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Kommunikationskonzept für das Modelabel

Written by K. Krämer

Paper category

Bachelor Thesis

Subject

Business Administration>Communication & Media

Year

2015

Abstract

Bachelorarbeit: Theoretische Grundlagen 2.1 Mode und Medienmode entsteht aus dem Zusammenspiel von Technologie, politischem Klima, wirtschaftlichem Klima, Designerkreativität, Marketinginfrastruktur, Kommunikation und kultureller Realität (vgl. Wills & Christopher, 1973, S. 12) . In der Vergangenheit konnte man als Verbraucher nichts anderes tun, als die Anweisungen der Mode an sich zu akzeptieren, heute haben Verbraucher das Recht, Mode anzunehmen oder abzulehnen (vgl. Easey, 2009, S. 31). Nach Gordon (1973, S. 174) besteht die Aufgabe der Mode darin, die Bedürfnisse der Konsumenten zu befriedigen. Es sollte den Bedürfnissen der individuellen Differenzierung und des Vergleichs sowie der gleichzeitigen Assimilation und Zugehörigkeit gerecht werden (vgl. Gordon 1973, S. 174). Kleidung soll den Menschen helfen, ihre Individualität auszudrücken (Easey, 2009, S. 31-32). Mode verändert sich ständig und verändert sich ständig: „Der Erfolg von heute ist das Scheitern von morgen“ (Packard & Raine, 1977, S. 23). Modereporter Bradford (2015, S. 35) betonte, dass der ständige Wandel in der Mode eine unverzichtbare Beziehung zwischen der Modebranche und den Modemedien geschaffen habe. Früher war Mode die treibende Kraft für die Verbreitung und Popularität von Modemagazinen, bis heute bestimmen ihr Rhythmus und ihre Werbung die Inhalte der Medien grundlegend (vgl. Bradford 2015, S. 35). Um einen Überblick über die Schweizer Modemedienlandschaft zu geben, finden Sie im Folgenden eine Auflistung wichtiger Modemagazine. Die Auswahl basiert auf einer Vielzahl von Exemplaren und einem Fokus auf Modethemen. Das wöchentliche Gratismedium «20 Minuten Friday» hat eine Auflage von 170'000 Exemplaren (siehe Mytamedia, 2015). Das Monatsmagazin "SI Style" der Ringier Gruppe hat eine Auflage von 153.922 Exemplaren (siehe Ringier). Die Zeitschriften der Neuen Zürcher Zeitung "Z" und "Stil" haben eine Auflage von 280.000 bzw. 135.000 Exemplaren (siehe NZZ Media Solutions, 2015). Das Zürcher Kultmagazin "Annabel-le" hat eine monatliche Auflage von 70'258 Exemplaren (vgl. Tamedia, 2015). Nicht zu vergessen ist "Bolero", das einmal im Monat mit einer Auflage von 33.111 Exemplaren erscheint (siehe Go4media). 2.2 Theorie der Unternehmenskommunikation 2.2.1 Corporate Image Durch seine Kommunikationsaktivitäten (Corporate Communication), visuelles Erscheinungsbild (Corporate Design) und Verhalten (Corporate Behavior) kommuniziert das Unternehmen kontinuierlich mit der Außenwelt, um sein Corporate Image zu vermitteln (siehe Zeiter Sixt, 2008 , Seite 42). 3. Methode 3.1 Konzeptionelle Methode Das aktuelle Konzept basiert im Wesentlichen auf der konzeptionellen Methode von Nicole Zeiter Sixt. Die praxisorientierte Methodik von Zeiter Sixt lässt sich in die Hauptbereiche Analyse, Strategie und Maßnahmen unterteilen (vgl. Zeiter Sixt, 2008, S. 17). Die Bewertung wird dem Bereich der Maßnahme zugeordnet. 3.1.1 Der Analyseteil umfasst die Ausgangssituation und die Situationsanalyse. Die Ausgangssituation bestimmt, wo sich die Organisation gerade befindet und warum das Konzept kommuniziert werden muss (vgl. Zeiter Sixt, 2008, S. 18). In der Praxis berücksichtigt die Situationsanalyse interne und externe Einflüsse und erweitert sie zur SWOT-Analyse (vgl. Mast, 2013, S. 125). In der SWOT-Analyse werden Stärken und Schwächen, Chancen und Risiken klassifiziert und zusammengefasst (vgl. Zeiter Sixt, 2008, S. 40). Die Situationsanalyse endet mit der Feststellung des Handlungsbedarfs (vgl. Zeiter Sixt, 2008, S. 40). 3.1.2 Strategie Ein Konzept muss eine klare und verständliche Strategie zum Ausdruck bringen, damit die komplexe Umsetzung von Maßnahmen gesteuert werden kann (vgl. Schmidbauer und Knödler-Bunte, 2004, S. 16). Der strategische Teil knüpft an die Schlussfolgerungen der Analyse an und bildet konkrete Normen für die Zielsetzung, die Definition der wichtigsten Zielgruppen und die Verbreitung von Informationen (vgl. Zeiter Sixt, 2008, S. 18-19). 3.1.3 Maßnahmen Im Maßnahmenteil wird die Strategie mit konkreten Maßnahmen umgesetzt (siehe Mast, 2013, Seite 139). Maßnahmen können als Entscheidung verstanden werden, mit welchen Instrumenten und Inhalten welche Unternehmensinformationen verbreitet werden sollen (vgl. Niederhäuser & Rosenberger, 2011, S. 93). Wichtig ist, dass diese Maßnahmen der Zielsetzung dienen und im strategischen Rahmen liegen (vgl. Zeiter Sixt, S. 20). Sie müssen daher die Vorgaben der Strategie sowie die Definitionen von Budget, Organisation und Zeitplan einhalten (vgl. Mast, 2013, S. 93). 3.2 Desk Research Desk Research ist eine Recherchemethode, bei der die Informationen am Schreibtisch erfasst und verarbeitet werden. Sie können beispielsweise Informationen von Websites und Medienberichten sowie Brancheninformationen und Informationen zum Wettbewerb studieren. Bei der Durchführung von Sekundärforschung ist jedoch zu beachten, dass diese Angaben nicht im repräsentativen Bereich liegen und entsprechend deklariert werden müssen (siehe Zeiter Sixt, 2008, Seite 48) NIA und Wettbewerbe, die die Sekundärforschung bestanden haben. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, relevante Wettbewerber zu identifizieren; Sie können Grechatti kontaktieren. Read Less