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Erstellung einer Marketing-Konzeption unter besonderer Berücksichtigung der Nachhaltigkeit

Mit dem Praxisbeispiel MAKAvA Enterprises

Written by J. A. Karlsson

Paper category

Bachelor Thesis

Subject

Business Administration>Marketing & Sales

Year

2006

Abstract

Bachelorarbeit: Entwicklung und Definition von Nachhaltigkeit Der deutsche Begriff „Nachhaltigkeit“ und der englische Begriff „Nachhaltigkeit“ gelten im heutigen Sprachgebrauch als synonym. Wobei der Begriff „Nachhaltigkeit“ im engeren Sinne mit „Wartbarkeit“ übersetzt werden sollte. Der Begriff wurde erstmals 1713 in dem Buch Sylvicultura Oeconomica des sächsischen Oberbergmanns Hans von Carlowitz erwähnt. 30 Damals bezeichnete der Begriff eine Forstwirtschaftsform, die sich dadurch auszeichnete, dass für eine gewisse Zeit kein Holz verwendet wurde. Im gleichen Zeitraum ist es wieder gewachsen. Meadows mit "Limits to Growth" (1972) und Mesarović / Pestels "Humanity at the Turning Point" (1974) befassten sich weltweit erstmals mit den beiden Berichten zur technologischen, wirtschaftlichen und demografischen Entwicklung des Club of Rome31. Mesarović / Pestel kamen zu dem Schluss, dass nur drastische und grundlegende wirtschaftliche und technologische Veränderungen im Einklang mit globalen Plänen eine große globale Katastrophe verhindern können. 32 Nach der Veröffentlichung dieser beiden Werke wird die Diskussion um das globale soziale Gleichgewicht über Generationen fortgeführt und erstmals in einem größeren Rahmen behandelt. Doch erst mit der Veröffentlichung der „World Conservation Strategy“ (1980), insbesondere durch den sogenannten „Glendtland Report“ 33 (1987), hat sich der Begriff der Nachhaltigkeit verbreitet und zum Synonym für die globale Zukunft der Menschheit 34 . Dieser unter dem Namen "Unsere gemeinsame Zukunft" veröffentlichte Bericht gewinnt immer mehr öffentliches Interesse und internationale politische Aufmerksamkeit. 35 Auf der Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio de Janeiro wurde eine Einigung zur Eindämmung des weltweiten Raubbaus an der Natur und eine Entscheidung zur Armutsbekämpfung im Süden getroffen. Die Strategie für nachhaltige Entwicklung soll dieses Problem lösen. Dieses Wort hat endlich einen Durchbruch. 2. Nachhaltige Entwicklung Nachhaltige Entwicklung ist ein langfristiges Modell der Umwelt-, Wirtschafts-, Beschäftigungs- und Sozialpolitik. 36 Grundsätzlich basiert die Diskussion um nachhaltige Entwicklung auf unterschiedlichen Interpretationen. 37 Bereits 1996 gab es über 60 Definitionen der nachhaltigen Entwicklung. nachhaltige Entwicklung. Diese Vielfalt lässt sich auch auf unterschiedliche Disziplinen, unterschiedliche Naturverständnisse, Wertvorstellungen und Interessen zurückführen. 3. Das Konzept der nachhaltigen Entwicklung Nachhaltige Entwicklung gliedert sich in drei miteinander verbundene Elemente, nämlich ökologische, ökonomische und soziale Dimensionen (siehe Abbildung 2-Nachhaltigkeitsdimensionen). Durch die Vernetzung der drei Dimensionen kann ein umfassendes Lösungskonzept entwickelt werden. Wichtig ist, sich nicht auf eine der drei Dimensionen zu konzentrieren, um die Entwicklung der anderen Dimension anzupassen, sondern alle drei Komponenten gleichzeitig einzubeziehen und aufeinander abzustimmen. 3.1 Ökologische Dimensionen und Ziele Das übergeordnete Ziel der ökologischen Dimensionen ist der Schutz der Umwelt für heutige und zukünftige Generationen. 49 Daher sollten das Naturkapital und die natürlichen Grundlagen der Wirtschaftstätigkeit geschützt werden. 50 Der Sachverständigenausschuss Umweltfragen (SRU) beschreibt ökologische Nachhaltigkeit als die Erfüllung ökologischer Mindeststandards, um nicht erneuerbare und nachwachsende Ressourcen langfristig zu schützen und die Funktionsfähigkeit von Umweltsystemen sicherzustellen. Mathieu glaubt, dass, wenn man die Interpretationen des „SRU“, des „Untersuchungsausschusses“ des Deutschen Bundestages und des „Instituts für Technische Bewertung und Systemanalyse“ (ITAS) zusammenfasst, sich folgende Konsensziele ergeben: erneuerbar und nicht erneuerbar Erneuerbare Ressourcen (Einhaltung der Regenerationsrate/-reichweite), • Verantwortungsvoller Umgang mit der Umwelt als Senke (Einhaltung der Aufnahmekapazität), • Vermeidung von Gefährdungen und Risiken für die menschliche Gesundheit durch vom Menschen verursachte Einflüsse. 3.2 Ökonomische Dimensionen und Ziele Das Wesen wirtschaftlicher Ziele besteht darin, die Grundbedürfnisse aller Menschen zu befriedigen und Möglichkeiten für alle Menschen zu schaffen, ein besseres Leben zu führen. 52 Die Autoren des Berichts nennen sich „Unsere gemeinsame Zukunft“ und die Agenda 21 schlägt eindeutig eine nachhaltige Wirtschaftsentwicklung vor. 53 „Gerade für Entwicklungsländer wird es als notwendig erachtet, das wirtschaftliche Potenzial der Region selbst zur Überwindung der Armut zu aktivieren 55“ Die künftige Aufgabe ist es daher, globale und nationale ökonomische Veränderungen mit ökologischer Nachhaltigkeit zu verknüpfen und gleichzeitig ein hohes Wachstums- und Beschäftigungsniveau zu erhalten streben nach sozialer Integration. Read Less