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Borderline-Persönlichkeitsstörung

Angehörige zwischen Verantwortung und Abgrenzung: Auswirkungen und Unterstützungsmöglichkeiten

Written by S. Isch

Paper category

Bachelor Thesis

Subject

Sociology

Year

2016

Abstract

Bachelorarbeit: Definition der Persönlichkeitsstörung under Borderline. Der Begriff „Persönlichkeitsstörung“ wurde früher als Kern- oder Persönlichkeitsneurose bezeichnet (vgl. Nedopil et al., 2007: 179), was deutlich von kulturellen Erwartungen und Normen abweicht (vgl. Pschyrembel 2013: 1611). Schneider (vgl. 2013: 19f.) fügte hinzu, dass sich ein solches abweichendes Verhalten in unterschiedlichen Lebensbereichen, insbesondere in zwischenmenschlichen Beziehungen, manifestiere und die Betroffenen und ihr soziales Umfeld erhebliches Leid erleiden. Neun verschiedene Persönlichkeitsstörungen sind im ICD-10-Klassifikationssystem aufgeführt (siehe Krollner / Krollner2016: siehe oben). Um eine Borderline-Persönlichkeitsstörung diagnostizieren zu können, müssen nach Sass, Wittchen und Zaudig (Sass / Wittchen / Zaudig 1996: 715f.) auf Basis des DSM-IV folgende Kriterien erfüllt sein: A. A bleibende innere Erfahrung und Das Verhaltensmuster weicht deutlich von den Erwartungen des sozialen und kulturellen Umfelds ab. Dieses Muster manifestiert sich in mindestens den folgenden zwei Aspekten: (1) Kognition (die Art und Weise, sich selbst, andere und Ereignisse wahrzunehmen und zu interpretieren), (2) Emotion (Umfang, Intensität, Instabilität und Angemessenheit der Veränderung) emotionale Reaktion) , ( 3) Bauen Sie zwischenmenschliche Beziehungen auf, (4) Impulskontrolle. B. Das dauerhafte Modell ist in einer Vielzahl von persönlichen und sozialen Situationen unflexibel und tiefgreifend. Der kontinuierliche Modus verursacht auf klinisch bedeutsame Weise Schmerzen oder Schäden in sozialen, beruflichen oder anderen wichtigen Funktionsbereichen. Das Muster ist stabil und langanhaltend, und sein Beginn kann mindestens bis in die Adoleszenz oder das frühe Erwachsenenalter zurückverfolgt werden. Der anhaltende Modus kann als Manifestation oder Folge einer anderen psychischen Störung interpretiert werden. Der Dauerbetrieb ist nicht auf den direkten physikalischen Einfluss von Substanzen (wie Drogen, Drogen) oder medizinischen Krankheitsfaktoren (wie Hirnschäden) zurückzuführen. (Sass et al. 1996: 715f.) Verschiedene Persönlichkeitsstörungen lassen sich in drei Gruppen einteilen (vgl. Remmel et al. 2006: 75). Die erste Gruppe umfasst Paranoia und Schizophrenie (siehe ebd.). Menschen, die von dieser Krankheit betroffen sind, werden als eigenartig und seltsam beschrieben (siehe ebd.). Die zweite Gruppe umfasst Leistungsstörungen, antisoziale, narzisstische und Borderline-Persönlichkeitsstörungen (siehe ebd.). Diese Menschen werden als dramatisch, emotional und launisch beschrieben (siehe ebd.). 2.2 Definition der Grenze Der Psychoanalytiker Adolph Stern (1879-1958) stellte während seiner Amtszeit fest, dass einige seiner Klienten nicht in das damals gängige Klassifikationssystem integriert werden konnten (vgl. Gunderson 2005: 27). Sie können nicht eindeutig einer Neurose oder Psychose zugeordnet werden. Deshalb werden sie zu "Durchgängern" im psychoanalytischen Sinne (vgl. ebd.). Daher kann der Begriff Grenze wie folgt definiert werden: „(engl. border case): border; the range between normal and pathological (...).“ (Pschyrembel 2013: 308) Die meisten von der Marge betroffenen Menschen können diesem Begriff zustimmen Denn das Wort drückt gegensätzliche Gefühle aus, wie Extreme zwischen Liebe und Hass, Abwertung und Idealisierung, Euphorie und Depression oder den Wunsch zu sterben oder zu überleben (vgl. Schneider 2013: 18). Wenn die Grenzlinie Gegenstand der Fachliteratur ist, werden verschiedene Begriffe verwendet. Im Folgenden werden die Begriffe aufgelistet und definiert, um die Unterschiede und ihren Anwendungsbereich zu identifizieren. Marke: Border-Syndrom wird als Oberbegriff für alle Borderline-Erkrankungen verwendet, typische Krankheit Symptome Symptome bilden zusammen ein „Syndrom“ (vgl. Niklewski / Riecke-Niklewski 2006: 19). Randzustände sind kurzlebig – solche Langzeitereignisse, die von anderen Dingen beeinflusst werden, können im Alltag gut strukturiert gehandhabt und in diesen integriert werden (siehe ebd.). Wird der Begriff „marginale Persönlichkeit“ verwendet, kann er sich auf die gesamte Störung oder Erkrankung beziehen, aber auch auf die persistierenden Persönlichkeitsmerkmale des Betroffenen (vgl. Pfeifer / Bräumer 2005: 25). Der Begriff Borderline-Persönlichkeitsstörung wird in Kapitel 2.3 weiter unten diskutiert. 2.3 Borderline-Persönlichkeitsstörung Die einzelnen Definitionen der beiden Begriffe „Persönlichkeitsstörung“ und „Borderline“ in den beiden vorangegangenen Kapiteln machen deutlich, dass diese beiden Begriffe unabhängig voneinander definiert werden müssen. Bei der anschließenden Integration wurde die Komplexität dieser Störung deutlich: Die Borderline-Persönlichkeitsstörung ist eine von neun im ICD-10-Klassifikationssystem erfassten Persönlichkeitsstörungen (vgl. Krollner / Krollner, 2016: o. J.). Unter ihnen ist es die mit Abstand am häufigsten diagnostizierte Erkrankung (vgl. Schneider 2013: 20). Read Less