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Die Bedeutung von Social Media und Mobile Recruiting für die Rekrutierung der Generation Y

Eine Analyse der Potenziale neuer Recruiting-Formen

Written by Anonymous

Paper category

Bachelor Thesis

Subject

Business Administration>Human Resources

Year

2017

Abstract

Bachelorarbeit: Generation Y Die Generation Y umfasst alle Personen, die nach 1980 geboren wurden und die digitale Technik nutzen können. Diese Altersgruppe wird auch als Generation Y, Digital Natives oder Millennials bezeichnet. Die Angehörigen dieser Generation haben entweder eine abgeschlossene Berufsausbildung und erste Berufserfahrungen, stehen kurz vor dem Abschluss oder haben ihr Studium erst kürzlich abgeschlossen. 25 Daher tritt derzeit die Generation Y in den Arbeitsmarkt ein. Sie ist die erste Generation, die mit neuen Kommunikationsmethoden wie Chat, Posting und Twitter aufgewachsen ist. 27 Ihr Kommunikationsverhalten unterscheidet sich also von der Generation vor den 1980er Jahren. 28 Die Generation Y lernte bereits im Grundschulalter die Online-Recherche und -Nutzung von Inhalten. Dies fördert den Wunsch nach Wissen über neue Inhalte. Im Vergleich zu ihren Eltern erlebte diese Elterngeneration wirtschaftliche Prosperität und hervorragende Karrierechancen. Diese Erfahrungswerte werden von Digital Natives übernommen. Dies hat zu unerreichbaren Ansprüchen und extrem hohen Lebenserwartungen sowie zur Verwirklichung persönlicher Träume, Wünsche und Ziele geführt. Zudem gilt die Yals-Generation als gebildet und technisch versiert. 30 Sie gelten als treibende Kraft für die Entwicklung der Digitalisierung, denn die treibende Kraft ist der unendliche Wissensdurst und der hohe Kommunikationsbedarf. 31 Darüber hinaus wird die Generation Y als diszipliniert, proaktiv und nach Selbstverwirklichung strebend beschrieben. 2.3 Rekrutierung Der Zweck der Rekrutierung besteht darin, offene Stellen im Unternehmen mit qualifizierten und aggressiven Kandidaten zu besetzen. 33 Der Rekrutierungsprozess beginnt vor dem ersten Kontakt des potenziellen Bewerbers mit dem Unternehmen und endet idealerweise mit der Einstellung geeigneter Kandidaten. Die einzelnen Prozessschritte sind Ausschreibung, Methoden, Screening, Auswahl und Vertragsunterzeichnung. Die Arbeitgebermarke und die Positionierung der oben genannten Schritte bilden eine wichtige Grundlage für den Rekrutierungsprozess. 2.4 Mobile Recruiting Derzeit gibt es keine feste Definition von Mobile Recruiting, einige HR-Blogs haben nach der gleichen Methode eigene Definitionen erstellt und MobileRecruiting zugeordnet. 3.1 Ausgangslage Die Verfügbarkeit von Arbeitskräften in Quantität und Qualität auf dem Arbeitsmarkt spielt für das Unternehmen eine wichtige Rolle. Diese Verfügbarkeit ist unmittelbar von gesellschaftlichen Veränderungen betroffen und stellt für Unternehmen und deren Personalabteilungen immer wieder neue Chancen und Herausforderungen dar. 383.1.1 Hintergrund des Fachkräftemangels Nach Prognose des Statistischen Bundesamtes wird die Gesamtbevölkerung Deutschlands zurückgehen von 81,6 Millionen (2017) In zehn Jahren werden es rund 80 Millionen sein. Im Jahr 2037 soll die Einwohnerzahl Deutschlands auf 77 Millionen gesunken sein. Daher wird der Anteil der Bevölkerung über 65 Jahren stetig steigen, während der Anteil der Bevölkerung unter 20 Jahren immer kleiner wird. An der Bevölkerungspyramide des Statistischen Bundesamtes lässt sich die Altersentwicklung der Gesellschaft ablesen. Demnach leben in Deutschland derzeit 49,3 Millionen Menschen zwischen 20 und 65 Jahren. Die Beschäftigungsfähigkeit dieser Altersgruppe macht mit 60 % den größten Teil der Bevölkerung aus. Derzeit sind 17,7 Millionen Menschen über 65 Jahre alt, das sind 22% der Gesamtbevölkerung. 14,5 Millionen Einwohner sind unter 20 Jahre alt, davon stellen derzeit 18 % den kleinsten Teil der Bevölkerung. Die Bevölkerung zwischen 20 und 65 Jahren wird auch in Zukunft die Mehrheit bilden, aber der Anteil an der Gesamtbevölkerung wird in den nächsten 20 Jahren auf 53% sinken. Gleiche oder proportionale Bevölkerung unter 20 Jahren: Diese Altersgruppe wird voraussichtlich innerhalb von 20 Jahren 17% der Gesamtbevölkerung ausmachen. Bis 2037 wird der Anteil der über 65-Jährigen dagegen auf 30 % steigen. Dieser Trend ist von großer Bedeutung für die weitere Entwicklung der deutschen Bevölkerungsstruktur. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes bedeutet diese Entwicklung einen Rückgang des Arbeitsmarktes, was wiederum zum sogenannten „Talent War“, also dem Kampf zwischen Unternehmen um Talente und erfolgsrelevanten Arbeitnehmergruppen, führt. In der Studie „Recruiting Trends 2017“ des Staufenbiel- und Kienbaum-Instituts im Herbst 2016 wurden Personalverantwortliche aus 297 Unternehmen gebeten, ihren Einfluss auf den „Talent Battle“ zu bewerten. In dieser Umfrage gaben 37 % der Personalverantwortlichen an, bei der Rekrutierung von Mitarbeitern einen Mangel an Fachkräften zu spüren, und 18 % gaben sogar an, dass die Auswirkungen sehr groß seien. Mehr als die Hälfte der Befragten (59%). Read Less