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Unterstützte Kommunikation und Positive Verhaltensunterstützung als Massnahme bei herausforderndem Verhalten von Menschen mit Autismus

Written by Philipp Kuster

Paper category

Bachelor Thesis

Subject

Sociology

Year

2016

Abstract

Bachelorarbeit: Hilfskommunikation Dieses Kapitel führt in das Gebiet der Hilfskommunikation (UK) ein. Neben der Begriffsdefinition und einem kurzen Überblick über seine Entwicklung werden auch die grundlegenden Methoden und Ziele der Disziplin und des Selbstverständnisses vorgestellt. 3.1 Der Begriff der unterstützenden Kommunikation kann bei Wilken eine kurze Definition des Begriffs finden: „Unterstützende Kommunikation bezieht sich auf alle pädagogischen und therapeutischen Hilfsmittel, die Menschen zur Verfügung gestellt werden, die keine oder offensichtliche Sprecheinschränkungen haben.“ (Wilken 2002: 3) Im in international language, Use der Begriff Enhanced and Alternative Communications (AAC). Der Begriff Augmentation (=Ergänzung, Erweiterung) bedeutet, Menschen mit Behinderung eine alternative Kommunikationsform zum Spracherwerb anzubieten. Sie soll einerseits das Fehlen oder den deutlichen Abbau von Sprachkenntnissen fördern, gleichzeitig aber auch zusätzliche Kommunikationsmöglichkeiten bieten. Dies geschieht hauptsächlich durch Schilder, grafische Schriften oder Symbole sowie viele verschiedene technische und elektronische Hilfsmittel, mit oder ohne Sprachausgabe (siehe Kommunikation von Menschen mit eingeschränkter gesprochener und/oder geschriebener Sprache. Aufgrund der Verpflichtungen des Vereinigten Königreichs, vorbehaltlich The Betroffene haben Selbstbestimmung und soziale/gesellschaftliche Teilhabe erlangt. Hervorzuheben ist, dass das Vereinigte Königreich auf Menschen mit starken Kommunikationsschwierigkeiten und ihr soziales Umfeld ausgerichtet ist. Gemäß dem in Kapitel 2.1 erwähnten Sender-Empfänger-Modell ist funktionale Kommunikation immer gegenseitig, d.h. die andere Partei muss auch mit UK vertraut sein und es anwenden können. "Einfache Sprache" ist die erste Wahl für Menschen mit Behinderungen und Lernschwierigkeiten. Dies erhöht die Chancen der betroffenen Menschen, mehr zu lernen und zu machen eigene Entscheidungen. Kindersprache sollte jedoch nicht verwendet werden. Einfache Sprache bedeutet beispielsweise, dass nur kurze Sätze verwendet werden und jeder Satz nur eine Aussage enthält. Grundsätzlich wird der Aktivsatz verwendet, der sich aus Subjekt + Prädikat zusammensetzt + Objekt zu einem verständlichen Satz (z.B.: Kinder nehmen eine Katze ), Internet leichte Sprache wird empfohlen, um virtuelle, abstrakte und bildhafte Sprache (wie Kräheneltern) zu vermeiden, einfache Sprache wird auch als klare Textstruktur verstanden und Bilder oder Filme helfen, den Text besser zu verstehen.Wenn Fremd- oder Fachbegriffe auftauchen, sollten diese erklärt werden (siehe Network Light Language 2015: np). 3.2 Die Entwicklung der Hilfskommunikation Anfang der 1980er Jahre entstand im englischsprachigen Raum das internationale Berufsfeld „Enhanced and Alternative Communication“ (AAC). Es wurde in Zusammenarbeit mit dem Kommunikationsausschuss entwickelt und basiert auf den Erfahrungen gehörloser Menschen mit der Gebärdensprache. Gleichzeitig wurde das Angebot an Schreibhilfen, elektronischen Kommunikationshilfen und Umweltkontrollsystemen weiter ausgebaut. Dies wiederum wirkte sich positiv auf den Aufbau des neuen AAC-Zentrums aus und führte zu einer Zunahme von Publikationen sowie Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten. 1983 wurde die "International Association for Enhanced and Alternative Exchanges" (ISAAC) mit Sitz in Toronto, Kanada, gegründet. ISAAC hat sich in diesem Berufsfeld weltweit zu einer zentralen Organisation entwickelt (vgl. Kristen 2005: 19.) In der Schweiz ist das Vereinigte Königreich seit 1989 im Gespräch, damals noch unter dem Namen AAC. Das Institut für Sonderpädagogik (ISP) der Universität Zürich hat das erste deutsche Forschungsprojekt zur Anwendung alternativer Kommunikationsformen gestartet. Anlass für dieses Projekt war die Entwicklung des ersten tragbaren Sprachcomputers namens "Hector" mit integrierten deutschen, französischen und italienischen Sprachsynthesizern. Die Schweiz ist seit langem äusserst innovativ im Bereich elektronischer Kommunikationshilfsmittel. Viele Durchbrüche bei neuen Technologien stammen von der Swiss Telecom Foundation (FST) in Neuchâtel. Bis heute ist FST in der Technologieentwicklung aktiv. 1993 gründete Lage (2006: 67) mit treuen Therapeuten und Eltern den "Swiss Support Exchange Association" (SVUK). Zweck des Vereins ist die Förderung von Kontakten und Austausch zwischen betroffenen Familien sowie fachlicher Information, Austausch und Netzwerken. 1998 wurde der Verein in die Schweizer Regionalgruppe "Support Communications Office" (BUK) der ISAAC-GSC Support Communications Association übertragen und von den drei Expertinnen Dorothea Lage, Gabriela Antener und Christina Knobel gegründet (vgl. Lage 2006: 66f. ). Aus dem Office of Support Exchange wurde später der Verein „Support Exchange Education". Ziel dieses gemeinnützigen Vereins ist die Förderung und Unterstützung hochwertiger und umfassender Bildungsangebote in den britischen Fachrichtungen. , Aus- und Weiterbildung Organisationen, Hilfsanbieter und Behinderteneinrichtungen (siehe http://www.buk.ch/pages/was-ist-uk.php). Read Less