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Sozialhilfebeziehende unter Beschuss

Eine qualitative Untersuchung zum Umgang von Sozialhilfebeziehenden mit dem stigmatisierenden Bild der Sozialhilfe

Written by A. Strub, A. Bürkler

Paper category

Bachelor Thesis

Subject

Sociology

Year

2016

Abstract

Bachelorarbeit: Themeneinführung und Problemableitung Sozialhilfe, insbesondere für Sozialhilfeempfänger, ist in den Schweizer Medien ein heißes Thema. Sozialhilfe wird selten positiv dargestellt: Obwohl sich laut einer Studie mit 60 Personen 52 % der Befragten an negative Berichte über Sozialhilfeempfänger erinnerten, erinnerten sich nur 27 % der Befragten an einen Bericht mit Informationen über Sozialhilfeempfänger Das positive Image der Autorin (vgl. Michelle/ Monroe/Rampe 2006: 28-31). Der Autor dieses Artikels schenkt diesem Thema Aufmerksamkeit und fragt sich, welche Auswirkungen dieser Bericht hat. Die Hypothese des Autors – die auch der Hauptgrund für die oben genannten Bedenken ist – ließen diese Art von weit verbreiteten negativen Berichten nicht unberührt: Negative Berichte respektieren die Würde der Sozialhilfeempfänger kaum, und die Professionalisierung der Sozialhilfe wurde kritisiert und kritisiert die Gesellschaft, die Existenzgrundlagen werden oft abgelehnt. Der Autor vermutet, dass der enorme Druck, der durch negative Meldungen entsteht, sowohl die Sozialhilfeempfänger als auch die Politik betrifft und zu immer unglücklicheren Lebensbedingungen der Sozialhilfeempfänger führt. Neben den formelhaften Auswirkungen des oben genannten Drucks geht der Autor davon aus, dass dieser auch den nicht unterstützungsbedürftigen Teil der Bevölkerung betrifft und das Verständnis und die Freundlichkeit der Sozialhilfeempfänger entsprechend sinken. Als wichtiger Funktionsbereich der Sozialen Arbeit wird die Sozialhilfe ständig in Frage gestellt. Der Autor interessiert sich besonders für die Ansichten von Sozialhilfeempfängern, über die es zwar viele Berichte gibt, aber selten erwähnt und in der Presse und der Öffentlichkeit kaum gehört werden. Auch wenn es zu diesem Thema unterschiedliche Berichte gibt, geht der Autor davon aus, dass in den Medien häufig von Stigmatisierung von Sozialhilfeempfängern berichtet wird und das öffentliche Image der Sozialhilfe offensichtlich negativ beeinflusst wird. Durch diese Hypothese werden aktuelle Forschungsinteressen – die Interpretationsmodelle und Bewältigungsstrategien von Sozialhilfeempfängern – in den Vordergrund der Arbeit gestellt. Zu Beginn der Arbeit wird ein kurzer Überblick über die Arbeit gegeben. Es sollte erwähnt werden, dass es zu diesem Thema im Allgemeinen nur sehr wenige Veröffentlichungen gibt und einige davon fast keine Themen haben. Die aktuelle Arbeit bietet eine Plattform für Sozialhilfeempfänger. 1.4 Forschungsstand: Sozialhilfebezogene Lebensumstände In diesem Kapitel wird daher der Forschungsstand der Lebensumstände von Sozialhilfeempfängern behandelt. Bei der Definition dieses Begriffs beharrt der Autor auf der Sichtweise von Engels: „'Life condition' ist definiert als die Summe der äußeren Bedingungen, von denen Menschen leben oder die Gruppe betroffen ist.“ 2008: 643) Nach Flick (vgl 2014: 75) Hintergrundwissen über die Lebensumstände der Befragten sei für die qualitative Forschung sehr wichtig, um die Analyse in den Kontext von Sozialhilfeempfängern einbeziehen zu können, wobei der Fokus vor allem auf der Kenntnis der Gegenstand. Einige Ergebnisse fließen direkt in die Analyse ein, aber es ist vor allem der Stand der Forschung, der es dem Autor dieser Arbeit ermöglicht, die Thematik zu verstehen und Einblicke in das Leben der zu befragenden Person zu gewinnen. Im Rahmen dieser Dissertation kann der Forschungsstand nicht vollständig dargestellt werden, weshalb nur wenige Aspekte des Themas dieser Dissertation selektiv behandelt wurden. Die Studie von Haller, Jäggi und Beiser (vgl. 2013: 8-13) untersuchte in einer qualitativen Studie die Lebensumstände von Sozialhilfeempfängern in der Deutschschweiz. Anhand von 33 Fallbeispielen wurden drei Typen von Sozialhilfeempfängern identifiziert: Die Gesundheit der Soldaten im Alltag ist stark beeinträchtigt und ihre Mobilität ist stark eingeschränkt. Oft sind auch traumatische Erlebnisse Teil der Lebensgeschichten dieser Menschen. Aufgrund der vielfältigen Probleme, mit denen diese Menschen im Laufe der Jahre konfrontiert waren, ist ein Eintritt in den Arbeitsmarkt derzeit nicht vorstellbar. Sie leben nach dem Motto der Beharrlichkeit und des Überlebens. Auf der anderen Seite können Fusionskämpfer ihre Integration in die Erwerbsarbeit bewältigen. Manche Menschen sind noch oder in Teilzeit auf dem Arbeitsmarkt. Außerdem kann diese Gruppe beispielsweise Kinder erziehen. In dieser Kategorie spielen auch gesundheitliche Einschränkungen bis zu einem gewissen Grad eine Rolle. Diese Menschen haben Schwierigkeiten, Sozialhilfe zu bekommen, ihr Selbstwertgefühl ist beeinträchtigt und sie geben den sozialen Kontakt oft aus Scham auf. Im Gegenteil, heterogene Menschen können gesellschaftlichen Vorstellungen von Lebensentwürfen nicht zustimmen. Read Less