Add Thesis

Digitale Transformation im Einzelhandel

Kritische Erfolgsfaktoren für die strategische Ausrichtung der Geschäftsmodelle von Unternehmen der Branche im Kontext des Digitalisierungsprozesses

Written by Heidi Hennig

Paper category

Master Thesis

Subject

Business Administration>General

Year

2017

Abstract

Masterarbeit: Digitalisierung und digitale Wandlung Der Begriff Digitalisierung beschreibt einen Vorgang, bei dem „vorhandene analoge Informationen informationstechnisch digitalisiert oder vorhandene digitale Informationen digital gespeichert, aber nicht verarbeitet werden.“ Die strukturierte Speicherung von Daten und die Automatisierung des Vorgangs. 5 Bedenken Sie dabei, dass digitale Innovationen eine zentrale Rolle spielen, denn sie nutzen die digitale Informationstechnologie, um Prozesse bis hin zu den gesamten Prozessschritten zu strukturieren, zu standardisieren und zu automatisieren. 6 Das zentrale Ziel der Digitalisierung ist die Verbesserung der betrieblichen Effizienz und Effizienz bei gleichzeitiger Reduzierung der Kostenstruktur und Verbesserung der Qualitätsstandards. Um diese Effektivitäts- und Effizienzsteigerungen zu erreichen, müssen im Hinblick auf die Unternehmensdigitalisierung verschiedene Potenziale ausgeschöpft werden. Im Kontext der fortschreitenden digitalen Transformation müssen Unternehmen betriebliche Prozesse automatisieren und parallelisieren sowie die Informationsqualität verbessern. Zu diesen Potenzialen gehören auch die Ausgangsbasis für die multifunktionale Integration in verschiedene Unternehmensbereiche und die Aufhebung von zeitlichen und räumlichen Beschränkungen durch digitale Hilfsmittel. Die Digitalisierung hat daher in Handelsunternehmen neue Strukturen und Prozesse etabliert, die auf Effektivität und Effizienzsteigerung abzielen. 7 Digitale Transformation entsteht, wenn Unternehmen das Potenzial der Technologie nutzen, um ihre Wertschöpfungsketten und Geschäftsmodelle für eine effizientere Nutzung zu verändern oder zu vernetzen. Bieten Sie Dienstleistungen an und erfüllen Sie die Kundenanforderungen so weit wie möglich. Die relevanten Zieldimensionen können die Art Zeit, Finanzen, Raum und Qualität haben. Voraussetzung zur Erreichung dieses Ziels ist der Einsatz neuester Technologien und eine Vernetzung aller am Wertschöpfungsprozess des Unternehmens beteiligten Akteure. Darüber hinaus muss das Unternehmen in der Lage sein, Daten zu sammeln, auszutauschen, zu analysieren und zu transformieren. Die aus den verarbeiteten Daten gewonnenen Informationen dienen der Entscheidungsfindung und damit der strategischen und operativen Anpassung des Unternehmens. Auch die sogenannten „Facilitators“ (Technologien), die zu neuen Diensten oder Anwendungen führen, können als Werkzeuge für die digitale Transformation eingesetzt werden. Die digitale Ebene der Geschäftsmodelltransformation kann inkrementelle oder grundlegende Veränderungen im Unternehmen bedeuten. 2.1.2 Einzelhandel Unter Einzelhandel versteht man „den Wirtschaftszweig, der Waren an Endverbraucher (dh private Haushalte) verkauft […].“ 9 Es gibt den stationären Einzelhandel und den nicht stationären Einzelhandel. Der stationäre Einzelhandel ist definiert als „Sammelbegriff für Einzelhändler, deren Handelsgeschäft mit festen Standorten verbunden ist (z. B. Geschäftsräume, Verkaufsstellen, Geschäfte). Beim freien Einzelhandel gibt es Verkaufsstellen, die vom Händlerstandort oder Zwischenverkaufsmedium abweichen. Für Waren und Dienstleistungen gilt das sogenannte „Bring-Prinzip“. Zu dieser Form des Einzelhandels gehören beispielsweise Tür-zu-Tür-Verkäufe, Versandhandel, Online-Transaktionen und Telefonshopping. Die Trennung vom Großhandel erfolgt nach dem Kundenstamm. Der Einzelhandel richtet sich hauptsächlich an Privatkunden und der Großhandel richtet sich hauptsächlich an gewerbliche Kunden. 11 Handelsunternehmen lassen sich nach verschiedenen Merkmalen systematisieren. Es kann nach Branche, Art der Beziehung zwischen Händler und Kunde oder nach kundenspezifischen Merkmalen klassifiziert werden, wie in der folgenden Abbildung dargestellt. 2.1.3 Geschäftsmodell und integriertes Handelsinformationssystem Das Geschäftsmodell kann als weiterentwickeltes strategisches Konzept zur strategischen Planung und Umsetzung der Marketingaktivitäten des Unternehmens verstanden werden. Darüber hinaus hat es maßgeblich zur Verwirklichung der Unternehmensziele beigetragen und hilft, Erfolgsfaktoren, Prozesse und Finanzflüsse der Geschäftstätigkeit abzubilden. Es entsteht eine eigenständige aber informationstechnologiebezogene Hierarchie des Unternehmens. Werden diese Informationssysteme mit den Systemen der Marktpartner des Unternehmens (zB Lieferanten, Kunden, Spediteure) gekoppelt, so entstehen extern integrierte Informationssysteme. Die Intensität der Interaktion zwischen den Marktpartnern kann in allen Integrationsrichtungen variieren, einschließlich Art, Dauer, Engagement und Grad der Arbeitsteilung oder erbrachten Dienstleistungen. Zu den Aufgaben des integrierten Handelsinformationssystems gehört die Bereitstellung von Informationen über die Warenkosten, die aktuell, genau, vollständig und detailliert sein müssen. Read Less