deutsche Version des überarbeiteten Selbstführungsfragebogens RSLQ-D (Andressen & Konradt, 2007 .). 3.1.1 Deutsche Übersetzung der EL-Skala ELS Das ELS-Instrument ist nur in Englisch verfügbar und muss daher ins Deutsche übersetzt werden. Basierend auf Brislin (1980) wurde das ursprüngliche englische Projekt zunächst von einem deutschen Muttersprachler übersetzt. Die Übersetzung sollte leicht verständlich und lesbar sein und so nah wie möglich am Original sein. Um die Gleichwertigkeit der Übersetzung zu überprüfen, übersetzte ein englischer Muttersprachler die Artikel zurück ins Deutsche, damit die Übersetzung mit dem Original verglichen werden kann. Dann wurden eventuelle Anpassungen vorgenommen. Um die Zuverlässigkeit des Übersetzungsprojekts zu überprüfen, wurde ein Pre-Test mit 25 Personen durchgeführt (Bühner, 2011). Diese Stichprobengröße ist ausreichend, um die Reliabilität zu berechnen (Yurdugül, 2008). Pretesting führt zu folgender interner Konsistenz: Berechtigung (α = .7), Koordination (α = .8), Initiative (α = .6), Zielorientierung (α = .8), Effizienzunterstützung (α = .5 ), Inspiration (α = .7), Vorbild (α = .8) und Anleitung (α = .89). Cronbachs empfohlener akzeptabler Wert Alpha>= 0,7 (Bühner, 2011) wird durch „Initiative“ und „Efficiency Support“ kaum erreicht (siehe Anhang C: ELS Pretest Reliability Analysis). Da die gefilterten Daten nur zur Auswahl der Interviewpartner verwendet werden, nicht für weitere statistische Berechnungen, wird diese Übersetzung trotzdem verwendet. Das letzte deutsche Projekt, das für diese Forschung verwendet wurde, ist in "Anhang D: Deutsches ELS" zu finden. 3.1.2 Implementierung des Screenings ELS (Amundsen & Martinsen, 2014), LMX-MDM (Erdogan & Bauer, 2014, zitiert nach Poser, 2017) und RSLQ-D (Andres-sen & Konradt, 2007) wurden im Original übernommen Version, Und zusammen mit 63 Items in Unipark als Online-Fragebogen zum Screening. Die gedruckte Version des Screenings finden Sie in Anhang E: Gedruckte Version des Screenings. Am Ende des Fragebogens wurden Fragen zur Anonymität und Interviewbereitschaft ergänzt: Das Feedback an die Führungskraft gibt einen umfassenden Überblick über die Ergebnisse, die an alle Führungskräfte verschickt wird (siehe Anhang B: Manager’s Feedback Screening). Read Less