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Die Rolle und Wirkung von Schlüsselpersonen im Innovationsmanagement

Written by M. Partsch

Paper category

Master Thesis

Subject

Business Administration>Management

Year

2019

Abstract

Masterarbeit: Der Innovationsmanager als eine Art „Unternehmer“ Wie im einleitenden Kapitel dieser Arbeit (2.1.1) erwähnt, unterscheidet der wissenschaftliche Beitrag zur Entrepreneurship-Forschung zwei unterschiedliche Perspektiven. Einerseits liegt der Fokus auf der Identifikation und Umsetzung unternehmerischer Chancen, andererseits wird die unternehmerische Disziplin durch die eigenen Rollen und Charaktere des Unternehmers geprägt. Auch in der Literatur finden sich zwei bekannte unternehmerische Methoden. Die sogenannte Discovery-Methode behandelt unternehmerische Möglichkeiten als bereits bestehend und beschreibt Unternehmer nur als Entdecker, bei der zweiten Methode, der sogenannten Emergenz-Methode, treten Unternehmer als Individuen hervor. Die Griechen warten. (2017) definiert es als eine Art Schöpfer. Nach Fueglistaller et al. (2016) Der Unternehmer schafft im iterativen Prozess seines aktiven Handelns neue unternehmerische Möglichkeiten. Die vor allem von dem Ökonomen Joseph Schumpeter geprägte Methode der Schöpfung hat in den letzten Jahren an Bekanntheit gewonnen. Sie zeigt, dass Menschen mit persönlichen Eigenschaften und ihren individuellen Verhaltensweisen und Handlungen eine wichtige Rolle im Innovationsprozess des Unternehmens spielen können. McFadzeanet al. (2005) Die Hauptmotivation unternehmerischen Handelns ist der Wunsch, Neues zu schaffen. Unternehmer sind in der Regel zukunftsorientiert, um langfristig erfolgreich zu sein. Dies gilt nach bisherigen wissenschaftlichen Beiträgen auch für Innovationsverantwortliche im Unternehmen. Der Innovationsprozess existiert immer und erfordert ständige Aufmerksamkeit (Stern und Jaberg 2010, 26). An dieser Stelle sind eine langfristige Vision und zukünftige Ausrichtung entscheidend für ein erfolgreiches Innovationsmanagement. Grundsätzlich gibt es viele verschiedene Modelle, die Attribute und Persönlichkeitsmerkmale zusammenführen, die auf Basis wissenschaftlicher Beiträge auf erfolgreiche Unternehmer angewendet werden. Gleichzeitig finden sich in der Literatur zu erfolgreichen Innovationsmanagern verschiedene Attribute. Der Vergleich dieser beiden Ansichten zeigt, dass sie sehr ähnlich sind. Vor allem persönliche Eigenschaften wie Ehrgeiz, Zielorientierung oder Neugier auf Neues finden sich theoretisch bei erfolgreichen Unternehmern und effizienten Innovationsmanagern (Hengsberger 2018). 2.2.4 Die Rolle des Innovationsmanagers Als erster Ansprechpartner für das Innovationsmanagement des Unternehmens spielt der Innovationsmanager in jedem Unternehmen eine wichtige Rolle. Grundsätzlich hat nicht jede Organisation einen solchen Manager, denn seine Aufgaben werden in der Regel vom Geschäftsführer selbst oder einem Manager ähnlicher Ebene wahrgenommen. In der Regel hat jedoch jedes Unternehmen einen Verantwortlichen für Innovationsprojekte, der den Innovationsprozess überwacht und begleitet (Neun 2015, 179). In dieser Masterarbeit wird er manchmal als sogenannter Innovationsmanager bezeichnet. Stern und Jaberg (2010) nennen in ihrer Literatur vier Grundmodelle, die die Mitarbeiter des Unternehmens zu kreativem Denken und Handeln anregen: Antriebskraft und Willenskraft, Unternehmensführung, Unternehmenskultur und Spannungen zwischen Kunden, Wettbewerb und untereinander, die Organisation selbst. Insbesondere die ersten beiden Aspekte beziehen sich auf Unternehmensleiter oder ähnliche Führungskräfte und beziehen sich auf die Themen und Fragestellungen dieser Masterarbeit, da sie den Faktor Mensch in den Vordergrund stellen und die Bedeutung des Individuums untersuchen. Das Verhalten und Handeln des Innovationsverantwortlichen hat einen wesentlichen Einfluss auf den Innovationsprozess des Unternehmens und den daraus resultierenden Innovationserfolg des Unternehmens. Diese Person gilt als Förderer und Förderer von Innovation und ist dafür verantwortlich, ihren Mitarbeitern eine Struktur zur Verfügung zu stellen, in der neue Ideen und Möglichkeiten entdeckt werden können (Stern und Jaberg 2010, 25). Die Unternehmensleitung muss das Innovationsverhalten der Mitarbeiter erkennen und fördern können, gleichzeitig müssen die Mitarbeiter motiviert und ihr Verhalten in Richtung Innovationsförderung entwickelt werden (Williamson et al. 2013, 158). Stern und Jaberg (2010) betonen an dieser Stelle, wie wichtig es ist, den Themen des Innovationsmanagements Oberstufen zuzuordnen, denn ohne Vorbilder ist ein generelles Innovationsverständnis schwierig. Daher wird in der Literatur empfohlen, das Innovationsmanagement des Unternehmens auf der obersten Ebene der Unternehmenshierarchie zu platzieren (Stern und Jaberg 2010, 31). Dieser Aspekt spielt im späteren Erfahrungsteil dieser Masterarbeit eine wichtige Rolle und wird in qualitativen Interviews ausführlich erläutert, damit die Theorie mit realen Beispielen verglichen und Schlussfolgerungen gezogen werden können. In kleinen und mittelständischen Unternehmen vermitteln der Geschäftsführer und die leitende Führungskraft als erstes die Innovationskraft und Innovationskraft des Unternehmens, in größeren Unternehmen wird in der Regel ein hauptamtlicher Innovationsmanager mit dieser Funktion beauftragt. Read Less