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Employer Branding für Start-ups

Written by E. Speidel

Paper category

Bachelor Thesis

Subject

Business Administration>Human Resources

Year

2015

Abstract

Bachelorarbeit: Start-ups 2.1 Definition Ein Start-up ist ein neu gegründetes Unternehmen, das sich während seines Lebenszyklus noch in der Anfangsphase befindet. Allerdings ist nicht jedes Startup ein Startup. Zudem müssen Geschäftsideen innovativ sein und im besten Fall großes Potenzial haben [vgl. Eröffnungsszene]. Die Gründung eines Start-Up-Unternehmens erfolgt in der Regel mit geringem Startkapital und erfordert einen detaillierten Businessplan, um das Interesse der Investoren zu wecken. Um Fördermittel zu erhalten, ist es auch wichtig, einen detaillierten Businessplan zu entwickeln [vgl. Existenzgründung]. 2.2 Innovationsmanagement Start-ups werden nicht nur neue Technologien, sondern auch innovative Geschäftsideen hervorbringen. Im immer härter werdenden Wettbewerb ist Innovation ein wichtiger Erfolgsfaktor. Sie entstammen meist einem systematischen Prozess, der erlernt und kontrolliert werden kann [vgl. Dieselkamp 2012, 11]. Dieser Prozess kann in verschiedene Phasen unterteilt werden. Diese Stufe bestimmt die Definition von Zielen, die Durchführung von Analyseschritten und die Schaffung von Rahmenbedingungen [vgl. Goldenbaum 2012, 90]. Die anfängliche SWOT-Analyse ermöglichte es dem Unternehmen, seine Fähigkeiten und Schwächen sowie die Chancen und Risiken, die der Markt bietet, zu skizzieren. Anschließend können Sie Suchfelder definieren, die hauptsächlich auf spezielle Kundenbedürfnisse oder Problemlösungen zugeschnitten sind. Dies vereinfacht das Sammeln von Ideen.In dieser Phase werden Ideen aus verschiedenen Quellen gesammelt. Dazu gehört die Analyse von Kundenproblemen, Mitarbeitergedanken und Lieferanten [vgl. Kleinschmidt / Geschka / Cooper 1996, 54]. Es gibt jedoch viele Möglichkeiten, Ideen zu generieren. Möglichkeiten der internen Ideengenerierung sind beispielsweise die Erstellung von Mindmaps oder kreative Methoden wie das Brainstorming, bei dem Mitarbeiter ihre Ideen ohne Vorbewertung einreichen können. Kreative Wettbewerbe sind ebenso möglich wie das Ableiten von Kundenbedürfnissen aus Reklamationen. Externe Ideenquellen können Kunden- und Expertenseminare, Kundenbeobachtungen, Fachliteratur, Marktforschungsberichte, Recherchen zu aktuellen Trends, Wettbewerbsanalysen sowie Vorträge, Seminare, Messen etc. sein [vgl. Hartschen / Scherer / Brügger 2009, 25]. Auswahl und Bewertung von Ideen Der erste Schritt besteht darin, Ideen zu vergleichen und Doppelantworten auszusortieren. Gerade neue und extreme Ideen werden von anderen Ideen getrennt, damit sie nicht in einer Vielzahl von Ideen verloren gehen. Im nächsten Schritt werden sie auf Machbarkeit geprüft. Am besten verwenden Sie ein Punktesystem, bei dem die Teilnehmer eine bestimmte Anzahl von Punkten für die besten Ideen vergeben können. 2.3 Die Rolle von Start-ups in der Wirtschaftsförderung Ich beschränke mich auf Berlin, weil es sich in den letzten Jahren zur am schnellsten wachsenden Stadt für deutsche Start-ups entwickelt hat, daher auch als Gründermetropole bekannt [vgl. Gründungshauptstadt Berlin]. Wer ein Unternehmen gründen will, muss sich früher oder später mit der Beschaffung von Mitteln auseinandersetzen. Kaum ein Start-up-Unternehmen verfügt über genügend Mittel, um das Unternehmen vollständig mit Eigenkapital zu finanzieren. Die Kreditanstalt für Wieder-Aufbau (KfW) und die Berliner Investitionsbank (IBB) unterstützen Gründer bei der Vergabe von Diskontkrediten, aber es gibt auch andere Möglichkeiten, an Fördermittel zu kommen. Nachfolgend werden einige Finanzierungsmöglichkeiten beschrieben. Beteiligungsfinanzierung Diese Art der Finanzierung wird in der Regel von Beteiligungsgesellschaften oder Angel-Investoren bereitgestellt. Die meisten von ihnen sind Einzelpersonen, die Geld, Fachwissen und Erfahrung in das Projekt einbringen. Die Stille Finanzierung zeichnet sich dadurch aus, dass Investoren nicht nach außen treten. Bei der offenen Finanzierung erwerben Investoren jedoch Anteile am Unternehmen und werden so zu Gesellschaftern und Miteigentümern [vgl. Finanzierungsart IHK Berlin]. Kreditfinanzierung Banken unterstützen Existenzgründer in der Regel durch Investitions- oder Betriebsmittelkredite. Investitionskredite dienen der Finanzierung des Anlagevermögens und sind damit längerfristig ausgerichtet, während Betriebsmittelkredite nur der kurzfristigen Sicherung des Umlaufvermögens dienen [vgl. Finanzierungsart IHK Berlin]. Förderungen Das Programm „Gemeinschaftsaufgaben zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ bietet Unternehmen der Produktion und produktionsnahen Dienstleistungen kostenlose Förderungen [vgl. Finanzierungsart IHK Berlin]. Crowdfunding / -investing Eine neue Art der Finanzierung ist das sogenannte Crowdfunding (zB „Massenfinanzierung“). Das Unternehmen kann über bestimmte Crowdfunding-Plattformen angezeigt werden und Interessierte können direkt und einfach für das Projekt spenden. Es zeigt auch den Gesamtbetrag, der für die Umsetzung des Projekts erforderlich ist. Durch Crowdfunding erwirbt der Kreditgeber Unternehmensanteile auf Basis des Anlagebetrags und beteiligt sich an möglichen Gewinnen. Außerdem gibt es eine spezielle Crowd-Attribution-Plattform [vgl. Finanzierungsart IHK Berlin]. Gründungszuschuss Ist die Gründung als Haupterwerb vorgesehen, ist dies bei „Arbeitslosigkeit und Unternehmertum“ möglich. Um den Lebensunterhalt zu sichern, erhalten Existenzgründer für sechs Monate monatliche Leistungen in Höhe von Arbeitslosengeld. Read Less